Beiträge von bwm

    Und weil es so schön war, gleich noch den heutigen Bericht hinten ran.


    Das Wetter war typisch Skandinavisch würde ich sagen. Etwa alle 20 Minuten Wechsel zwischen strahlendem Sonnenschein und leichtem Regen, leichter Bewölkung und Wolkenbruch. Alles mit dabei.

    Calimoto sagt 329km in 8:42h, wobei davon über 40km die Lysebotn Fähre war.

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    Der Tag heute stand ganz im Zeichen der Lysebotn Fähre. Bei meinem ersten Norwegen-Urlaub 2017 habe ich hier am Kai in Songesand

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    Auf die schmerzhafte Tour erfahren, dass es in Norwegen fähren gibt, die man vorplanen muss und vorbuchen sollte. Ich hatte hier davon berichtet

    bwm

    Das habe wir diesmal also gemacht. Fähre bereits im Mai gebucht und artig mit eingeplant. Das Problem: wir hatten an dem Tag 260km bis zur Lysebotn Fähre zurückzulegen und mussten spätestens 15:20 Uhr dort sein. In den 260km enthalten war aber auch nochmal eine normale Fähre. Außerdem teils sehr kurvige alte Bergstraße. Und wir mussten sie unbedingt kriegen, weil die Umfahrung ca 100 zusätzliche Kilometer bedeutet hätte.

    Da fielen mir nur 2 sinnvolle Mechanismen zum Umgang mit ein. 1. den Tag über immer wieder im Blick behalten, wie viel Zeit wir noch haben und, wie gut wir in der Zeit liegen. Und 2. früh aufstehen, früh losfahren. Also klingelt der Wecker heute 06:30. Aufstehen, frühstücken, einpacken dauert ca 1:15h (und ist damit 15-30 Minuten schneller als sonst diesen Urlaub) und wir fahren los. Leider im Regen, deshalb die erste Tunnelumfahrung am Åkrafjorden direkt ausgeplant. Erster Stopp: der Langfossen

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    Einer der wenigen naturbelassenen und großen Wasserfälle in Norwegen. Bekommt man allerdings davor stehend nicht vernünftig rauf. Die einzige halbwegs gute Perspektive war von einem Wohnmobil versperrt, deshalb diese hier, wo man die Hälfte vom Wasserfall gar nicht sieht.


    Pause kurz gehalten und zügig weiter. Nächster Stopp war die alte Bergstraße im Røldalsfjellet, die heute von 2 Tunneln abgekürzt wird. Es hat nur noch genieselt, deshalb wollte ich die fahren. Paula nicht, sie ist deshalb geradeaus durch die Tunnel durch und hat auf mich gewartet. Oben dann wieder das Foto gemacht, was alle dort machen

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    Es ist aber auch kitschig schön

    Und mal wieder Schafe auf der Straße. Das besondere an diesen hier: die Mütter-Schafe haben Verkehrserziehung bekommen und geben diese an ihre Kinder weiter. Diese kleine Gruppe Schafe

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    Kam halt mitten auf dem Weg. Links und rechts kaum Platz zum ausweichen. Als sie mich gesehen haben, sind sie ein Stück an den Rand und dort stehen geblieben. Und haben gewartet. Klar: ein Schaf, das steht, kann keinen Unfall bauen. Und als ich neben ihnen war, sind sie sofort weiter gegangen. Fast so, wie wenn man einem breiten Fahrzeug auf so einer Straße begegnet.

    Kurz später war sogar nochmal ein bisschen witziger. Rechts am Rand eine Gruppe von 5 Schafen, links am Rand Mama-Schaf und 2 Lämmer. Sie sehen mich, Mama Schaf geleitet ihre Lämmer noch weiter an den Rand und alle bleiben erstmal stehen und beobachten. Sie sehen, dass ich auch still stehe. Dann dreht sich Mama Schaf um und schubst ihre Lämmer vorsichtig an, um auf die rechte Seite zur großen Gruppe zu gehen. Und als alle mit der großen Gruppe vereint sind, kann ich normal losfahren. Kein erschrecken, keine Panik. Einfach ruhig und gelassen ausweichen. Und dabei sogar schlau agieren. Fand ich amüsant.

