- Das Fahrzeug unbeladen* mit den Rädern in Geradeausstellung auf ebenem Untergrund abstellen.*: unbeladen, Kraftstofftank voll. Kühlmittel- und Motorölstand entsprechen der Vorgabe. Reserverad,Wagenheber und Werkzeuge sind am vorgesehenen Platz.
Daran habe ich mich jetzt auch gehalten, nur im Tank fehlten etwa 10 Liter.
Ich denke, das die Hersteller es so vorschreiben hat vor allem praktische Gründe. Normalerweise lassen es die Werkstätten nicht zu, das die Kunden bei der Einstellung auf der Bühne im Auto sitzen. Und Ersatzgewichte würden schlicht in den meisten Fällen verschwinden. Schon die 100NM Drückstange, die bei den älteren Mercedes Fahrzeugen vorn zwischen den Rädern bei der Spureinstellung vorgeschrieben ist, um das Spiel der vielen Gelenkstellen vorzuspannen, verschwindet fast immer im Nirawana.
Danke für die Infos. Dann würde ich das auch definitiv so machen, denn sonst passen die Werte ja nicht.
Meinst Du damit, das Mazda konstruktionseitig schon ein gemitteltes Fahrergewicht berücksichtigt hat. Das würde aufwändig sein, gibt ja auch Rechtslenker. Außerdem ist es ein Unterschied ob meine Frau mit 51kg, oder ein großer stämmiger Mann mit 130kg als Fahrer einsteigt. Wenn wir z.B. für das neutrale Fahrverhalten einen passenden Datensatz mit Fahrergewicht finden, haben wir die unterschiedlichen Fahrergewichte neutralisiert. Der Datensatz zum Unter- oder Übersteuern wäre dann wohl relativ einfach.
Schaut euch die beiden Anhänge an. Der zweite Anhang mit Fahrer sieht schon wieder ziemlich "krumm" aus. Aus vorn links Vorspur wird Nachspur, die Sturzwerte sind verdreht usw. Das müsste ja nicht so sein. Mitteln müsste man, wenn mal ein (bestimmter) Beifahrer im Auto sitzt und mal nicht.
Gruß Ulli