Beiträge von MrPink

    Bedeutet das, dass ich auch so Dinge wie eine Gruppe A Auspuffanlage vergessen kann?

    Nö, sowas geht weiterhin (wenn die Abdeckung EG Genehmigungen/Gutachten gegeben ist). Haben die ND3 weiterhin die gleiche EG-Nummer?

    Aber wirklich Mehrleistung bringt das nicht. Zudem ist die Motorsteuerung beim ND an ein Beschleunigungsmodell gekoppelt. Bei signifikanter Mehrleistung drosselt das Steuergerät diese dann wieder ein.

    Kurzer Heads-Up (aus gegebenem Anlass):


    Wenn man beim Öhlins die Höhe über die Fußpunktverstellung anpasst, verdreht sich die Staubschutzmanschette des Dämpfers in sich. Das ist beim Öhlins systembedingt, weil die Manschette oben an der Kolbenstange fixiert ist und sie unten sehr saugend auf dem Dämpfergehäuse sitzt (sorgt im Fahrbetrieb für eine gute Abdichtung ggü. Schmutz etc.).


    Daher ist nach jeder Höheneinstellung der unverdrehte Sitz der Manschetten sicherzustellen bzw. herzustellen. Auch wenn das Fahrwerk bei einer vermeintlichen "Fachwerkstatt" verbaut bzw. eingestellt wurde, sollte der Sitz der Manschetten geprüft und ggf. korrigiert werden, diese Arbeit scheint leider nicht selbstverständlich zu sein.


    Längerfristiger Betrieb des Fahrzeugs mit verdrehten Manschetten führt zur Beschädigung letzterer und damit zu unerwünschtem Schmutzeintrag (Verschleiß der Dämpferabdichtung) und einer Beanstandung bei der nächsten HU. Die Manschetten selbst sind bei Öhlins als Ersatzteile zu bekommen, allerdings nicht ganz preisgünstig (ca. 25€/Stück). Zudem muss zum Austausch das Federbein demontiert und teilweise zerlegt werden.

    Was halten die Fachleute Laien von der Einstellung?

    Wenn ich mir Eingangs- und Ausgangsmessung so anschaue, regt sich der Verdacht, dass nur eine Spureinstellung durchgeführt wurde.


    Ist jetzt halt eine sehr sichere (im Sinne von "untersteuert sicher ordentlich in jeder Lebenslage") Einstellung. Für den Sturz der VA ist der Sturz an der HA imho unnötig hoch (oder genau genommen niedrig, ist ja ein negativer Wert).

    Hat das einen Einfluss auf die Bremsperformance, negativ wie positiv im Vergleich zu wesentlich leichteren Felgen?

    Theoretisch schon, da das schwerere Rad ein höheres Massenträgheitsmoment hat (also auch mehr Rotationsenergie "speichert"). Praktisch ist in diesen Größenordnungen die Bremsanalage ausreichend dimensioniert und die maximale Verzögerung primär durch die Traktion des Reifens begrenzt, dass das eher nicht ins Gewicht fällt.


    EDIT:

    Frage an die Experten:

    Das habe ich überlesen, sorry. Oben ist nur eine laienhafte Einschätzung. Aber "Meister" Gerald hat ja schon seine Expertise abgegeben. ;)