Beiträge von MX1701

    Teil 2:


    Wohltuende Ruhe hingegen auf der Isle of Skye. Hier das "Neist Point Lighthouse":

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    Die Strecke von Glendale auf Skye nach Inverness plante ich mit einer Übernachtung in Ullapool und Strecken der NC500. So ergab sich die Möglichkeit, zwei alte Pressefotos zum DBS nachzustellen:

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    Typisches Inverness-Motiv:

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    Langsam ging es nun wieder Richtung Süden. Falkirk war aus zwei Gründen ein Übernachtungsziel:


    1. Das Falkirk Wheel, ein Schiffshebewerk

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    2. Die "Kelpies"

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    Letztere haben mich tatsächlich fast mehr beeindruckt als das Schiffshebewerk. Mit 30 Metern Höhe handelt es sich um stattliche Kunstwerke.


    Bevor es nun nach zum vorletzten Stopp Stranraer ging, besuchten wir "Martin's Aston Services". Nicht, weil der Vantage Probleme machte, sondern weil ich schon länger auf der Suche nach einem zweiten Glasschlüssel war und dort spontan eine Anfrage gestellt habe. Trotz Umzugsstress in die neue Location nahm sich Peter ausführlich Zeit. Spontan organisierte er auch noch ein paar nicht lieferbare andere Ersatzteile und organisierte die Abholung in Newcastle. Eine kurze Durchsicht des Vantage zeigte auch keine Auffälligkeiten, die diversen Pothole auf britischen Straßen zeigten keinen Effekt.

    Wer mit seinem Aston in Schottland unterwegs ist und etwas braucht, dem kann ich nur ein Besuch bei Peter empfehlen.


    "Sweetheart Abbey" am Rande der ebenfalls empfehlenswerten "South West Coastal 300":

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    Wir schlossen mit zwei Nächten im "Lake District". Landschaftlich herausragend, aber furchtbare Straßen.

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    Der Beitrag ist eine "Zweitverwertung" aus dem AstonMartinForum. Aber ich dachte, Schottland stößt vielleicht auch hier auf Interesse.


    Teil 1:

    2018 waren wir das erste mit dem Auto (damals mit dem MX-5) in Schottland. Eigentlich war 2020 eine Wiederholung geplant, die ist fiel allerdings aus allseits bekannten Gründen aus. In diesem Jahr haben wir erfolgreich den nächsten Versuch gestartet. Diesmal allerdings mit dem Vantage, der inzwischen in der Garage stand.


    Am 31. Juli ging es in Ijmuiden auf die Fähre nach Newcastle. Das sollte das Programm für die nächsten knapp drei Wochen sein:


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    South Queensferry

    Fort William

    Isle of Skye

    Ullapool

    Inverness

    Falkirk

    Stranraer

    Buttermere


    Auf dem Weg von Newcastle nach South Queensferry stand ein Zwischenhalt am "Jim Clark Motorsport Museum" in Duns auf dem Plan. Ein sehr übersichtliches Museum, ein Besuch lohnt aber dennoch.


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    In South Queensferry nächtigten wir direkt in einem Hotel am Firth of Forth.

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    Nach drei Nächten ging es Richtung Fort William, mit einem Umweg zum Ben Lawers Dam...

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    ... und natürlich zum Drehort von "Skyfall".

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    Bei einer Ausfahrt entdeckten wir eine kleine menschenleere Bucht, mit atemberaubender Aussicht:

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    Obligatorischer Besuch des Glenfinnan Viaduct und des direkt in der Nähe gelegenen Loch Shiel. Die Ausfahrt mit der Museumsbahn von Fort William über die Brücke nach Mallaig viel leider wegen Problemen mit dem Rollmaterial aus.

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    Nächste Etappe: Von Fort William zur Isle of Skye


    Da die Zeit zwischen Aus- und Einchecken reichlich war, viel der Weg länger aus und führte am Loch Ness...

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    ... und am Eilean Donan Castle vorbei. Die Ruhe täuscht, am Ufer des Schlosses wurde ein riesiges Besuchszentrum errichtet. Saisonbedingt war es extrem voll.


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    MX1701
    Wie waren die ersten eineinhalb Jahre mit dem Aston?

    Danke für die Nachfrage!


