Hi Thomas,
den MX30 mit Range Ex. hatte ich auch für mich als interessant eingestuft. Das hat irgendwas mit dem Wankel, wobei man noch nicht weiß, wie solide und verbrauchsgünstig der wird. Und der MX30 lässt sich auch anständig fahren, für ein Elektrofahrzeug. Da hab ich auf den Probefahrten mit anderen E-Fahrzeugen etwas ganz anderes erlebt. Der MX-30 war dann aber außen vor, weil nicht mit Range verfügbar letztes Jahr.
Mit dem Gewicht sollte man sich nicht vertun. Beim MX30 1720kg mit Range Ex. geht es dann gegen 1800kg. Beim Golf 8 eHybrid 1580kg, damit sollte das Argument Gewicht vom Tisch sein.
Der ADAC hat den MX30 Anfang diese dieses Monats getestet. Hier der ausführliche Test als PDF. Das sagt eigentlich alles. Verglichen mit dem MX30 ist der Golf allererste Sahne, auch beim Fahrverhalten und der Übersicht zur Straße. Ein SUV und E-Antrieb schließen sich mmn. per se aus, dazu ist der E-Antrieb durch den sehr hohen Wirkungsgrad zu empfindlich.
Auch beim Golf im Hybridbetrieb fährst Du vom Gefühl her immer elektrisch. Egal ob der Verbrenner mitläuft oder nicht. Anfahren bis ca. 25km/h immer elektrisch mit dem hohen Drehmoment. Das schwächere Drehmoment des Verbrenners wird danach durch den Elektromotor geglättet. Von den Übergängen E zu Verbrenner und umgekehrt ist im Antrieb so gut wie nichts zu spüren. Bei Stadtverkehr siehst Du es am ehesten am Drehzahlmesser, der nur bei Verbrennerbetrieb arbeitet. Wenn sonst alles ruhig ist, hört man auch ein leises sonores Grummeln vom Motor. Während der Fahrt ist der Verbrenner oft aus und der Wagen fährt im Segelbetrieb und wird in gewissen Grenzen, die im Display angezeigt werden, geschoben.
Eine Besonderheit gibt es, wenn der Akku vom Verbrenner aufgeladen werden soll, also der Akkustand erhöht wird. Dann läuft der Verbrenner auch an der Ampel im Stand und es wird nur mit dem Verbrenner angefahren. Dann ist das Gefühl, einen Benziner zu fahren wieder da.
Man kann mit beiden Antrieben zusammen auch wild mit dem eHybrid. Dann sind die Fahrleistungen wie beim ND G-160.
Gruß Ulli