Beiträge von MX1701

    Ab Monatsende und hoffentlich dauerhaft (mit hoffentlich irgendwann noch einer Ergänzung):

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    Dass sich der eingeklammerte Satz doch so schnell bewahrheitet, hätte ich nun auch nicht gedacht.

    Eine ehemalige Marke (Volvo) des Ford-Konzerns durch eine andere ehemalige (Aston Martin) ersetzt:

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    Nach dem ganzen Hin und Her der letzten anderthalb Jahre, ist das nun der bis mindestens 2023 gültige Fuhrpark (irgendwann muss auch mal gut sein):

    2014er Opel Adam

    2016er Mazda MX-5

    2019er Ford Mustang GT

    2008er Aston Martin V8 Vantage Roadster

    "Lass et 2004 gewesen sein", wie man im Ruhrgebiet zu sagen pflegt. Im besagten Jahr kaufte ich meine erste DVD: "Johnny English" mit Rowan Atkinson (über die Qualität des Films kann man sagen, was man will, ich persönlich finde selbst den dritten Teil noch ganz unterhaltsam). Eine Sache fiel mir sofort ins Auge: Das Auto der Hauptfigur. Natürlich, wie es sich für eine Bond-Parodie gehört, fuhr English einen Aston Martin. Genauer einen Aston Martin DB7 Vantage. Ich wollte unbedingt mehr über das Auto und die Marke wissen. Über die Jahre eskalierte das alles, inzwischen hängt der halbe Kleiderschrank mit Aston Martin Merch voll. Für mich stand immer fest, dass ich irgendwann so einen Wagen besitzen möchte. Das war mein absoluter (materieller) Traum...


    ... und gestern waren wir in Duisburg und haben ihn erfüllt.


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    Ein 2008er Aston Martin V8 Vantage Roadster. Gewöhnungsbedürftige Farbe (beige Bremssättel!), aber es war ein bisschen wie der dreibeinige Hund im Tierheim, den man unbedingt mitnehmen möchte, weil man Mitleid hat. 4.7 Liter Hubraum, 426 PS, Sportshift (ein automatisiertes Schaltgetriebe, mehr muss man nicht sagen) und endlich wieder eine Anwendungsmöglichkeit für meinen mindestens 15 Jahre alten iPod Classic.


    Ja, ich kann verstehen, wenn das für einige absurd erscheint. Vor allem, da der Aston vorerst neben dem Opel Adam, dem MX-5 und dem Mustang in der Garage steht. Aber die letzten anderthalb Jahre haben mir auf viele Arten (auch abseits von der Pandemie) gezeigt, dass man Chancen nutzen sollte, anstatt irgendwann zu bereuen. Ich bin unendlich dankbar, dass wir die Möglichkeiten haben, so einen absoluten und unlogischen Schwachsinn durchzuziehen. Und wer weiß, wenn die Gebrauchtwagenpreise hier genauso eskalieren wie in den USA, war der Zeitpunkt jetzt vielleicht gar nicht so blöd gewählt.


    Zum Abschluss noch ein erster Eindruck:

    Warum finanzieren sich Leute Mittelklassekombis, wenn sie für das Geld einen gebrauchten Aston Martin kriegen könnten? Okay, vielleicht haben sie Kinder, aber ist das wirklich ein Argument? :/

    Spaß beiseite. Man merkt an den Materialien im Innenraum, dass jemand man viel Geld für den Wagen bezahlt hat. Wenn man davon absieht, dass das Radio wahrscheinlich schon 2008 veraltet war, könnte man den Innenraum heute noch exakt so verbauen. Nichts wirkt optisch veraltet.

    Auffällig sind Details wie ein Aschenbecher aus Glas oder ein Alu-Öleinfülldeckel, den man als Kunstwerk in die Wohnung stellen könnte. An manchen Stellen fällt dann zwar doch auf, dass der Wagen von Hand in England zusammengebaut wurde (irgendwas rappelt massiv in der Mittelkonsole und die Spaltmaße sind optimierungsbedürftig), aber damit hat man vorher schon gerechnet.


    Zu den Fahreigenschaften würde ich gerne schreiben, dass der Vantage Roadster eine Mischung aus Mustang (V8) und MX-5 (offen, Zweisitzer, leicht) ist. Nun wiegt der Aston aber fast exakt so viel wie der größere Mustang. Das merkt man auch, aber er fährt sich trotzdem nicht schlecht. Mehr kann ich dazu erst sagen, wenn neue Reifen drauf sind. Die aktuellen sind von 2013.


