Beiträge von MX-Nudel

    Dazu kann ich nichts sagen, da ich noch keine gefahren bin.


    Ich habe mich nur gefragt, ob einer hier schon damit Erfahrung hat.


    Grundsätzlich könnte das eine gute Kombination für einen leichten Wagen, der auch mal schlechtere Straßen fährt sein. Gutes Handling und Initiales Feedback beim Einlenken, Bremsen usw. Aber über größere bumbs etwas nachgiebiger. Dadurch musste der Wagen auf schlechteren Straßen ja etwas besser seine Haftung halten und nicht so hoppeln, wenn die Federraten höher sind. :/

    Fahren eigentlich alle hier lineare Dämpfer? Ich mein die Öhlins sind, soweit ich weiß, zwar technisch digressive mit dem dual valve, aber vom Charakter her laut Öhlins eher linear, stimmt das?


    Ansonsten gibt es ja kaum digressive. Eigentlich nur die DS von BC oder?

    Ich danke dir. ist es aus deiner Sicht sinnvoller mit deinen moderaten Werten zu starten und dann nach zu schärfen:


    Sturz VA L/R -1°00‘

    Nachlauf L/R 6°30' (oder mehr, wenn es einstellbar ist, bzw. nicht schleift)

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -1°40'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/

    0°12')


    Oder mit den sport Werten zu starten und dann etwas zu lockern?


    Sturz VA L/R -1°30‘

    Nachlauf L/R 6°30' (oder mehr, wenn es einstellbar ist, bzw. nicht schleift)

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -2°00'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')


    Ersteres klingt für mich etwas sicherer. Heran tasten und wenn man sich sicher fühlt etwas nachstellen.

    Danke für das drauf aufmerksam machen! Es sind allerdings auch 1000 km Fahrt an dem Samstag bin ich auch beruflich vormittags eingespannt... :/

    Wie ich schon meinte, komme ich von Frontantrieben. Ich bin zwar immer mal Heckantriebe gefahren, aber kaum ernsthaft. Der MX-5 war am Anfang da schon eine Offenbarung. Vieles fühlt sich sehr viel logischer und intuitiver an, wenn man ihn etwas mehr fordert. In vielen Situationen finde ich ihn viel einfacher zu fahren als Frontantriebe, die man immer etwas zwingen muss. Der MX-5 macht viel halb von alleine und ist sehr gutmütig und vergibt viel. Zumindest als Serie.


    Die Theorie ist mir soweit bekannt und ich fahre ihn ja jetzt auch zwei ein halb Jahre. Was für mich aber eher neu ist, ist das modifizieren von Hecktrieblern. Deine Videos habe ich größtenteils schon mal gesehen.

    Genau das erreichst Du mit mehr Spur hinten, im Gegensatz zu einer querweichen, eher matschigen Hinterachse, die viel mitarbeitet und damit das Auto auch zweiphasig macht und das Anlenken durch nachschwingen hinten verschlechtert.


    Wenn du Lust hast, würde ich mich über eine Erläuterung freuen.


    Nach meinem Verständnis bedeutet mehr Vorspur auf der Hinterachse zwar besseren Geradeauslauf und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten, aber eben auch ein trägeres Einlenken und Tendenz zum Untersteuern.


    Ist das beim MX-5 gerade von dir so gewollt, um gegen die Übersteuertendenz von Heckantrieb gegenzuarbeiten? Besonders auch beim starken Anbremsen vor der Kurve?


    Mit wäre schon wichtig, dass das Auto grundsätzlich statisch eher etwas untersteuernd eingestellt ist. Nicht so krass wie Serie aber auch nicht so schmal, dass etwas mehr Ladung oder eine zweite Person oder ein Blatt das gleich wieder kippt. Der Grenzbereich soll definiert sein, muss sich aber nicht sehr früh und weich ankündigen. Die Potenza Sport mit der steiferen Flanke helfen da auch schon das etwas zu schärfen.