    Bin jetzt knappe 5.000 km mit dem Vantage gefahren und bisher lief alles absolut reibungslos. Zeitweise war der Aston Martin unser einziges Auto ohne irgendwelche Warnleuchten und Probleme. Selbst der MX-5 musste in den anderthalb Jahren einmal umplanmäßig in die Werkstatt.

    Der Aston kriegt bei uns auch keine Sonderbehandlung, muss also auch mal für den Einkauf oder die Kurzstrecke ran, startet aber auch nach drei Wochen Stillstand immer wieder zuverlässig.

    Für die erste Inspektion war ich im letzten Jahr bei einem Aston-Experten am Nürburgring, der hatte auch nichts zu meckern, dementsprechend hielten sich die Arbeiten (und die Rechnung) auch im Rahmen.


    Im August wollen wir mit dem Wagen für drei Wochen durch Schottland (wie 2018 schon mit dem MX-5), da bereitet mir momentan noch die Gepäckfrage Kopfschmerzen, da selbst das Kofferset für den Mazda nicht komplett in den Vantage passt.


    Insgesamt kann ich mich also nicht beklagen und bin froh, 2021 das Wagnis eingegangen bin. Das letzte Jahr war aus familiären Gründen eine extreme (noch andauernde) Katastrophe, da war ich sehr froh, die ein oder andere schwere Autofahrt mit dem MX-5, Mustang oder Vantage machen zu können. Klingt komisch, verstehen einige vielleicht nicht, da es eigentlich "nur" Gegenstände sind, aber mir hat das zwischenzeitlich sehr geholfen.

    Unser MX-5 ist jetzt sechs Jahre alt, da habe ich ihm neue Winterfelgen und -reifen gegönnt. Da die alten damit nur den Keller verstopfen, biete ich diese hier an.

    Es handelt sich um original 17-Zoll Mazda-Felgen aus der damaligen Sports-Line, die ich 2016 selber hier im Forum gekauft habe. Der Zustand ist gut, eine Felge hat einen leichten Lackabplatzer in der Mitte. Die Reifen sind aus demselben Jahr, eine Erneuerung würde ich empfehlen. Hier das genaue Alter:

    Vorne R: 29/16

    Vorne L: 29/16

    Hinten R: 29/16

    Hinten L: 29/16


    Preis: 300€

    Abholung in Mülheim an der Ruhr möglich.


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    Eines meiner Lieblingsthemen: Autos von oben betrachtet. Ich finde, die allermeisten sehen schlicht hässlich aus. Aber es gibt - wie man auf dem Bild gut sehen kann - einige wenige löbliche Ausnahmen. :saint:


    Der Aston Martin ist auch noch Recht hübsch. :)

    Das ist wirklich ein sehr spezielles Lieblingsthema. ^^

    Meine Reihenfolge wäre spontan MX-5, Mustang, Vantage und dann Adam. Der Mazda sieht mehr nach Front-Mittelmotor aus und von allen Karosseriedesigns ist das einfach mein Favorit. Mir gefällt zum Beispiel auch dieser Entwurf eines Frontmotor McLaren 765LT viel besser als die originale Mittelmotorversion. Oder der Bugatti Rembrandt...

    Beim Mustang und Vantage könnten die Türen gerne ein paar Zentimeter näher an den Hinterrädern sein.

    4,7 Liter Hubraum und 426 PS verursachen bei mir auch immer ein bisschen Mitleid. Aber mit mir. ;)

    Ach, Hubraum und PS sind doch nur Zahlen. ;)


    Dazu habe ich vorhin noch philosophiert (anders ausgedrückt: ich halte einen Vortrag über irgendwelche Gedanken und meine ständige Begleiterin muss das ertragen): Vielleicht liegt es daran, dass ein Auto wie der Aston bisher nicht zum eigenen Alltag gehörte und man mit „weniger“ auch sehr zufrieden war, aber ich bin mir unsicher, ob das Teil den (Neu-)Preis wirklich wert ist.

    Klar, Leder und Qualität schön und gut. Wenn ich aber nüchtern nachdenke und den „Traumaspekt“ rausnehme, geht mein (vorläufiges) Fazit eher in die Richtung, dass die Kombination MX-5 und Mustang GT (neu zusammen knapp 76.000 - 80.000€) die bessere Wahl ist.