    Also weiter. Über die eigentlich sehr schöne Route 520 zurück gen Westen. Dort hat es heute aber so geschifft, dass wir kein Foto gemacht haben. Die geht von Røldal über das Saudafjellet nach Sauda. Wer will, kann sich hier dazu belesen

    Saudafjellet Mountain Road – Scenic Drive from Røldal to Sauda | Norway
    The Saudafjellet Mountain Road is a road you drive because you enjoy taking the slightly less obvious route, because you’re curious about what lies around the…
    www.epicroadadventures.com

    Kurz hinter Sauda dann am Ostasteidn rasteplass kurz Pausiert, den dortigen Felsen erklommen und ein Bild in Richtung Sandsfjord gemacht

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    Zügig wieder weiter. Wir kommen 11:30 am Nesvik ferjekai an und liegen damit extrem gut in der Zeit. Die Fähre kommt ca 12:15 in Hjelmeland an. D.h. wir liegen extrem gut in der Zeit. Noch ca 3h bis Abfahrt, aber nur noch 72km zurückzulegen.

    Wir fahren los bei leicht bedecktem Himmel. Kommen kurz vorm Tysdalsvatnet in strömenden Regen. Hinter dem ca 5km langen Tunnel wieder strahlender Sonnenschein. Skandinavien, Baby.

    Da jetzt klar war, dass wir jede Menge Zeit haben, in Ruhe tanken gewesen und Mittag gegessen. Lecker Zimtknoten und Blaubeertaler. Mit richtig pürierten Blaubeeren. Herrlich. Weiter zur Fähre und 1h20 zu früh sa gewesen. Also doch erstmal noch zum Joker, Tageseinkauf gemacht und wieder hin. Schlussendlich dann in Forsand auf die Fähre rauf. Die fährt etwas über 2h den gesamten Lysefjord entlang. Wir sind mehrmals in Regenschauer rein gekommen, war aber aushaltbar. Die Fähre hat nämlich neben dem Sonnendeck auch eine Lounge mit großen Fenster. Man bekommt auch einen (sehr rudimentären) Audio Guide kostenlos aufs Handy, der einem dann zu den wichtigsten Stationen 1-2 Kleinigkeiten erzählt. Hier zum Beispiel der berühmte Preikestolen, von unten betrachtet

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    Am Kjeragbolten kamen wir natürlich auch entlang, wie auch an der Flørlitrappene (höchste Holztreppe der Welt. 4.444 Stufen von der Küste bis zum oberen Ende des Wasserkraftwerks auf ca 750m Höhe)

    Dann noch ein geradezu absonderliches Bild. Ein 3-Master mit bestimmt 20 Leuten an Deck. Kein Segel ist gesetzt, stattdessen kommt hinten ein Wasserstrahl raus. Und vorne ist seitlich ein Schlauchboot, das augenscheinlich mit Vollgas die Lenkung übernimmt.

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    Weird.


    Ja und zum Abschluss ging es noch von Lysebotn die herrliche Strecke hoch mit auch wieder beeindruckenden Ausblicken auf das Fjell

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    In unsere vorletzte Unterkunft. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Das war jetzt der letzte Fjord diesen Urlaub (vom Oslofjord einmal abgesehen). Aber, immerhin, morgen soll es zwar kalt aber weitestgehend regenfrei werden

    Da hatten wir im Juni wohl echt Glück... da war es mit dem Verkehr wohl noch nicht ganz so schlimm :S

    Juni ist noch nicht Saison, das hilft in Sachen Verkehr ungemein. Ich muss leider immer mitten in der Hauptreisezeit mit allen anderen fahren, weil Paula sich als Lehrerin leider nicht aussuchen kann, wann sie frei hat.


    Pausentag haben wir tatsächlich drinnen verbracht. Einerseits hat es wie angekündigt immer wieder on & off geregnet und außerdem haben meine Beine leider mal wieder angefangen, etwas zu schmerzen (komplizierte neurologische Krankheit, aber wenn's schmerzt, muss ich schonen)

    Ich habe aber im Nachtrag zumindest eine handvoll Sachen zu berichten.