    Was mir im Vergleich zum Ford definitiv fehlt, ist der Sound. Man kann nämlich beim Aston ab Werk die Auspuffklappen nicht steuern, diese öffnen erst ab 4.000 Umdrehungen. Es gibt aber die Möglichkeit, Sicherung Nr. 22 zu ziehen, dann ist perfektes "Dauerfeuer". Das ist allerdings nur eine Notlösung, ich werde heute einen Nachrüstsatz zur Klappensteuerung einbauen.


    Sollte es den einen oder anderen interessieren, werde ich gerne in den nächsten (mindestens) drei Jahren berichten, wie das Leben mit einem Aston Martin so läuft und wie es mit der Zuverlässigkeit aussieht. Die Zusatzgarantie und der Umstand, dass viele Teile aus dem Ford-Regal kommen, werden hoffentlich das schlimmste verhindern.

    Mir fällt da ganz zufällig und ganz an der Themeperiferie ganz spontan auf, wie schön und praktisch ich den alten Mazda ID-Geber finde (den ich zum Glück ja auch noch habe).


    Die dicken Klopper vom Mustang und vom Volvo (fast genauso wie der neue bei Mazda) fallen zumindest bei mir im Vergleich durch.

    Den Mustang-Schlüssel finde ich noch okay, weil die Tasten auf der Vorderseite und damit gut blind zu ertasten sind. Damit kann man auch in der Hosentasche den Knopf für den Kofferraum finden. Der Volvo-Schlüssel ist eine ähnliche Pest wie die neuen Mazda-Schlüssel: Die drei wichtigen Knöpfe, inklusive dem für die Heckklappe, sind alle winzig auf einer Seite. Auf der anderen ist ein "Panikknopf", vom dem ich immer respektvoll Abstand halte.


    Nun muss man Volvo aber zugutehalten, dass man als dritten Schlüssel noch einen "Sport Key" bekommt. Etwas kleiner als ein alter USB-Stick und nur ein reiner Transponder für das Keyless-System. Wenn man die Knöpfe nie braucht und sich damit abfindet, dass bei einer leeren Batterie das Auto eh unbrauchbar ist, könnte man auch damit leben.


    @MX1701
    Welchen Mustang haste denn? Der interessiert mich viel mehr als der Volvo ;)

    Dazu habe ich hier alles wissenswerte geschrieben: Die Rückkehr von NX 1701



    Die rufen da aber ganz schön heftige Preise auf!

    Nun ja, es ist eben ein Komplettpaket, bei dem einem Versprochen wird, schnell wechseln zu können.


    Ich habe mir aus Interesse mal ein Leasingangebot für einen vorrätigen V60 T8 ausrechnen lassen, der nur minimal besser ausgestattet war (Panoramadach, R-Design und noch ein paar Kleinigkeiten). Das hatte eine feste Laufzeit von drei Jahren, die Kfz-Steuer war natürlich nicht enthalten, aber ansonsten waren für die Vergleichbarkeit alle Servicepakete (Versicherung, Wartung, Winterreifen etc.), die Volvo anbietet, drin. Das lag pro Monat dann sogar noch mal ca 20,00 € über CbV.


    Volvo ist einfach keine Billigmarke. Aber sollten wir in ein paar Jahren doch mal einen Familienkombi brauchen, steht der Mazda 6 hoffentlich schon auf der Hinterantriebsplattform. Der V60 hat mir nämlich auch gezeigt, wie sehr ich mittlerweile an den Heckantrieb gewöhnt bin.

    Vorgeschichte:
    Als ich hier im März den neuen Begleiter für den MX-5 vorgestellt habe, erwähnte ich, dass sich ein (kurzfristiger) Autoüberschuss anbahnen könnte. Die Entscheidung für den Mustang fiel ja relativ spontan.


    Da klar war, wann der Leasingvertrag für den i3 auslaufen wird, schauten wir uns schon im letzten Juli/August nach einem Nachfolger um. Erstmal sollte es was für den Übergang sein, bis wir uns endgültig entscheiden. Deshalb passte es ganz gut, dass Volvo zu dem Zeitpunkt mit "Care by Volvo (CbV) anfing. Kurz gefasst ein Abo, bei dem man alle drei Monate kündigen bzw. das Fahrzeug wechseln kann und nur den Sprit bezahlen muss. Da ich kein Fan von SUV bin und mir Kombis immer näher lagen, fiel die Wahl auf das "kleinste" Fahrzeug, das Volvo außerhalb der SUV-Palette anbieten: Den V60.
    Beim Motor fiel die Wahl auf den T8. Also einen 303 PS Benziner, der die Vorderachse antreibt, in Kombination mit einem 87 PS Elektromotor für die Hinterachse. Zusammen also zurückhaltende 390 PS.


