Beiträge von bwm

    Die einfachste und vermutlich auch günstigste Leistungssteigerung wäre, deinen 1.5 zu verkaufen und dir stattdessen einen 2.0l ND zu kaufen. Ansonsten wird es beim 1.5er schon eng. SPS bietet glaube ich Motortausch an, aber da bist du dann mit den Gesamtkosten glaube ich schon im 20.000er Bereich.

    Ich glaube, dass der Fiat 124 einen eigenen (Fiat) Motor benutzt, daher hilft es wohl auch nicht, sich dort mal umzuschauen.

    jau, dass es in Berlin keine Singvögel mehr gibt, liegt an den vielen Katzen, die da frei rumlaufen. Das ist verständlich.

    Dass Hunde nicht auf Klo müssen war mir auch neu. Vor allem finde ich gut, dass alle Hundebesitzer immer die Notdurft ihrer Tiere sofort weg machen und deshalb nirgendwo Hundekacke auf Gehwegen oder Rasenflächen vor anderen Grundstücken liegt. Außerdem ist es super, dass Hunde grundsätzlich nicht bellen und deshalb eine nächtliche Lärmbelästigung der Nachbarn von vornherein ausgeschlossen ist. Selbstverständlich haben Hunde auch noch nie Kinder oder andere Haustiere angegriffen und ohne Grund zerfleischt. Die sind halt einfach Perfekt!


    Dazu sei gesagt, dass ich nichts gegen Hunde habe. Aber eben auch nicht gegen Katzen. Probleme können beide machen. Ich sehe nicht, dass Katzen mehr Probleme verursachen, als Hunde. Nur andere

    @D4YW4LK3R da du das immer so betonst: doch, Gewährleistung hast du auch und die ist im Allgemeinen besser als eine Garantie.


    Die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Händlers, die er nach belieben einschränken und an Bedingungen knüpfen kann. Theoretisch könnte in den Garantiebedingungen drin stehen, dass du das Auto täglich durch eine Mazda Werkstatt durchchecken lassen musst, um die Garantie zu erhalten. Das ist jetzt sehr unrealistisch, aber was tatsächlich häufig gemacht wird ist, dass bestimmte Teile (z.B. alles an der Elektrik / Elektronik) oder bestimmte Schadensbilder (Rost) von vornherein und komplett ausgeschlossen werden.


    Die Gewährleistung dagegen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Leistung, die nicht modifiziert / eingeschränkt werden darf. In der Theorie ist die schwächer: bei der Gewährleistung geht es darum, dass das Gerät bei Übergabe mängelfrei war. Bei einem so komplexen Gerät wie einem Auto kann es ja aber versteckte Ursachen geben. Wenn du einen Kolbenfresser hast, ist der erstmal nur das Symptom, nicht die Ursache. Ursache könnte zum Beispiel eine Ölpumpe sein, die schon seit 10.000km nicht mehr richtig fördert und damit bei Übergabe schon im rechtlichen Sinne defekt war. Da stünde es dann beiden Seiten frei, zu beweisen, dass der zu Grunde liegende Schaden bei Übergabe schon bestanden hat, oder eben nicht. Da das aber a) mit extrem hohen Kosten verbunden ist und b) im nachhinein oftmals überhaupt nicht mehr geht, gibt es eine sogenannte Beweislastumkehr. Die Gewährleistung läuft (gesetzlich vorgeschrieben) 2 Jahre. Bis 1 Jahr nach Übergabe gilt die Annahme, dass der Schaden bei Kauf bereits bestanden hat und der Verkäufer hat die Möglichkeit, das Gegenteil zu beweisen. Danach gilt die Annahme, dass der Schaden bei Kauf noch nicht bestanden hat und der Käufer hat die Möglichkeit, das Gegenteil zu beweisen.


    Wenn du also zum Beispiel nach 5 Monaten Geräusche im Getriebe hast und die sagen "Getriebe ist durch unsere Garantie nicht abgedeckt" sagst du "nix Garantie - Gewährleistung!" und dann müssen sie doch.