    Der Ausblick aus der Unterkunft ist der Hammer, wenn das Wetter mal aufklart

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    Und man baut fast sowas wie eine parasoziale Beziehung zu den Möwen vor der Terrasse auf. Da waren 2, die immer mal wieder nebeneinander auf dem selben Felsen saßen, sich dann auch mal gegenseitig ange"möwt" haben (diese Geräusche, die Möwen halt machen) und einander die Hälse umschlungen haben. Das war richtig knuffig anzusehen. Hab leider erst Abends dran gedacht, ein Bild zu machen, wo dann die eine nur noch alleine saß

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    Ansonsten habe ich über die letzten Tage mehrfach Regenradar von Wetter.com und YR nebeneinander gehalten und keine großen Unterschiede gesehen. Das von Wetter.com ist "weicher" gezeichnet. Dadurch fehlen die einzelnen blauen Pixel des anderen. Inhaltlich sind die sich aber sehr ähnlich, selbst bei so fleckigem Regen (Achtung: der Bildausschnitt ist nicht exakt der gleiche)

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    Denke also, dass auch das von Wetter.com brauchbar ist. Das von Wetter.com ist angenehmer zu lesen (weil "meine Orte" markiert bleiben und, weil zumindest Grenzen zwischen Bundesländern und ein paar Landschafts-Features sichtbar bleiben, das vereinfacht die Orientierung ungemein.

    Regenradar sehe ich daher als ebenbürtig an.

    Die Wettervorhersage für heute war bei beiden falsch, aber in unterschiedliche Richtungen. Wetter.com hatte zu wenig Regen angesagt (nur morgens), YR dagegen hat zu viel angesagt (den ganzen Tag durchgängig). Wir hatten heute insgesamt einfach durchwachsenes Wetter. Immer mal wieder Regen, aber zwischenzeitlich auch mal Sonnenschein. Tendenziell war der von YR aber besser


    Und ich habe gestern noch rausgefunden, warum meine Höhe über 0 auch am Fjord immer mindestens 40m war

    Ich versuche mal, das Zusammenzufassen:

    Erdanziehungskraft ist nicht gleichmäßig über die Erde verteilt. Je nachdem, wie Massereich der Boden unter einem ist, hat man mehr oder weniger tatsächliche Anziehungskraft. Daher ist der Meeresspiegel faktisch nicht überall auf der Welt gleich hoch. Dabei meine ich keine Gezeiten und Wellen, sondern einfach dadurch, dass die Erde unter manchen Gewässern eine höhere Dichte hat, als unter anderen, hat man an diesen Orten eine unterschiedlich große Erdanziehungskraft und damit wäre der Meeresspiegel, wenn man das Bild einfriert und im Schnitt betrachtet, nicht gleichmäßig, sondern hätte Beulen und Kuhlen.

    Im GPS System nimmt man dagegen eine ellipsoide Annäherung. Also man betrachtet das ganze mehr oder weniger als Durchschnittswerte und der Meeresspiegel im GPS System ist dadurch komplett eben. Hauptgrund dafür ist neben der einfacheren Ermittlung die Luftfahrt. Die braucht die Gleichmäßigkeit der Annäherung.

    Dadurch kommt es aber eben dazu, dass mir hier in Norwegen 40m über Meeresspiegel angezeigt werden, wenn ich am Meer stehe


    Wer sich dazu tiefergehend belesen will:

    Geoid Height Calculator | Software | GAGE

    Danke euch beiden für die Blumen. Hier lesen ja gerade glaube ich nicht allzu viele Leute mit, weil halt kein MX-5 vorkommt. Aber im AT Forum wird rege mitverfolgt. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das ja nicht ganz uneigennützig tue. Ich lese mir auch ganz gerne ein paar Jahre später mal wieder meinen Urlaubsbericht durch, da kann man manche lustigen oder schönen Momente dann direkt nochmal erleben. An das Ding mit der Kuh gestern würde ich mich in 2 Jahren vermutlich nicht mehr erinnern, aber so kann ich ja nochmal nachlesen :)


    Heute war das Wetter mal so richtig kacke. Wie die Wetter-App YR es heute Nachmittag gut zusammengefasst hat: heavy rain for the rest of the day. Das war das Programm für heute. Wir haben der Tour heute alle Umwege abgeschnitten und sind auf mehr oder weniger direktem Weg zur Unterkunft. 203km in 5:15h

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    21 Grad maximale Schräglage for the win!


