Beiträge von beetyii

    Bremsenreiniger dient hauptsächlich dazu zu entfetten und sollte nur für die Bremsscheiben genutzt werden,(nicht gut für gefettete Belagführungen) zum Reinigen der Bremssättel würde ich abraten, das gibt sonst sehr schnell matte und ausgeblichene Bremssättel, wenn sie lackiert sind.



    Rolf

    Meine aktuelle Konfiguration ist folgende:


    SPS Streetfahrwerk 17/15, 9mm Spurplatten vorne, 15mm hinten, Serienstabis, original Domstrebe vorne, originales Sperrdifferential hinten, Michelin Pilot Sport4.


    Einstellwerte Fahrwerk :


    Sturz VA L/R -1°45'
    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')
    Nachlauf L/R 7°30'


    Sturz HA L/R -2°00'
    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')


    Fahrwerksfedern :


    67/38


    Dazu habe ich das Fahrwerk hinten etwa 6-7mm höher eingestellt als vorne, damit es mit mir als Fahrer und vielleicht etwas Gepäck im belasteten Zustand, vollgetankt und mit geöffnetem Verdeck gerade - ansonsten


    hinten geringfügig höher steht.


    Tieferlegung vorne etwa 30mm hinten etwa 24mm.


    Diese Auslegung, da gebe ich dir Recht, ist nicht absolut Narrensicher, aber agil - so wie ich es haben wollte. Diverse Tests auch im Hochgeschwindigkeitsbereich haben mir aber gezeigt, dass es so durchaus immer noch sicher ist und einen nicht plötzlich vor unerwartete Probleme stellt. Dem einen oder anderen wäre es vielleicht schon zu agil, aber das verbuche ich dann unter persönliche Vorlieben. Viele Kilometer in der Eifel, im Schwarzwald und letztens in den Vogesen mit Wolfram zusammen ( Sturz vorne 2°00', hinten 2°15') haben mir so viel Freude bereitet.


    Das ESP agiert sehr selten, eigentlich nur, wenn man nicht rund genug fährt und die Hinterräder überfährt.




    Rolf

    Kommt halt wie immer auf die Begleitumstände an, andere Reifen/Felgen, andere Einpresstiefe, Spurplatten, Tieferlegung, usw. - dazu sind die Autos halt auch nicht alle gleich, da gibt es genug Toleranzen.


    Das ist halt das Problem, es gibt halt keine für alle gültigen Werte, dafür sind die Randbedingungen zu unterschiedlich und müssen alle abgeglichen werden.



    @Svanniversary


    Wie ich schon schrieb, mir wäre dieser Unterschied bei meinem Auto im Sturz zu hoch, da ich dieses bereits ausprobiert habe und bei sehr schnell gefahrenen Landstraßenkurven ab der Mitte eine Untersteuertendenz hatte, die mir nicht gefiel.


    Das mag bei anderen Autos mit anderer Konfiguration durchaus anders sein (s.o.), darüberhinaus hängt das natürlich auch vom persönlichen Geschmack ab, was zuviel ist oder nicht - mir gefällt es mit 15 Minuten Unterschied deutlich besser.



    Rolf

    Finde den Sturzunterschied vorne zu hinten zu groß,


    über 30 Minuten wäre mir zu viel - zu große Untersteuertendenz bei sportlicher Fahrweise und ich prophezeihe Schleifen in den vorderen Radkästen aufgrund der breiten Spurplatten und der hohen Nachlaufwerte.


    Habe bei mir vorne nur 9mm Platten und 7°30 Nachlauf und es schleift schon gelegentlich.



    Rolf

    Die Rahmenverkleidungen werden mit großen, dicken Schaumstoffplatten verklebt.


    IMG_20200221_160151407bear1200.jpg


    Das Problem bei der MX-5 Scheibe ist, dass nur ca 3 Stunden an Zeitvorgabe gemacht werden, aber eine Menge Fummelkram erledigt werden muss, wenn es ordentlich werden und halten soll. Dazu kommt, dass man das nicht all zu häufig macht, weil die Anzahl an Fahrzeugen gering ist und somit kaum Routine entsteht. Autoglaser sind gewohnt eine Scheibe in kürzester Zeit zu tauschen - Zeit ist Geld, da ist der Aufwand bei unserem Modell halt doof und dann wird halt über vieles hinweg gesehen und das rächt sich dann im Nachhinein. Die Kleinersatzteile bei Mazda sind dazu recht teuer und das "spart" man sich gerne.