    Viele Händler mögen die Gewährleistung nicht, weil sie die geben müssen und nicht einschränken können. Da wird dann auch gerne mal mit Garantiebedingungen gewedelt, obwohl sie einen Schaden auf Gewährleistung beheben müssen. Darüber informieren sie ihre Kunden dann auch gerne mal nicht.

    das sagt ja auch keiner. Aber es macht halt für die Meisten einen erheblichen Unterschied, ob sie 17.000€ für einen 8 Jahre alten oder 30.000€ für einen 1 Jahr alten ausgeben. Und mein Punkt war nur, dass ein neues/neueres Auto so gut wie nie finanziell sinnvoll ist. Wenn man das Mehr an Geld für den Geruch des Neuwagens oder den Glanz des Lacks oder das Wissen, dass niemand den Motor vorher gequält hat, ausgeben will (und kann), ist das eine völlig legitime Entscheidung. Man sollte nur nicht versuchen, sich ein neues Auto über "geringere Kosten" für Reparaturen schön zu reden. Der Wertverlust beim Verlassen des Autohauses alleine deckt schon einen Getriebetausch ab. Höhere Servicekosten ggü selbst oder in freien Werkstätten gemachten Ölwechseln kommen dazu. Übrigens muss das nicht zwangsläufig gelten, dass selbst gemachte Ölwechsel "nicht zählen". Als ich meinen Octavia verkauft hab, hatte ich die letzten 2 Ölwechsel selbst gemacht, weil ich den Wagen eigentlich eine Weile behalten wollte. Ich konnte aber eine detaillierte Excel-Übersicht von allem, was durch Werkstätten und mich an dem Auto (und an allen anderen meiner Fahrzeuge) wann gemacht wurde vorzeigen und der Käufer hat dann auch in meiner Garage eine Flasche von dem "Geheimtipp"-Öl gesehen, das viele Selbstmacher an den Motoren nehmen und damit war das Auto dann verkauft. Er hat das gleiche Öl an seinem GTI genutzt. Der wusste dadurch, dass ich mich informiere und gut um den Wagen gekümmert habe.


    Auch weniger Werkstattaufenthalte sind nur ein bedingtes Argument. Ausfälle eines Produkts sind eine Badewannenkurve. Die Wahrscheinlichkeit für Ausfälle ist zu Beginn des Produktlebens eher hoch, geht dann runter auf das Minimum und steigt dann mit Produktalter langsam wieder an. Menschen, die in den letzten 4 Jahren ein VAG Fahrzeug neu gekauft haben, können davon ein Lied singen. Der Passat eines Freundes war in dem einen Jahr, bis er ihn gewandelt hat, 4 Monate in der Werkstatt, im Prinzip ohne Ergebnis. Naja und 23er ND Getriebeprobleme sind ja auch ein paar.


    Aber irgendwie sprengen wir hier den Thread gerade total. @D4YW4LK3R ich verstehe das noch nicht genau. Ich dachte, du hast den Wagen "blind" gekauft und er wird geliefert. Du hast aber geschrieben, dass du ihn zwischen 10. und 14.10. abholen kannst? Und wann holst du ihn ab? Vor dem Wochenende noch?

    Und damit auch erheblich höhere Folgekosten mit den Services, die für den Erhalt der Garantie beim Freundlichen gemacht werden müssen.

    Die Argumentation, dass ein neueres Auto finanziell sinnvoller sein soll, ist komplett hanebüchen. Sofern du nicht das eine Einhorn bist, das einen Motorschaden an seinem älteren hat, ist ein wesentlich neueres Auto schon alleine wegen dem erheblich höheren Wertverlust immer mit den höheren Kosten verbunden.

    Da es im Kern das gleiche Auto ist, wird der prozentuale Wertverlust bei beiden ähnlich verlaufen. Und 20% von 30.000€ sind halt einfach doppelt so viele Euro, wie 20% von 15.000€

    Alleine von dem, was man sich mit einem älteren Auto an Wertverlust gegenüber einem neueren spart, hat man alle Reparaturen, die da realistisch kommen können, schon großzügig mit abgedeckt.

    Kleinerer Flansch ist ja geschummelt. Klar, dass die leichter ist. Aber sag mal.. Hat deine Waage gar keine Nachkommastellen?