    Höchstgeschwindigkeit müsste falsch sein. Calimoto spinnt rund um Tunnel immer ein bisschen.


    Auf die Frage, wie viel es heute geregnet hat, würde ich nur mit "ja" antworten. Alles, was da war. Sie haben heute das nachgeholt, was die letzten Wochen an Regen gefehlt hat. Hier auf dem Bild kommt die schiere Menge an Wasser halbwegs rüber. Da habe wir ca eine Stunde auf die Fähre gewartet, es gab aber einen wetterfesten und halbwegs warmen Aufenthaltsraum.

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    Zwischendrin ist es zwar immer mal wieder kurz ein bisschen aufgeklart, wie hier auf eben jener Fähre

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    Danach ging es aber doch wieder weiter. Es gab heute viele mehr oder weniger beeindruckende Wasserfälle (die ausschließlich aus den Wassermassen des Tages bestanden) , aber Fotos machen war nicht drin. 1. waren ich und der Tankrucksack so gut es denn ging eingepackt und 2. funktioniert Fotos machen in so starkem Regen nicht. Der Bildschirm erkennt ständig irgendwo einen Tastendruck. Ich habe schon mal beim Versuch, ein Foto zu machen, jemanden angerufen. Und konnte nicht wieder auflegen.

    Hier mal ein Blick, wie ich ihn häufig hatte.

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    Visier innen und außen nass, außerdem innen beschlagen und manchmal ist sogar etwas Wasser zwischen Visier und Pinlock entlang gelaufen. Heute haben auch meine Handschuhe (die sonst eigentlich immer dicht bleiben) und Regenkombi (im Schritt-Bereich) nachgegeben.

    Es waren heute ca 40-50mm angesagt (je nach genauem Ort). Ich halte das aber für untertrieben.


    Naja wir hatten heute wie gesagt fahrerisch keine Highlights und schöne Fotomotive wären da gewesen, wenn man sie hinter der Wolke denn gesehen hätte.

    Der Campingplatz ist aber sehr gelungen. Für einen Campingplatz überraschend hügelig

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    Und unsere Hütte hat theoretisch einen schönen Blick über den Åkrafjorden

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    Davon haben wir aber bisher noch wenig gesehen.


    Und damit ihr bei der Stange bleibt noch ein Bild von gestern früh. Die verlassene, "naturbelassene" Bergstraße, von der ich so geschwärmt habe

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    Morgen ist der letzte Pausentag und der Wetterbericht sagt, dass wir den drinnen verbringen werden

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    Also es kann sein, dass ich morgen aussetze. Mal schauen, ob es irgendwas zu berichten gibt

    Wir hatten heute den ersten Regen des Urlaubs. Woo-hoo. Morgens bei Abfahrt war das alles so extrem feiner Niesel, dass man sich gar nicht sicher war, ob es überhaupt regnet. Man hat keinerlei Plätschern gehört und nur so eine ganz feine Gicht abbekommen, wie am Füße eines Wasserfalls.

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    Man sieht auch auf dem Foto keinerlei Regen, nur die vielen "Einschläge" auf dem See. Interessanterweise hat das Regenradar auch gesagt, dass gerade kein Regen ist und auch zeitnah keiner kommt. Wir sind deshalb erstmal ohne Regenkombi los. In der Fahrt war dann aber schnell klar: das ist Regen (ich dachte anfangs, das wäre nur ausfallender Nebel oder sowas). Somit hat uns das Regenradar (nicht der Wetterbericht - das Radar!) innerhalb von 24h in beide Richtungen angelogen. Gestern Mittag hat es behauptet, dass es gerade regnet, obwohl nix war, und heute früh hat es behauptet, dass nix wäre, obwohl es geregnet hat. Also Norwegen nach Wetter zu planen kann man sich m.E. auch sparen.


    Nun gut. Die Tour heute war etwas kürzer, wir hatten aber auch ca 50% der Fahrzeit Regen. Es ging von Yndestad nach irgendwo im Nirgendwo nördlich von Evanger. 305km in 6:17h

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    Ich wunder mich ein bisschen, wo die Schräglage herkommt. Also wir haben jetzt beide keine Angst vor Regen. Mit guten Reifen kann das Motorrad auch auf Nässe immernoch bis auf die Rasten. Aber bei Regen erhöht sich halt der Effekt von Dreck auf der Straße (wird rutschiger) und außerdem sieht man ihn schlechter, daher fahren wir bei Nässe in unbekannter Gegend (wir sind schließlich sehr absichtlich auf möglichst kleinen Hinterlandstraßen unterwegs) mit dem gebotenen Respekt und eben nicht am Limit.

