Dafür gibt es innerhalb der App ein Berechnungsmodell, das die Antriebsverluste entsprechend der Angaben in der Fahrzeugdatenbank ermittelt...in den Optionen ist es aber möglich sich nur die ermittelte Radleistung anzeigen zu lassen...also das, was die App ja im eigentlichen Sinne während der Messung erfasst.
Beiträge von Schwarzangler82
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Das ist eine der Grundvoraussetzungen für eine korrekte Messung...die Straße muss gerade sein und darf kein Gefälle oder eine Steigung aufweisen. Wenn man eine sehr gut geeignete Strecke zur Verfügung hat und es windstill ist, muss man nicht zwangsläufig in beide Richtungen messen. Ich messe immer mehrmals von der gleichen Startposition aus, in eine Richtung. Der Mittelwert aus mehreren Messungen präsentiert dann das für mich relevante Resultat (ich erwähnte ja bereits dass die Abweichungen zwischen den Messungen sehr gering sind). Das Telephon muss während der Messung so im Fahrzeug fixiert werden, dass es sich während der Beschleunigung nicht bewegen kann...es soll ja nur die Beschleunigung entlang der Längsachse des Fahrzeugs ermittelt werden. Wenn der Beschleunigungsvorgang im Bereich der Abregeldrehzahl durch Lupfen des Gaspedals endet, erkennt die App das automatisch und das Fahrzeug wird einfach kurz ausgerollt...dann liegt auch gleich das Ergebnis vor.
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Oh... vielen Dank für die Info
Interessant... also auch für Beschleunigungs/Elastizitäts-Messungen?!Ich wollte nochmal ein paar Worte zum Messverfahren für die Leistungsermittlung verlieren.
Ich benutze dafür die App PerfExpert. Sie macht sich zu Nutzen, dass das im Telephon integrierte G-Meter in der Lage ist, mehrere hundert mal je Sekunde die Beschleunigung zu ermitteln (in meinem Fall sind es 500 Hz). Die Grundvoraussetzung für die Messungen ist ein penibles Einpflegen aller relevanten Fahrzeugdaten wie das Gewicht (auch unter Berücksichtigung des Kraftstoffüllstandes, Fahrergewicht und ggf. Zusatzgewicht durch Gepäck), Raddimension, Antriebsart, Übersetzungsverhältnisse und eines Koeffizienten, der sich aus der Stirnfläche und des Luftwiderstandsbeiwerts herleitet. Der Rest ist Physik und entsprechende Mathematik. Wenn man sich während der Messung an die Grundregeln dafür hält, liefert die App immer wieder reproduzierbare Ergebnisse, welche nur im Bereich von etwa ein- bis zwei Prozent voneinander abweichen (die es auch auf jedem Rollenprüfstand gibt). Ich bin auch bereits mit Autos der 300+ PS Liga auf der Rolle gewesen und die Abweichung zwischen den Ergebnissen auf der Rolle- und den via App ermittelten, lag ebenfalls nur bei etwa ein- bis zwei Prozent...auch die Drehzahlen, wo Leistung und Moment das Maximum erreicht haben, passten sehr gut. Im Anhang habe ich einmal drei Messungen von gestern übereinander gelegt...auf den ersten Blick weichen die Graphen beim Moment in bestimmten Bereichen ein wenig voneinander ab...man sieht dort aber auch sehr gut dass die größte Abweichung beim Moment im Bereich von nur etwa 5 Nm liegt...das ist lächerlich. Ansonsten sind die Graphen nahezu deckungsgleich.
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ja...dafür benutze ich aber 10 Hz GPS-Equipment
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Lieben Dank! Das wären dann 23.7 Sekunden für den Standardsprint von 100-200 km/h. Ich habe an meinem 22.7 ermittelt. Könnte evtl. doch sein dass es dann ein bisschen mehr als die Serienangabe von 184 PS sind...ich weiß es nicht.
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Sehe ich das richtig, dass Du die „PerfExpert“-App genutzt hast
Da dürfte (zumindest ohne Zubehör) nicht wirklich Aussagekräftiges dabei heraus kommen, auch wenn die Berechnungen dafür schon was können ( siehe Insoric...)
Dort wird die Rad-Drehzahl aber direkt am Rad gemessen mit 10hz, PerfExpert verlässt sich nmK lediglich auf das interne GPS-Signal vom Phone mit idR 1hz. Damit lassen sich weder Dyno- noch Beschleunigungswerte vernünftig messen...das ist nicht wahr...es benutzt das G-Meter des Telephons, das in meinem Fall mit 500 Hz arbeitet...ich arbeite schon länger damit

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Hat jemand eine Quelle für offizielle Beschleunigungswerte des G-184 aus Autozeitschriften o.ä.? Am besten bis 200 km/h.
Grüße
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das Messverfahren ist sehr vergleichbar mit einer Insoricmessung und prinzipiell sehr gut in den Gängen 2,3 und vier fahrbar...je höher der gewählte Gang, desto mehr macht man sich wegen der deutlichen Verlängerung der Fahrstrecke für die Messung, von einer „perfekten“ Teststrecke abhängig und wenn das nicht gewährleistet ist, spiegelt es sich sehr negativ im Graphen wieder (muss dann mit extremer Glättung ausgeglichen werden...vielleicht ist schonmal jemandem aufgefallen dass die Insoricmessungen häufig wie glattgebügelt aussehen)
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Ich habe heute mal meinen G-184 gemessen. Einzige Änderungen sind eine BMC-Filtermatte und der Silikon-Ansaugschlauch (als Ersatz für den Wellschlauch vor DK). Motor ist 2.700 km gelaufen und bis jetzt nur mit 102 Oktan bewegt worden.
Die gemittelte Leistung aus acht Läufen liegt bei 196 PS und das Moment bei 221 Nm (was mir beides etwas viel erscheint.?). Der Graph einer Messung im Anhang liegt am nähesten an den gemittelten Ergebnissen. Ein wenig verwundert bin ich dass die Leistung so früh anliegt und dann nicht weiter bis zur Nenndrehzahl steigt...gedreht habe ich immer bis etwa 7250 U/min.
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Wird die Ansaugluft dadurch wirklich viel erwärmt? Bei flotter Fahrweise mit im Schnitt 3.000 U/min werden die Zylinder 1.500 mal pro Minute neu befüllt. Unterstellen wir mal bequemerweise eine 100% Luftbefüllung, dann laufen in der Minute 4.500 Liter Luft die da durchjagen. Da dürfte der Wasserschlauch keinen so großen Einfluss haben.
genau so ist es und außerdem...
- hat der Kühlwasserschlauch keinen direkten Kontakt zum Filterkasten...es handelt sich also nur um Strahlungswärme
- der Kunststoff, aus dem der Filterkasten gebaut ist, ist ein schlechter Wärmeleiter
Von der Aktion würde ich mir keine signifikanten-, posititiven Ergebnisse versprechen