    Ich kenne das von den Hondas mit Frontantrieb (komme eher von Type R und Subi also Allrad) eher so, dass man die Spur hinten etwas aufmacht, damit das Heck mehr mit arbeitet. Dass das beim Mx-5 etwas anders ist kann ich mir vorstellen.


    Deswegen war ja mein Ansatz Serie und deine Sport Werte als Referenz zu nehmen, quasi als Enden des Spektrums, und dann zu schauen, wie kann man die Abstimmung etwas lebendiger machen, dann eben auf Kosten von etwas Souveränität in der Kurve. Im Gedanken hatte ich eher engere Kurven mit niedrigerer Geschwindigkeit, als jetzt klassische Rennstrecken setups. Deine Sport Werte hätte ich eher als semi trackday interpretiert.


    Ich hätte ich also zwischen deinen beiden set ups (Alltag und Sport) verstanden. Daraus resultierte mein Vorschlag.

    Mir lag nicht daran, hier irgendwem Expertise abzusprechen. Sonst würde ich, wie viele andere hier, dich nicht immer wieder nach deiner Meinung fragen. :thumbsup:


    Ich habe mir auch die und viele andere Werte hier angeschaut. Nach meinem Verständnis sind die Werte für mich, meine Fahrweise und meine Vorstellung von dem, was ich vom Auto möchte, tendenziell etwas zu sehr auf schnelle Kurven und stabilen Geradeauslauf usw. abgestimmt. 2° Sturz auf der HA zum Beispiel klingen für mich schon etwas nach Rundenzeiten und Reifenverschleiß aber stimmiger perfomanter Kurvenfahrt und ich würde tendenziell etwas milder heran gehen. Parallel dazu würde ich den Sturz vorne auch etwas geringer ansetzen.


    Bei der Spur bin ich jedoch etwas anders orientiert. Geradeauslauf und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten sind mir persönlich nicht so kritisch wichtig. Ich bin zum Beispiel schon mal leichte Autos gefahren, die sogar leicht negative Spur vorne also Nachspur hatten. Das kann sich sehr interessant und sich spaßig anfühlen. Klar ist das Auto dann etwas nervöser aber lenkt sehr intuitiv und agil ein. So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber etwas weniger Spur fände ich besser.


    Ich bin auch mal einen EP3 eine Runde auf einem großen Platz gefahren, der negative Spur hinten hatte. Das war wild... Lustig aber völlig unbrauchbar für die Straße. :S


    Ich will nicht bezweifeln, dass die Werte top sind, wenn das oberste Ziel schnelle, gleichmäßige Kurven und solide zügige Geradeausfahrt sind. Aber das ist ja nicht zwangsweise von jedem das Ziel. Mir persönlich ist das direkte ansprechen, das Gefühl für die Straße und die Reifen, unverzögerte Reaktion usw. wichtiger. Etwas weniger refined und dafür etwas mehr Kante hat mir in der Vergangenheit meist besser gefallen.


    Es gibt doch mehrere unterschiedliche Ansprüche und daher auch unterschiedliche geeignete Werte für das Fahrwerk usw. Deswegen habe ich etwas vorgeschlagen und wollte eure Meinung dazu hören. Über das Beschäftigen damit entwickelt man ja schließlich auch ein besseres Verständnis für das was man da macht, als wenn man einfach nur etwas übernimmt.

    Dann frage ich mich, warum Du nicht die bewährten Standardwerte fährst ;) . Die passen auch für das K-Tec, u.a.

    Gibt es dafür einen Grund, bzw. möchtest Du etwas bestimmtes ändern?

    Hier fliegen ziemlich viele Werte in den Fahrwerks Threads herum. Welche genau meinst du? Meinst du deine vom Öhlins mit den gleichen spring Rates, da hattest auch mehrere, für Sport für daily usw..


    Ich habe mir die stock Werte angeschaut und überleg, was ich ändern muss, damit ich dahin komme, wo ich hin will.


    Ist der Weg nicht besser als Werte zu kopieren, ohne darüber nachzudenken?


    Edit: sorry war bei mir noch nicht aktualisiert, und dein Post war mir noch nicht angezeigt.