    Naja ich fand die Tour trotzdem schön, Paula nicht ganz so. Ohne Regen hätte sie die auch gut gefunden, so eher naja.

    Dabei gibt das Wetter ganz neue Motive her. Wie hier die Wolke, die bis aufs Meer runter reicht, bei der Fährüberfahrt von Lavik nach Ytre Oppedal (eine der bekanntesten Fähren über den Sognefjord).

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    Dabei habe ich auch herausgefunden, warum z.B. der Aursjøvegen bisher immer kostenlos für uns war: die Kennzeichenerfassungssysteme hier lesen unser OHV immer als OHM. Warum weiß ich auch nicht. Aber bei den Fähren mussten die das offenbar bisher immer korrigieren. Habe ich heute mitbekommen, weil er meinte, dass ich noch bezahlen müsste und ich dann gesagt habe, dass ich über Ferry Pay registriert bin und er dann meinte nein. Dann hat er nochmal gescannt und ich hab dabei aufs Display geschaut und ihm dann gesagt, dass das Kennzeichen da falsch erkannt wurde.


    Mittag war heute ziemlich früh dran, weil entlang der Route sonst weit und breit nichts kam. Keine Restaurants, Imbitanten oder Supermarkusse. Nix und wieder nix. Aber der Laden, den ich gefunden habe, war irgendwie voll knuffig. Kleine Butik in Dingja (Atlantikküste), die das nötigste hat und von allem so ein bisschen. Sie kann einem eine TK Pizza machen, hat Tees da (die überwiegend Gäste aus aller Welt da gelassen haben), sie hat Shrimps ohne Verpackung direkt vom Fischerboot in der TK Truhe, ein bisschen Kinderspielzeug, ein paar morgens frisch gebackene Zimtschnecken. Gegessen werden kann draußen im alten Bootsschuppen. Und sie haben dort das allerwichtigste: eine "shop keeper [who] is so friendly she brings the entire town to life" (Zitat aus einer Rezension). Ein herzensguter und lieber Mensch. Verschnackt sich mit jedem Gast ein bisschen und ist einfach die liebste Omi, die man sich vorstellen kann. Unglaublich sympathisch

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    Da habe wir dann wetterbedingt 25km weg geschnitten und sind weiter nach Süden auf die nächste Fähre. Eine ganz kurze von Duesund nach Masfjordnes. Björn (der Neon-Elch, Story aus 2023) hat die Gelegenheit genutzt und erstmal in Ruhe gechillt

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    Ansonsten war heute der Tag der Beinahe-Wasserfälle. Wir haben heute wirklich viele gesehen, die an sich Fotowürdig gewesen wären, aber die waren alle in einer touristisch nicht besonders erschlossenen Gegend und dadurch hat man keinen davon gut vor die Linse bekommen. War entweder keine gute Parkmöglichkeit oder ein paar Bäume / Sträucher / Stromleitungen im weg. Hier stellvertretend ein namenloser neben einem Tunnel der E39

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    Ansonsten das eigentliche Highlight heute für mich war eben die Gegend, wo die ganzen nicht fotogenen Wasserfälle sind: das obere Ende des Eksingedalen und das Brekkhusfjellet. Das ist die Hinterlandverbindung über die 5410 (so bezeichnet Calimoto die jedenfalls), wenn man nicht die Hauptstraßen E16 und 569 nehmen will. Das ist ein wundervolles winziges Tal, das wir 2019 nicht nehmen konnten, weil kurz bevor wir da waren ein Erdrutsch abging und die Straße komplett blockiert hat. Deshalb dieses Jahr nochmal. Nicht nur exakt 0 WoMos im ganzen Tal, hinter dem Ort Eksingedal kam uns für die verbleibenden 30km kein einziges Auto, Fahrrad, Motorrad oder sonst wie von Menschen betriebenes Fahrzeug entgegen. Herrlich sag ich euch.

