Beiträge von MrPink

    Sind zeitnah abnehmen zu lassen.

    Eintrag in Papiere bei "nächster Gelegenheit", z.B. Neuanmeldung, Adressänderung.

    Streng genommen sind die unverzüglich abnehmen zu lassen, da durch die Änderung die BE des Fahrzeugs erloschen ist. Sprich ein Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr ist bis nach Abnahme nicht zulässig.


    Ich halte das jetzt auch nicht so streng aber hier sollte bei Unbedarften nicht der Eindruck entstehen, dass laut nettem Onkel aus Sachsen eine Abnahme auch "zeitnah" (wissen wir alle, was das bedeutet) erfolgen könne. Den VoPo wird`s erfreuen bei einer etwaigen Kontrolle, den Betroffenen wohl eher nicht...

    Eiersalat


    Selbstversuch im Namen der Wissenschaft ;) :

    Erstmal musste ich ein paar "Abbiegeecken" finden, bei denen Kreuzungsbereich und einzufahrende Straßen übersichtlich und breit genug sind um hier die absolute Verkehrsgefährdung zu vermeiden.

    Randbedingungen 11°C Lufttemperatur, ganz leichte Restfeuchte auf der Fahrbahn, "Vorab-Setup" kannst du dem Link in meiner Signatur entnehmen.

    Ich habe versucht alle Ecken (Abbiegewinkel ca. 70-120°) im 4. Gang bei ca. 40-60 km/h lt. Tacho nur mit Schleppgas zu durchfahren und dabei noch möglichst ruckartig auf den Ziellenkwinkel einzulenken. Dabei konnte ich kein Untersteuern feststellen. Ich hätte womöglich noch aggressiver Einlenken oder die Fahrzeuggeschwindigkeit erhöhen müssen. Das wäre dann aber deutlich jenseits der Fahrweise, die ich im öffentlichen Straßenverkehr (unter optimierten Randbedingungen) noch gerade so an den Tag legen würde.


    Als grobe Unterschiede zwischen unseren Fahrzeugen bleibt eigentlich nur die Feder- und Stabibalance sowie der etwas höhere Sturz an meiner Vorderachse. Das Öhlins hat in der 100/40 Konfiguration ja schon eine sehr deutliche Tendenz zu Lasten der Vorderachse, dann noch gepaart mit der konservativen Stabi-Einstellung könnte die Erklärung sein. Ich hatte das Öhlins in der besagten Konfig mal durchgerechnet (allerdings mit H&R Stabis) und kam auf ein effektives Federratenverhältnis VA zu HA von 1,74. Meine aktuelle Konfiguration liegt bei 1,22 (alle Angaben grob gerechnet und ohne Gewähr).

    Da der Stabi leichter verstellt ist als der Sturz, würde ich an der Vorderachse mal auf eine weiche Einstellung gehen, Steuertendenz-Overhead Richtung Untersteuern solltest du genug haben, damit das nicht gleich brutal gefährlich wird.

    Der Druckpunkt sollte etwas besser sein (ist beim ND aber generell eine eher matschige Bremse) und bei mehreren Vollbremsungen hintereinander dürfte es etwas besser aussehen. Die Blockiergrenze erreicht auch die Standardbremse. Der Belagverschleiß ist bei einer Festsattelbremse idR etwas gleichmäßiger zwischen innerem und äußerem Belag.


    Der wahre Pluspunkt ist aber die große Auswahl an verschiedenen Bremsbelägen für den Brembosattel.

    Der Whiteline Stabi hat 28,6mm Durchmesser. Mein H&R liegt bei 25mm. Ich habe an der Vorderachse aber auch noch mehr Sturz (maximal negativ ca. -2,7°). Tendenziell würde ich es mit einer etwas weicheren VA-Stabi Einstellung probieren.


    Das genannte Verhalten kann ich so erstmal nicht bestätigen, kann es aber gern mal versuchen zu reproduzieren. Klassisch Abbiegen (innerorts?) mit 50km/h ohne vorher zu bremsen? Da ist die dynamische Lastverteilung auf die VA natürlich auch nicht vorhanden. Wie sind die Höhenstände an deinem Auto? Leichter Keil oder Hängepopo?

    dann müßten ja die fahrzeuge, welche eine bremboanlage serienmäßig verbaut haben, auch anders abgestimmt sein und einen anderen hauptbremszylinder haben... :whistling:

    Nein, die Kolbendurchmesser der Brembosättel sind recht klein (4x 34mm), das ist hydraulisch vergleichbar zum Schwimmsattel.

    MHMX-5 Zum "Reinplumpsen" eine Verständnisfrage:


    Federt das Rad nicht schnell genug aus um der Fahrbahnkontur zu folgen (Zugstufe Dämpfer zu hoch) oder sackt das Hinterteil zu stark durch (Druckstufe zu gering)?


    Das Neomax S ist standardmäßig mit 70N/mm VA und 50N/mm HA bestückt. Der hintere Dämpfer arbeitet also eigentlich mit einer ca. 40% steiferen Feder. Aus theoretischen Annahmen bzw. Rückmeldungen von Dämpferherstellern, die ich im Zuge der Federratenanpassungen bei meinem FW eingeholt habe, könnte das schon etwas grenzwertig sein. Aber Versuch macht kluch: Dreh die hinteren Dämpfer doch mal ordentlich gen weich (30-35 Klicks), ist das Geplumpse dann weg?