    Alleine die Bestellung der benötigten zahlreichen Kleinteile ist nicht ohne und der Freundliche Händler schnell überfordert.



    Rolf

    ich befürchte auch, es wird als Komfortproblem abgetan. Ich hatte schon einige schlimme Lenkungen bei BMW (F-Serie) und Audi (worüber sich viele beschwerten, andere nahmen es hin), und der Hersteller das Problem anerkannte und mal wieder nicht. Letztendlich blieb mir immer wieder nur der Verkauf. Wenn Mazda da nicht nachbessert, muss ich das Projekt halt beerdigen, das muss man ganz emotionslos so entscheiden.

    Ich würde vielleicht erstmal die Reaktion von Mazda abwarten.



    Rolf

    Hier mal wieder etwas Feedback,


    zum Thema Muttern vollständig losgedreht und abgenommen - da es sich nicht um Quetschmuttern handelt, sehe ich keinen Grund diese nicht wieder zu verwenden. Ich vermute, dass es in diversen Werkstätten vorgekommen ist, dass man die Gewinde der Bolzen beim Herausziehen/ Einstecken beschädigt hat, da diese unter Spannung stehen. Meine Bolzen waren alle einwandfrei und sind nun gefettet, was Adrian (der neue Mechaniker bei Zymex und Fahrwerksmann meines Vertrauens) zu spüren bekam, als er wie gewohnt die Bolzen gelöst hatte und feststellen mußte, dass das bei mir so nicht gut funktioniert, da sich die Excenter zu schnell wieder verstellen - also Bolzen wieder etwas angezogen und dann ging's.


    Schönen Dank an dieser Stelle an Ernst (Zymex) und besonders an Adrian, der mir am Samstagmorgen vor den Vogesen noch das Fahrwerk eingestellt hat - er hätte sicher auch noch gut im Bett bleiben können. Kundenservice der besonderen Art, den ich hier auch mal besonders hervorheben möchte - ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Der Einzige, der so etwas noch macht ist Markus, der mir mit seinem Wissen und Können auch schon sehr geholfen hat.
    Direkt nach dem Fahrwerkseinbau war Markus so nett mir mein Fahrwerk einzustellen, so dass ich es zum Setzen bewegen konnte und vor den Vogesen ist es dann halt noch einmal bei Zymex auf meine Wunschwerte eingestellt worden.


    Sturz VA L/R -1°45'
    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')
    Nachlauf L/R 7°30'


    Sturz HA L/R -2°00'
    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')


    Vorne fahre ich 9mm Distanzscheiben, hinten 15mm. Hin und wieder kommt es vor, dass das Vorderrrad im Radkasten in scharf gefahrenen Kurven in Verbindung mit weitem Einfedern leicht schleift, daher werde ich den Nachlauf wohl noch mal etwas zurücknehmen, denke an 7°00'.


    Die Einstellung , die SPS empfiehlt V 14 / H 12 (von der offenen weichsten Stellung zu drehen) kam mir in den ersten Tagen schon zu hart vor, was sich aber nach ein paar scharf gefahrenen Kurven sehr schnell geändert hat - die Dämpfer brauchen etwas bis sie sich eingearbeitet habe. Nach der Einfahrphase war mir diese Einstellung dann schon zu weich und ich bin auf V 16 / H 14 gewechselt. So bin ich dann zwei Tage mit Wolfram zusammen durch die Vogesen gefahren und wir kamen beide zu der Ansicht, dass es bei sehr sportlicher Fahrweise noch einen Ticken zu weich ist vor allem hinten.


    IMG_20200718_194656bear1600.jpg




    Wir haben dann am dritten Tag beide auf V 18 / H 16 gewechselt und der Unterschied war beeindruckend - deutlich mehr Grip an beiden Achsen, präziseres Einlenken vorne und mehr Traktion aus den Kurven heraus an der Hinterachse - ein Traum. Mein Eindruck, dass die Einstellung vorher ein bisschen "unterdämpft" war hat sich bestätigt. Zurück in der Heimat auf unseren leider sehr durchschnittlich gepflegten Straßen ist es für jeden Tag vielleicht einen Tick zu hart. Für Touren werde ich wohl die 18/16 Einstellung favorisieren und für jeden Tag noch einmal ein wenig testen.


    Zum Cruisen ist 14/12 sicher ganz brauchbar, wer es etwas schneller mag, ist mit 16/14 besser bedient und wer es sportlich will, der sollte 18/16 auf jeden Fall ausprobieren.





    Rolf