Beiträge von bwm

    Wenn es notwendig sein sollte unterschiedlich große Reifen/Räder zu montieren (Notrad oder ähnlich wie in diesem Fall) sollte dieses Rad vorne montiert werden, das Diff wird es dir danken.

    Immer auf die nicht angetriebene Achse

    Da wollte ich nochmal nachhaken. Das Diff ist doch auch genau dafür da, den Drehzahlunterschied zwischen den beiden Rädern einer Achse auszugleichen und macht das rein passiv über die Verzahnung der Getriebe. Inwiefern ist es denn eine erhöhte Belastung für das Diff, wenn ich leicht unterschiedlich große Räder montiere? Das ist in meinem Kopf auch keine höhere Belastung, als wenn jetzt jemand in den Bergen wohnt, und deshalb eben mehr Kurven fährt, als jemand, der im Flachland wohnt. Oder doch?

    Irgendwie habe ich da gerade scheinbar ein Verständnisproblem. Ich dachte immer, das Zurücklenken in die Nullposition ist kein aktiver Vorgang des Autos, der zum Beispiel durch die Servo gesteuert wird, sondern ein rein passiver Vorgang, der durch die Fahrwerksgeometrie (speziell den Nachlauf) verursacht wird. Das würde dann aber heißen, dass Nullposition und Servounterstützung und sowas keinen Einfluss darauf hätten. Sondern wenn sich das Auto nicht zurück stellt, müsste die Ursache dafür irgendwo zwischen Reifen und Fahrwerk liegen. Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Ich versteh's einfach nicht.

    Früher saß der Fahrer draußen auf Leder, während sich die Herrschaften hinten auf feinsten Stoffen räkelten.

    Schätze, da bin ich irgendwie vorbelastet.

    ich hatte keine Ahnung, dass du schon über 100 Jahre alt bist, Mensch. Hast du Kutschen echt noch live erlebt? :D

    Ich habe meinen G184 ND2 jetzt seit ziemlich genau einem Jahr.

    Mein "Alltagsbetrieb" besteht zum größten Teil aus Landstraßen ohne Kurven mit Höchstgeschwindigkeit 70 oder 80 und kleinen Ortschaften (<50.000EW)...Brandenburger Landleben halt.

    Dort habe ich einen Schnitt von 6,1 bis 6,5l/100km

    Wenn ich irgendwo hin fahre, wo es schön ist, habe ich immer erstmal 300-500km Autobahn zu fahren. Die fahre ich meist mit ~130, gelegentlich zum überholen mal etwas zügiger. Autobahn habe ich einen Schnitt von 6,7 l/100km

    Im kurvigen Geläuf streut es etwas. Der Schnitt sind 8,3. Höchster Einzelverbrauch sind 9,3l/100km (25l auf 269km), da waren ein paar sehr sportliche Runden Passo Mendola hoch und runter dabei. Geringster Schnitt auf Tour sind 7,3l/100km (29l auf 397km)


    Beim MX-5 hat man den Verbrauch noch stärker als bei meinen anderen Fahrzeugen selbst im Fuß. Mein geringster Schnitt waren 5,74 (25l auf 436km), als ich ihn noch neu hatte und nachts im Dunkeln über Rehbevölkerte Brandenburger Landstraßen gefahren bin. Höchster Schnitt wie gehabt 9,3 an einem Wochentag auf einem Pass in Italien, den ich sehr gut kenne.

    Hallo zusammen,


    ich wollte keinen neuen Fred aufmachen, weil Sven ja sonst immer einen aufmacht mit seinem "Reifentest". Daher frage ich hier:

    Hat zufällig jemand von einem Continental Premium Contact 7 (nicht 6) in der Standard-G184-Größe 205/45R17 88Y XL mal die Profiltiefe des neuen Reifens gemessen? Meine sind jetzt seit 7.000km drauf und haben noch 5,3mm und 6,1mm. Habe leider beim abnehmen nicht darauf geachtet, welche vorne und welche hinten waren, aber ich nehme mal an, dass der größere Verschleiß hinten war.