    Hier am Beginn des Eksingedalen zu dem Bild gibt es eine ganz witzige kleine Geschichte. Ein Stück weiter die Straße entlang war ein Hokz-LKW am rangieren. Wir haben also in der Ausweichbucht angehalten und Motor ausgemacht, dass der da erstmal fertig machen kann. Dann den Blick nach Links schweifen lassen und dort diese Kühe gesehen.

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    Die waren (besonders die schwarze im Vordergrund) not very amused über uns. Sie hat laut gemuht, mit dem einen Huf aufgestampft und mehrmals solche Kopfbewegungen á là "ey was willst du? Zieh Leine alter!" gemacht hat. Dann muss man dazu wissen, dass wir ja beide nicht ganz normal sind. Eine von Paulas Macken ist, dass sie Tiere immer vertont. Ich habe also im Intercom die ganze Zeit (immer passend zur aktuellen Bewegung) eine RTL 2 reality TV Vertonung im Ohr. "[Kuh guckt zu uns] ey what isn dit? [Kuh schaut zu den anderen Kühen] Mädels guckt ma hier. Wisst ihr wat dit soll? [Kuh lässt den Kopf nach oben schnellen] Haut ab ihr, sonst gibt's was"

    Eine meiner Macken ist, dass ich auf Handlungen von Tieren immer reagiere. Ich stehe dann also da, stampfe auch mit dem Fuß auf, lasse auch den Kopf nach oben schnellen und zeige dann noch eine Faust in die Luft zur Kuh und antworte dabei in meinem Helm auf Paulas Vertonung "Na komm doch her, wenn de wat willst". Während wir da also stehen und mit den Kühen Schabernack treiben ist der LKW Fahrer längst fertig mit rangieren und will in unsere Richtung wieder los fahren. Aber da stehen wir ja. Wir bemerken nur davon nix, weil wir ja mit den Kühen beschäftigt sind. Er hat dann irgendwann gehupt und uns vorbei gewunken. Das muss aus Sicht des LKW Fahrers unglaublich bescheuert ausgesehen haben. Der hat ja unsere Vertonung nicht gehört. Er sieht einfach nur einen Motorradfahrer, der ne Faust zur Kuh zeigt und fragt sich, was mit den Touris hier falsch läuft.

    Naja aber wir hatten unseren Spaß :)


    Wenig später hatten wir ein paar Startprobleme mit der F und dann ist mir aufgefallen, dass wir noch gar nicht einkaufen waren und uns hier im Niemandsland befinden. Ich habe dann einen Laden gefunden, zu dem wir auch hin sind

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    Das ist ein Laden, der ohne Personal funktioniert. In einem Tal, das insgesamt nur 300 Einwohner (und wie gesagt: sehr wenige Touristen) hat. Man steckt seine Karte mit pin rein, um rein zu kommen und dabei wird 1 NOK (ca 10 Cent) abgebucht. Danach läuft man drinnen einfach durch die Regale und nimmt sich seine Sachen, geht an die Self Checkout Kasse und bezahlt, bekommt einen Bon, mit dem die Tür wieder auf geht und geht danach. Für "Notfälle" (auch, wenn die Kasse nicht geht oder sowas) gibt es eine Fahrstuhl-ähnliche Verbindung mit nem Callcenter. Fand ich irgendwie spannend. Auch, dass sich das für die paar Hundert Hansels da rentiert. Das war auch kein besserer Kiosk, sondern ein richtiger voll ausgestatteter Supermarkt.


    Und zum Schluss noch ein Bild vom Bergavatnet, einem See dort tief im Tal drin

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    Interessant, mir war so, als hätte das hier mal jemand anders berichtet. Aber das ist ja auch ein anderes Thema. Ich sage nur: Menschen haben unterschiedliche Toleranzschwellen für die Nervigkeiten des Autos und der ND3 reißt meine mit dem ihm auferlegten Gebimmel und Geassistiere. Deshalb sollte man den ND3 ausgiebig ausprobieren, bevor an ihn blind kauft. Gerade, wenn man eher älteres Equipment gewohnt ist, das diese ganzen Bimmeleien nicht hat

    Heute war ein schöner Tag. Ich habe zufällig ein paar geradezu exquisite Straßen rausgesucht, die offenbar in keinem Reiseführer stehen. Sehr "ursprünglich" und sehr leer, dabei nicht weniger schön. Herrlich.




