Beiträge von MrPink

    Das Knacken beim Losfahren nach feuchter Standzeit ist normal, da sind die Beläge halt etwas an der Scheibe festgebackt und lösen sich dann ruckartig.


    Bei ungleichmäßigem Verschleiß der Beläge und ungleichmäßigem/schlechtem Tragbild der Scheibe erstmal den Sattel vollständig auf Gangbarkeit prüfen (Kolben und Gleitstifte).

    Mit dem R888R bist du auch bei Nässe sicher unterwegs, von Aquaplaning mal abgesehen. Ich habe im Februar 2018 mit dem Vorgänger angefangen und seitdem nur einmal zwischendurch die Federals versucht, allerdings in 205/45 16. Die haben mich im Vergleich überhaupt nicht überzeugt, wer einmal Toyos hatte, will keine Federals, hab sie sofort wieder verkauft.

    Ich fahre bei jedem Wetter gerade auch in Kurven zügig, auch bei Nässe. Die Toyos werden sehr schnell warm, vorausgesetzt du fährst sie mit maximal 1.7 bar. Inzwischen steuere ich stark auf die 230.000-Marke zu, und andere Semis als Toyos will ich nicht haben. Wie gesagt, auch bei Nässe haben die mich noch nie in unsichere Situationen gebracht. Sie machen einfach nur Spaß.

    Ich will hier ja wirklich niemandem zu nahe treten aber diese Ratschläge sind in meinen Augen hochgradiger Blödsinn und unfundiert:


    Ein Semislick ist bei Nässe immer Scheiße, der eine etwas weniger, der andere etwas mehr. Wasserableitung ist bei diesen Reifen kein Entwicklungsziel und wenn die erstmal richtig angefahren sind (Profil <3mm) wird es bei der nächst besten Pfütze richtig unangenehm. Fahrt sowas nicht auf einem Daily, die Straßenzulassung ist nur sinnvoll um damit zum Track und zurück fahren zu können (und vielleicht an wetterstabilen Sommertagen mal etwas räubern zu können). Der Tipp, die Reifen mit extra niedrigem Luftdruck im Straßenverkehr zu bewegen ist auch, gelinde gesagt, Hühnerkacke. Auf der Straße fährt man die verantwortungsbewusst nicht warm (Solldruck 2,0-2,2 bar) und hat dann immer eine (über-)belastete Flanke/Karkasse.


    Und jetzt noch ein genereller "Rant" zu diesen Tipps:

    Wer seit 230Tkm lt. Instagram-Account aufgrund der Fahrzeughöhe auf den Bumpstops rumreitet hat sich mE. für fahrdynamische Hinweise disqualifiziert. Es soll ja jeder seine Show&Shine/Stance-Bude haben/"fahren" aber haltet euch doch wenigstens bei diesen Fahrdynamikthemen zurück und gebt hier nicht auch noch annähernd gefährliche Schwänke aus eurem Leben als Fahrerweisheiten Preis. Fahrt die Karre mal außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs am Limit, dann merkt ihr was das für ein Murks ist.

    Wenn einer einen Bericht verfaßt und behauptet, dass der Wechsel nur des ESD 8PS bringt, sollte man den Verfasser mal befragen, was er damit bezwecken möchte. :/

    Weiß ich nicht. Ich sehe da auf den ersten Blick keine konkrete kommerzielle Agenda. Weiterhin hat Mazda beim G184 den ESD angepasst, daher vermute ich, dass da noch Potenzial war. Der G160 war ja doch generell recht schnell/günstig zusammengeschustert für die non-JAP-Märkte und dann hat man da vielleicht einfach einen Flaschenhals kreiert.

    Radsatz numero tre:


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    König Hypergram in 8x16 ET38 mit Yokohama A052 in 205/50 R16.


    Ersteindruck Reifen: Bei Shietwetter deutlich angenehmer als die Föderalen Auslaufmodelle. Wenn die Trackperformance jetzt noch dem Hörensagen entspricht, ist das ein super (teurer) Dual-Duty-Reifen.

    Die breiten (8") Hypergram sind optisch sahnig. Fahrdynamisch fallen sie aber auf der Landstraße recht stark durch Spurrillenempfindlichkeit auf, da fahren meine 7"er mit ähnlicher ET um Welten besser. Langfristig werde ich vermutlich die Hypergram für GP-Strecken mit AR-1 in 225/45 R16 bereifen und für Straßen- und Nordschleifenbetrieb die 7x16" Ultraleggera mit den A052 in 205/50 R16 nutzen. Dann wäre der "Brembo-geeignete" Satz Assetto Gara über...


    Da Winterzeit gleich Werkstattzeit ist, werden hier vermutlich bald wieder ein paar technische Beiträge folgen.

    Scheiße, habe das "damals" voll übersehen.

    Ich hatte mit den Federal 595 RS-R bereits bei leichter Feuchtigkeit einige Rutscher, die nicht hätten passieren sollen. Z.B. in einem Kreisverkehr bei vielleicht 12°C (zum Glück leer): beim Einfahren mit Restnässe(!) nach Regen volles Untersteuern, beim Herausfahren kam das Heck. Fuhr sich wie auf Glatteis. Da ich kurz davor auf der Autobahn war, sollten sie warm genug gewesen sein.

    Bei Lufttemperaturen zwischen 20 und 30°C waren sie dagegen meist ordentlich, aber auch da kam hin und wieder in (sehr) engen Kurven das Heck.

    Da mir "alle" sagten, dass der Federal einfach nur meh sei, wollte ich was Griffigeres.

    Ich bin immer noch sehr nervös, was die Nässeeigenschaften des Toyo R888R betrifft, doch angeblich sind sie selbst da besser als der Federal.

    Der Federal ist bei Nässe fahrbar, jedoch mit höchster Vorsicht. Allerdings wird/ist hier mW. in 205/50 R16 die Produktion eingestellt, es gibt also nur noch Restbestände.


    Nach ersten Kalt-/Nasslanderfahrungen ist der Yokohama A052 (erhältlich in 205/50 R16) eine deutlich angenehmere Alternative. Allerdings auch preislich eine andere Liga...

    Sturz beim E9x an der VA kann leicht über die Langlöcher im Dom justiert werden. Für mehr Sturz E9x M3 Querlenker verbauen. Nachlauf und Lenkrückstellung ist eigentlich super out-of-the-box (zumindest bei Fahrzeugen mit M-Paket, da hydraulische Servo). Hinterachse lässt sich gut einstellen, die Exzenter beeinflussen sich aber gegenseitig. Hier ist ein fähiger Monteur nötig. Wenn Dämpfer/Federn verschlissen, sollte man die auch tauschen. Ein BMW ist halt kein Toyota, da muss man schon mal Hand anlegen. ;) Das originale M-Fahrwerk ist auch nicht so der Bringer und die Serien-Runflats erst recht nicht...

    Mein E91 fährt jetzt prima:

    Neue Zugstreben, M3 Querlenker, ST-Gewindefahrwerk.

    VA mit -1°40' Sturz und 6 Minuten Vorspur pro Rad; HA mit ca. -2° Sturz und 12 Minuten Vorspur pro Rad.