Beiträge von MX-Nudel

    Alles klar. Danke für die Klarstellung. Deine Videos habe ich mittlerweile tatsächlich alle geschaut. Einige zweimal. Wenn ich dann offenbar die Basics noch nicht verstanden habe, muss ich mir das auf anderem Wege noch einmal näher bringen.


    Den verwirrt Smileys habe ich dann falsch interpretiert. Dafür entschuldige ich mich. Für mich sieht der nicht verwirrt aus.


    Dass Du, Sven, nicht alles von vorne beibringen möchtest, verstehe ich gut. Das war auch eigentlich nicht mein Anspruch. Deswegen wollte ich, nach Überlegungen, Vorschläge machen und die gegenprüfen. Da meine Vorschläge aber offenbar daneben lagen, wollte ich ergründen warum.


    Ich verstehe aber, dass das Forum vielleicht nicht der richtige Platz dafür ist, und es hier eher um Empfehlungen und Erfahrungen geht.


    Bezüglich der Supermiata Fahrwerke. Umgerechnet sind das schon ca. 1.700, ja. Die werden in Kalifornien produziert und haben halt andere Lohnkosten als Taiwan. Damit deutlich mehr als das K-Tec natürlich. Ob sich das lohnt, kann doch hier noch keiner abschätzen, oder? Mehr Optionen sind meiner Meinung nach aber immer gut.


    Eilig habe ich es jedenfalls nicht.


    Da meine Intention unklar ist, möchte ich versuchen es deutlicher zu machen.


    Ursprünglich dachte ich nur an Federn. Sven hat mir davon aber deutlich abgeraten. Nachdem ich mich damit mehr beschäftigt habe, habe ich verstanden warum und habe das erstmal wieder verworfen. Über ein Jahr später, also jetzt, habe ich etwas Geld gesammelt und mich entschlossen, noch einmal darüber nachzudenken und diesmal ein Fahrwerk in Betracht zu ziehen.


    Ich fahre keine Rennstrecke, habe ich auch nicht vor. Ich fahre auch nicht Krawall im Straßenverkehr, der gehört da meiner Meinung nach nicht hin. Ich fahre gerne sportlich.


    Aber entgegen vielen mit meinem Fahrprofil lege ich wenig Wert auf Komfort. NVH stört mich kaum, wenn die Straße nicht so gut ist, fahre ich langsamer. Ich lege aber sehr großen Wert auf eine möglichst unverblendete Verbindung zwischen Fahrer, Auto und Straße. Ariel Atom, X-Bow oder Catterham sind Konzepte, die mich sehr ansprechen, aber für mich nicht in Frage kommen können (Kosten, und ich fahre nicht immer alleine, und nicht jeder findet das lustig).


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Dinge wie härtere Motorlager, Uniball, hohe Federraten usw. schätze und im Vergleich zu anderen dafür halt gerne Komfort aufgebe. Ich fahre auch gerne Autos ohne Servo, einfach weil es Spaß macht.


    Man könnte sagen, ich fahre gerne Autos, die eher für die Rennstrecke gebaut sind, nicht für Rundenzeiten oder so, sondern wegen der Rohheit und ich das Gefühl mag.


    Der MX-5 hat eine großartige Basis. Leicht, gute Gewichtsverteilung, keine Aufladung, Hackantrieb und offen. Aber für mich ist er deutlich zu sanft und oft entkoppelt. Die Lenkung mit EPS und die starke Verzögerung beim Einlenken ist mein größter Kritikpunkt. Weitere kleinere wären für mich das langsame hochdrehen und der rev hang. Die Interaktion mit einer Maschine steht für mich im Vordergrund. Vielleicht ist das etwas zu abstrakt.


    Mein Ziel ist vermutlich den MX-5 so Arial Atom zu machen, wie ich es bezahlen kann und meine Dame noch bereit ist einzusteigen. Ein Freund von mir sagt immer, ich soll einfach Motorrad fahren. Kann sein, aber ich mag zwei Räder mehr und ein Fahrzeug, wo meine Begleitung nicht im Zweifelsfall mit mir meterweit durch die Landschaft fliegt.

    Bevor BIG hier noch weitere traurige Smileys verteilen mus, es geht mir hier nicht um ein Track Set Up. Aber auch wenn es mir nicht darum geht, möchte ich alle Richtungen einfach besser verstehen.


    "(...),lass Dich nicht von Begriffen verrückt machen, die Du im Detail noch nicht verstanden hast,(...)"


    Genau deswegen möchte ich mich damit beschäftigen.


    Aus meinem familiären Hintergrund kenne ich mich zwar Recht gut mit Motoren und teilweise mit Getrieben aus, Fahrwerke sind für mich jedoch noch etwas Recht unbekanntes. Also versuche ich die Varianten und Optionen besser zu verstehen und ein zuordnen.


    Nimm einfach das, was wir sagen, ist für mich wenig befriedigend, ohne zu wissen warum. Ich bin dir Sven und MrPink sowie den anderen dankbar für eure Ratschläge und Geduld. Und ich denke, dass ich mir Mühe geben höflich zu sein und Wertschätzung für eure Erfahrung zu zeigen. Die negativen Reaktionen von jemandem wie BIG verstehe ich daher nicht. Anstatt wortlos Smileys zu verteilen, würde es mir mehr helfen, er würde einfach sagen, was ihn stört.