    Ich bin einerseits ein wenig überrascht über die doch recht hohe Differenz und außerdem dachte ich, ich hätte sie neu mit 7 gemessen. Wenn das so stimmt, dann halten die ja bei regelmäßigem Wechsel vorne nach hinten nur rund 23.000km bis zur "Wassermarkierung" bei 2,7mm bzw. ca. 29.000km bis zur gesetzlichen Mindestprofiltiefe (1,6mm). Bin mir aber halt nicht mehr sicher, wie viel er neu hatte. Ich habe mir das leider nicht aufgeschrieben.


    Kurz zur Erklärung der Wassermarkierung: der Reifen hat einen regulären TWI mit 0,8 oder 1,6mm (bin mir nicht ganz sicher, glaube aber 1,6). Außerdem hat er einen Block, wo an der Reifenflanke ein durchgekreuzter Wassertropfen markiert ist. Ich verstehe das so, dass ab dieser Profiltiefe die Wasserverdrängung nur noch eingeschränkt funktioniert. Dieser Block ist bei ca. 2,7mm Restprofiltiefe

    Natürlich gibt es viele Mopedfahrer die sich an die Regeln halten, aber insbesondere beim Vorbeischlägeln an Ampeln und der Befahrung der Rettungsgasse sind die guten Mopedfahrer nur eine kleine Minderheit!

    das ist leider absolut polemischer Blödsinn. Ich habe beides schon gemacht und mache auch beides gelegentlich noch (vorbeischlängeln an der Ampel und durchfahren im Stau) allerdings nur noch in Ausnahmefällen. Auf die Gesamtheit der Motorradfahrer betrachtet ist beides aber die ABSOLUTE Ausnahme. Die wirklich gigantische Mehrheit (90% oder mehr) macht das zumindest in der Stadt nicht. Autobahn würde ich sagen 70 oder 80% bleiben im Stau stehen. Bekommt man dann mit, wenn man es doch mal macht: da kommt man an vielen Motorrädern vorbei. Wenn du mit dem MX-5 im Stau stehst und vor dir 1 Motorrad siehst, das im Stau bleibt und 5 in der Rettungsgasse an dir vorbei fahren, heißt das nicht, dass 5 mal mehr Motorräder durch die Gasse fahren. Das heißt einfach nur, dass du nicht den gesamten Verkehr beobachtest. Die 100 Motorräder, die vor und hinter dir mit dir im Stau stehen, siehst du nämlich nicht. Wie auch - sie bleiben ja an Ort und Stelle. Das gleiche gilt an Ampeln.

    Ich bin für eine Legalisierung, fahre aber mit Motorrad auch nicht durch die Rettungsgasse. Das ist mir zu teuer. Standstreifen, sofern vorhanden, nur, wenn es heiß ist. Heiß beginnt dabei auf dem Motorrad nicht erst bei 30°C Lufttemperatur. Da beginnt für mich der unfahrbare Bereich. Selbst bei 20 Grad Lufttemperatur - wenn die Sonne richtig auf den Asphalt brät, hat die Luft in Bodennähe auch gerne mal 50+ Grad, dazu kommt die warme Abluft vom Motorrad, die üblicherweise direkt auf die Beine pustet. Wenn man dann noch, wie man es ja sollte, vollständige Schutzkleidung an hat, wird es schnell extrem warm. Dann fahre ich auch mal vorbei.

    Dabei schlägt dann auch noch eine Besonderheit von Motorrädern durch: mit meiner Maschine ist das langsamste, was ich überhaupt eingekuppelt fahren kann, etwa 15 km/h. Darunter würde die Kupplung schleifen (mein Motorrad hat Automatik) und irgendwann überhitzen. Das Mopped meiner Frau ist noch ein bisschen zickiger am Gas, sie braucht etwa 20 km/h im 1. Gang als Mindestgeschwindigkeit, um halbwegs sicher voll eingekuppelt fahren zu können. Unter 15 braucht man auch einiges an Übung, um das Motorrad noch gerade führen zu können. Wenn die Motorradfahrer da also gefühlt "schnell" vorbei fahren, kann es gut sein, dass das das langsamste ist, was sie überhaupt fahren können.