    Nach viel Ärger mit CbV (weshalb ich das Angebot ehrlicherweise auch nicht empfehlen würde), konnten wir letzte Woche - nach über zehn Monaten Lieferzeit - endlich den V60 abholen:


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    Eindruck:
    Da der (ungefähr gleich große) Mustang für zwei Personen vollkommen reicht und auch IKEA, Altpapierentsorgung, Großeinkäufe und die Fahrt zum Wertstoffhof vorbildlich erfüllt, ist der Volvo über. Nicht, dass ich was gegen eine Garage mit mehr als zwei Autos hätte, aber dann würde den dritten Platz kein Volvo besetzen.


    Trotzdem gehört er gerade noch zum Fuhrpark und ein paar Eindrücke wollen auch geschildert werden: Ohne Frage, es ist ein gutes Auto. Optisch einer der schönsten Kombis auf dem Markt und auch weiß Gott nicht langsam. Aber wenn man einen Mustang und einen MX-5 hat, wirkt er natürlich sehr nüchtern (Ja, eindeutig Luxusprobleme). Das Ding ist vollgestopft mit Technik und 95 % aller Funktionen werden über einen Touchscreen gesteuert. Selbst für mich könnten es gerne ein paar klassische Tasten mehr sein.
    In dem ganzen Paket ist auch "Pilot Assist" enthalten. Wenn die Fahrbahnmarkierungen es zulassen, fährt der Wagen komplett selbstständig. Er lenkt, bremst, hält den Abstand und die Geschwindigkeit. Und das funktioniert zuverlässig - auch in Baustellen. Der Autobahnabschnitte Dreieck Bottrop - Kreuz Kaiserberg klappte ohne mein Zutun. Man merkt aber, dass die Gedanken abschweifen und die Konzentration nachlässt, weil man im wahrsten Sinne des Wortes nur Passagier ist. Auf längeren Etappen würde ich deshalb auf den Lenkassistent verzichten.


    Der Plug-In-Antrieb erschließt sich mir bisher nur begrenzt. Mein Gedanke, auf der Autobahn den Verbrenner zu benutzen, die Batterie zu schonen und dann nach der Abfahrt elektrisch zu fahren, verträgt sich mit dem V60 jedenfalls nicht. Trotz Auswahl der Funktion "Hold" für den Batteriestand, zieht er Strom. Hilft also nur begrenzt. An Ladensäule braucht der Ladevorgang - Dank des langsamen Anschlusses - exakt so lange wie beim BMW i3. Und die Volvo-Batterie hat nur knapp ein Drittel der Größe. Wenn man nicht über Nacht in der Garage laden kann oder nicht tagsüber am Büro die Ladesäule für richtige E-Autos blockieren will, ist dieser Technikteil reine Kosmetik.


    Ich hoffe nun, dass sich der V60 in der Verwandtschaft unterbringen lässt, ansonsten geht er leider wieder zurück an Volvo.


    Was schade wäre, da er farblich so gut zu den anderen beiden passt:
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    Und für die passenden Schlüsselanhänger hatte ich auch schon vor Monaten gesorgt:
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    Kaufempfehlung?
    Den V60 kann ich uneingeschränkt empfehlen, die Motorisierung lohnt, auch über die oben genannten Gründe hinaus, nicht. Hinzu kommt, dass seit dem aktuellen Modelljahr 21 (unser ist noch ein 20er) alle Volvo auf 180 km/h abgeriegelt sind. Um auf die Geschwindigkeit zu kommen, braucht es keine 390 PS.

    Also ich habe unseren MX-5 in den vier Jahren nach der ersten Folierung ganz normal gewaschen und waschen lassen. Ohne spezielle Mittel, mit dem, was die Waschboxen so hergaben. Habe keine negativen Auswirkungen gemerkt.
    Der neue Folierer meinte nun, man müsse auch Folien - wie Lack - einmal im Jahr polieren und besonders pflegen lassen.