    Ah okay, dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte das passiert, wenn der Dämpfer zu hart ist. Danke für die Klärung.


    Aber man würde doch dann zu den digressive auch weniger harte Federn nehmen, oder nicht. So könnte man im Low Speed straff sein, und in high speed etwas softer um die curbs usw besser zu überfahren. Kopfsteinpflaster und so was wäre dann aber natürlich wenig lustig, aber das gibt's ja zum Glück nicht auf der Rennstrecke.


    Btw, ich finde diese Zusammenfassung eigentlich ganz gut:


    How Coilovers Work: The Ultimate Guide for the Mazda MX-5 | Mazda MX-5 Performance Parts | BOFI Racing
    How Coilovers Work: The Ultimate Guide for the Mazda MX-5. Mazda MX-5 performance parts & accessories from BOFI Racing. Transform your MX-5 into the ultimate
    bofiracing.com


    Mitte April sollen doch auch die Supermiata Xida und Tecna bei SPS kommen. Das Tecna könnte auch Recht interessant sein.

    Ja, genau das meinte ich eigentlich. Wenn man mit digressive Dämpfern zum Beispiel in der Mitte einer Kurve ein Teerflicken oder ein kleines Loch oder ähnliches trifft, sollte er das doch dann etwas besser wegstecken. Lineare Dämpfer reagieren auf Low Speed etwas weicher sind dann aber im Highspeed umso härter. Das kann dann schon mal den Wagen etwas versetzen, wenn man eine gröbere Unebenheit trifft. Das hatte ich jedenfalls mit linear Dämpfern schon öfter, wenn die Federrate relativ hoch sind. Der M2 von einem Kollegen zum Beispiel. Der ist Recht hart (Federrate kenne ich nicht. Aber sicher 80 - 100) und wenn Mann dann einen höheren Flicken in der Kurve trifft, hüpft er unangenehm und das macht das ganze etwas unkontrolliert.


    Ich Stelle mir nur den Moment in dem das Ventil öffnet und die Charakteristik wechselt unangenehm und etwas konterintuitiv vor. In den Dämpfkraft Kurven ist der Punkt oft durch einen Knick ersichtlich. Lineare Dämpfer kenne ich und kann sie einschätzen. Im Rahmen meiner begrenzten Erfahrung.

    Dazu kann ich nichts sagen, da ich noch keine gefahren bin.


    Ich habe mich nur gefragt, ob einer hier schon damit Erfahrung hat.


    Grundsätzlich könnte das eine gute Kombination für einen leichten Wagen, der auch mal schlechtere Straßen fährt sein. Gutes Handling und Initiales Feedback beim Einlenken, Bremsen usw. Aber über größere bumbs etwas nachgiebiger. Dadurch musste der Wagen auf schlechteren Straßen ja etwas besser seine Haftung halten und nicht so hoppeln, wenn die Federraten höher sind. :/

    Fahren eigentlich alle hier lineare Dämpfer? Ich mein die Öhlins sind, soweit ich weiß, zwar technisch digressive mit dem dual valve, aber vom Charakter her laut Öhlins eher linear, stimmt das?


    Ansonsten gibt es ja kaum digressive. Eigentlich nur die DS von BC oder?

    Ich danke dir. ist es aus deiner Sicht sinnvoller mit deinen moderaten Werten zu starten und dann nach zu schärfen:


    Sturz VA L/R -1°00‘

    Nachlauf L/R 6°30' (oder mehr, wenn es einstellbar ist, bzw. nicht schleift)

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -1°40'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/

    0°12')


    Oder mit den sport Werten zu starten und dann etwas zu lockern?


    Sturz VA L/R -1°30‘

    Nachlauf L/R 6°30' (oder mehr, wenn es einstellbar ist, bzw. nicht schleift)

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -2°00'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')


    Ersteres klingt für mich etwas sicherer. Heran tasten und wenn man sich sicher fühlt etwas nachstellen.

    Danke für das drauf aufmerksam machen! Es sind allerdings auch 1000 km Fahrt an dem Samstag bin ich auch beruflich vormittags eingespannt... :/

    Wie ich schon meinte, komme ich von Frontantrieben. Ich bin zwar immer mal Heckantriebe gefahren, aber kaum ernsthaft. Der MX-5 war am Anfang da schon eine Offenbarung. Vieles fühlt sich sehr viel logischer und intuitiver an, wenn man ihn etwas mehr fordert. In vielen Situationen finde ich ihn viel einfacher zu fahren als Frontantriebe, die man immer etwas zwingen muss. Der MX-5 macht viel halb von alleine und ist sehr gutmütig und vergibt viel. Zumindest als Serie.


    Die Theorie ist mir soweit bekannt und ich fahre ihn ja jetzt auch zwei ein halb Jahre. Was für mich aber eher neu ist, ist das modifizieren von Hecktrieblern. Deine Videos habe ich größtenteils schon mal gesehen.