Beiträge von MrPink

    Ja sollte schon Track tauglich sein.

    "Track-tauglich" (ich will mal den einen oder anderen Trackday fahren) ist auch ein K-Tec oder was anderes mit ähnlichen Federraten (~60N/mm VA und ~40N/mm HA), kann man bei Bedarf noch mit einem Stabi-Satz etwas nachwürzen.

    Wenn es "Track-fokussiert" (ich will primär auf dem Track rumballern und hab womöglich eine Stoppuhr dabei) sein soll, sind höhere Federraten wie beim Neomax R oder beim Öhlins "Track" sinnvoll. Das Fahrverhalten auf schlechten Landstraßen (gibt es im Harz ja ein paar) kann dann aber schon leiden.


    Diese Entscheidung sollte man gut mit den eigenen Wünschen (oder Leidensfähigkeit) und dem Use-Case des Autos abwägen.

    Jo, Problem besteht weiterhin. Deine Feder hat vorne einen maximalen Hub (unter Berücksichtigung der Vorspannung) und wohlwollend gerechnet von 81mm. Der Dämpfer macht einen Hub von 100mm. Mit dem korrekten Anschlagpuffer (25mm --> 75mm Dämpferweg) würde das theoretisch gerade so passen. Du wärst dann an der Blocklänge der Feder, dass legt man so grenzwertig aber nicht aus. Mit den kurzen Puffern bist du vorher auf Block...

    Hab gerade mal bei meinem Neomax R nach gemessen welches noch im Karton liegt und statt der 25mm sind nur 15mm lange Ferderwegsbegrenzer Verbaut. Das Material sieht auch nicht wirklich nach Hartschaumkunststoff aus. Scheint also keine Ausnahme zu sein. Ziemliche sauerei seitens Sps andererseits ist das nicht das erste mal dass deren Gutachten mit den Produkten nicht ganz zusammen passen

    Vorsicht beim Neomax R:

    Die Vorderachsfeder (müsste 180mm lang sein, steht auch im Gutachten) ist zu kurz für den Dämpferhub, insbesondere mit dem kürzeren (zu kurzen) Anschlagpuffer. Theoretisch kann es also passieren, dass die Feder auf Block geht und unwirksam wird bevor überhaupt der Anschlagpuffer greift. In der Praxis ist das vermutlich aufgrund der hohen Federrate und der damit einhergehenden kurzen Federwege ein Ereignis geringer Eintrittswahrscheinlichkeit. Dennoch ist das eine signifikante Fehlauslegung, die leider auch vom TÜV beim Erstellen des Gutachtens nicht bemerkt wurde.

    Ich hatte damals nach Reklamation bei SPS andere (längere) Federn für die Vorderachse bekommen. Damit wird aber natürlich das Teilegutachten hinfällig, Eintragung über SPS wäre aber wohl machbar gewesen...


    So wie ich SPS kenne, wurde dieser Problematik nicht abgestellt. Du kannst aber gern mal die Daten zur Vorderachsfeder aus dem Gutachten bzw. Drahtstärke und Windungszahl der Feder hier posten.

    Ich bin jetzt kein Fachmann

    Merkt man. Spaß beiseite: Bin auch nur Laie.


    Dennoch muss man hier schon etwas differenzieren:


    Das Getriebe im ND ist eine Eigenentwicklung seitens Mazda, auch um das Gewicht ggü. zB. den Vorgängergetrieben von Aisin zu reduzieren. Gewisse konstruktive Mängel gab es anfangs sicherlich, nicht umsonst gibt es die verschiedenen Getrieberevisionen. Primäres Fehlerbild waren aber mW. defekte Gangräder.


    Die jüngeren Defekte sind auf minderwertige Zulieferteile (Lager und Synchros) zurückzuführen und ein komplett anderes Schadensbild. Das ist kein Thema was konstruktiv behoben werden kann, sondern nur über Lieferantenqualifizierung und QS-Maßnahmen. Im Zeitraum 2017 bis 2022 waren die Getriebe weitestgehend unproblematisch.


    Das nicht zu differenzieren, ist halt einfach. Dann kann man entsprechend auch laienhaft rumpoltern. Ernst genommen wird man mit solchen Aussagen aber nicht (zumindest von mir).