    Wir sind 335km in 5:31h gefahren. Es ging von Byrkjelo (wie immer - über Umwege) nach Yndestad.

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    Das Wetter war heute so lala, deshalb haben wir anfangs auch kaum Fotos gemacht. Es war den ganzen Tag wechselnd stark bewölkt, geregnet hat es bis auf vielleicht 15 Minuten Niesel im letzten Drittel aber nicht.


    Wir sind morgens erstmal nach Westen bis an die Küste gefahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir die 615 entlang und die fand ich richtig schön. Die wirkte ein bisschen alt und runtergekommen und damit aber eben auch ehrlich und naturbelassen. Nicht so hochglanzpoliert, wie die Hotspots es sind, sondern alles ein wenig natürlicher. Da waren die Leitplanken ein wenig verrostet, der Teer hatte auch mal Schlaglöcher, die Randbegrenzungssteine waren mit Moos bewachsen und - natürlich - stand mittendrin auch einfach mal ne Herde Kühe rum.

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    Das ist Norwegen wie ich es kenne und sehen will. Die Straße war auch sehr schmal und hatte auch mal über längere Abschnitte keine Ausweichbuchten. Aber da war halt auch kein Verkehr, deshalb ging das.


    An der Küste haben wir einen Rundweg genommen, der von Eikefjord einmal am Atlantik entlang um die Halbinsel herum führt. FV542 und danach 611. Genauso "naturbelassene" Straße, genauso leer. Nur eine handvoll Einheimische und genau 1 anderes deutsches Auto. Die beiden haben sich zeitgleich mit uns die Felszeichnungen in Ausevika angesehen.

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    Schon irgendwie beeindruckend, mit wie viel augenscheinlicher Absicht die Menschen vor 6.000 Jahren dort gemalt haben und mit welch scheinbar komplexen Gedanken und Konzepten. Ich kann das schwer beschreiben. In meinem Kopf waren Steinzeitmenschen immer so ein bisschen nach dem Motto drauf hauen, essen, UGA rufen und danach zuhause noch für Nachwuchs sorgen. Dass die Menschen damals das Konzept von Einsamkeit schon so weit verstanden haben und abstrahieren konnten, dass sie es in Kunst zum Ausdruck bringen könnten und dabei noch auf Wild übertragen haben, überrascht mich einfach. Wie gesagt: schwer zu beschreiben.


    Auf dem Parkplatz dann mal wieder festgestellt, wie unzuverlässig selbst das Regenradar hier oben ist: laut Regenradar hat es zu dem Zeitpunkt, wo ich geschaut habe schon seit 20 und noch für mindestens weitere 20 Minuten geregnet. Tatsächlich war es trocken. Auch die Straßen rundum wussten nichts von dem Regen, der dort laut Regenradar 40 Minuten lang runter kam.


    Es ging weiter und hier von Helle noch ein Bild vom Førdefjord. Ist nach einer Woche hier im Fjordland nix besonderes mehr, aber wie tief die Wolken da im Tal hängen sah für mich faszinierend aus.

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    Dann haben wir eine kleine Mittagspause am Beginn des Gaularfjellet gemacht. Habe vor Ort leider vergessen, ein Foto zu machen, daher hier eins 5 Sekunden nach Abfahrt mit Paula drauf.

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    Von dort ging es dann weiter zum "Höhepunkt" (war der höchste Punkt) des Tages am Utsikten Gaularfjellet.

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    Diese wunderschöne Schlangenstraße sind wir dann mal ein wenig sportlicher runter und wieder hoch gefahren. Daher auch die für Koffer sportlichen Schräglagen dort.


    Anschließend sind wir die Gaularfjellet Touristenstraße entlang gefahren. Da haben sie freundlicherweise schon vor vielen Jahren per Gesetz festgehalten, dass die Wasserfälle dort naturbelassen bleiben müssen und nicht für Wasserkrafr genutzt werden dürfen. Dadurch kann man solche Schönheiten wie den Eikjelandsfossen da noch bestaunen

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    Der soll wohl im Juli einen Durchsatz von durchschnittlich 75 m3/s haben. Fast 500 Badewannen, die da pro Sekunde runter donnern. Einfach wow.