    Und wenn ich mich zwischen Vantage, MX-5 und Mustang entscheiden müsste, würde ich immer den Mazda - natürlich nur mit den Änderungen - nehmen. Auf dem kurzen Weg zur Arbeit macht er mir von allen am meisten Spaß. Vielleicht bin ich in dem Punkt aber auch nur sehr genügsam. :/


    Aber bevor der Eindruck entsteht: Nein, das ist kein Fall von „Treffe niemals deine Helden, du wirst nur enttäuscht“. In der Lage zu sein, solche unterschiedlichen Autos zu besitzen, bietet Raum für seltsame Vergleiche und Gedanken. Ich starre immer noch täglich mehrmals auf den Aston-Schlüssel und frage mich, ob das alles echt ist.

    Erstmal vielen Dank für die vielen netten Beiträge, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe. Schön, wenn man so was mit Gleichgesinnten teilen kann! :)

    Auf einige gehe ich gleich noch ein, vorab aber ein kurzes Update, um dem Wunsch nach Berichten nachzukommen.


    Das Modul zur Klappensteuerung ist jetzt eingebaut und was soll ich sagen? So muss das! :thumbsup: Unfassbar gut!


    Ach ja, und falls sich noch mal jemand über die Kofferraumgröße des MX-5 beschwert:

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    Der Vantage ist immerhin fast einen halben Meter länger.


    Der V12 Vantage S als Coupé wäre mein Favorit aus der Ära, jedoch ist er preislich arg abgehoben.

    Wenn Geld überhaupt keine Rolle spielen würde, dann wäre es ein handgeschalteter 2007er DBS geworden. Aber beim V12 Vantage S und DBS kosten ja neue Bremsen bald so viel wie ein kompletter MX-5.

    Kurzzeitig hatten wir den Rapide ins Auge gefasst. Erstens, weil es ursprünglich ein V12 werden sollte und zweitens, um sich wenigstens ein bisschen Alltagstauglichkeit einzureden. Aber der Mustang hat schon in den Tiefgaragen leichte Platzprobleme, da will ich mir ein über 20 Zentimeter längeres Auto wirklich nicht antun.


    Beim Design der aktuellen Aston Martin bin ich hin und her gerissen. Als "Fanboy" finde ich auch die neue Modellpalette ganz schön (der Valhalla ist zum Beispiel das einzige Mittelmotorfahrzeug, das mir zu 100% gefällt), aber ich mag das klare Design der vorherigen Generation lieber.


    Hast alles richtig gemacht und solche "V8-Dinosaurier", sollte man sich bei ernsthaftem Interesse unbedingt noch zeitnah anschaffen

    Ich gehe stark davon aus, dass der Vantage unser letzter Verbrenner ist. Falls noch möglich, wird der maximal gegen einen anderen Aston Martin eingetauscht.

    Danach würde ich mir gerne ein Tesla Model S Plaid in die Garage stellen. Aber nur, wenn eine eigene Lademöglichkeit vorhanden ist. Die öffentliche Infrastruktur tue ich mir nicht noch mal an.


    Insgesamt bin ich bei dem Thema aber immer etwas im Zwiespalt. Einerseits begeistert mich neue Technik und die Zukunft, anderseits sind da Autos, die beim Verbrennen von Dinosauriern viel Lärm machen und mich wie bekloppt grinsen lassen.


    Aber Dankbarkeit wirklich erkennen und erfahren zu können ist was Tolles.

    Meckern kann man immer, aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass uns allen hier - wenn man im Vergleich auf den Großteil der Menschheit schaut - die Sonne aus dem Allerwertesten scheint. Von daher: Man sollte sich öfter vor Augen führen, was man hat und nicht permanent darüber nachdenken, was man nicht hat.

    Nicht ernstgemeint, aber als übertriebenes Beispiel: Ich könnte mich jetzt beschweren, dass es "nur" ein Vantage und kein DBS ist. Lieber versuche ich aber in meinem Kopf auf die Kette zu kriegen, dass da jetzt ein verdammter Aston Martin neben einem Mustang, einem MX-5 und unserem ersten Auto steht. Realisiert habe ich das nämlich noch nicht.