    Und ganz am Ende nochmal ein Highlight: wir sind von der E39 Richtung Sognefjord nochmal rechts nach Guddal abgebogen. Auch hier wieder eine Straße wie "damals" nur halt mir frischem Asphalt. Ein bisschen wie die vorhin, nur diesmal als Bergstraße. Teilweise nur Randbegrenzungssteine (keine Leitplanke) und dahinter 200m tiefer Abgrund. Die Straße kaum breiter als ein Auto und auf hunderte Meter keine Ausweichbuchten und auch kein Grünstreifen. Links Felswand, rechts Abgrund. "Ausweichbuchten" waren die Spitzkehren. Foto habe ich erst nach dem besonders spannenden Abschnitt gemacht (das war tatsächlich einfach überall zu eng, als dass man da irgendwo hätte anhalten können)

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    Aber man sieht es ja ein bisschen. Randstein teils Moosbewachsen, teils ausgebrochen. Das Metallschild zerdengelt und verdreht. Steine auf der Straße. Einspurig bis hinter den nächsten Hügel. Geil. Ich will keine Hochglanzbroschüre, sondern das "echte" Norwegen. Das hab ich heute bekommen.


    Ja und zuletzt noch ein Bild von unserer "Hütte" heute Nacht.

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    Eigentlich hatten wir nur ein Zimmer im Haupthaus aber sie meinte es ist einfacher, wenn wir einfach ein Zimmer in der großen Hütte nehmen. Das Ding hat einen riesen Wohnbereich mit Küche, da bekommst du locker 20 Mann unter. Und nach hinten 10 Zimmer mit Doppelbetten. Mir solls recht sein :)


    War ein richtig toller Tag mit einer hammergeilen Tour und trotz des mäßigen Wetters eins meiner Highlights.


    Und ich habe speziell auf dem Gaularfjellet mal wieder festgestellt, was für ein Glück ich eigentlich mit Paula habe. Dass sie das nicht nur alles mitkommt, sondern wie souverän sie auf dem Bock sitzt und ihn dirigiert, das ist einfach eine wahre Freude. Selbst wenn da in der Kurve auf einmal Dreck oder ein Schlagloch kommt, brauche ich keine Angst um sie zu haben. Sie macht saß schon. Und selbst bei der sportlichen Runde Gaularfjellet (die Rasten hatten bei mir 2 mal Bodenkontakt) lässt sie sich einfach zurückfallen, wenn es ihr zu bunt wird (bergab) oder bleibt sogar dran (bergauf). Voll toll :)

    Der ND3 hat das gleiche Gebimmel wie alle modernen Autos. Geschwindigkeitsübertretungswarner, Spurverlassenswarner (bzw der ND3 hat glaube ich sogar den aktiven Spurhalteassi bekommen, oder?), Tote Winkel Warner usw. Es gibt eine Taste, mit der man alle Töne aus macht. Das beinhaltet aber auch die PDC (die man ja meist noch benutzen möchte).

    Manche benutzen den Track Mode des ND3, da geht nämlich PDC noch, aber der Tempowarner ist aus. Dabei geht aber auch das ESP in einen sportlicheren Modus (der Serienmodus ist schon recht sportlich) und Tempomat geht nicht mehr. Bzw beim Anschalten des Tempomat word der Trackmode deaktiviert und damit gehen auch alle Warner wieder an. Einzelne Warner oder Systeme ausschalten geht nur in den Tiefen des Menüs. Das ist jedenfalls das, was ich hier mitgelesen habe. Habe selbst keinen ND3. Ich bin 1 mal mit dem ND3 meines Bruders gefahren, weil wir was mit dem Matrix LED Licht ausprobieren wollten (beim ND3 ist der Fernlichtassi immer an, man kann ihn nur ausschalten, indem man das Licht von Automatik auf Manuell stellt) und bei der ersten Fahrt ist mir der Geschwindigkeitsübertretungswarner schon auf den Keks gegangen, weil er halt in der Dunkelheit das aufgehoben Schild nicht erkannt hat.


    Gibt aber auch genügend User hier, die damit klar kommen. Ich sage nur, dass du ihn ausprobieren solltest, bevor du ihn kaufst. Aber wenn du ein Auto von 2025 hast, kennst du das Gebimmel ja grundsätzlich.

    Wenn dir die Homura Ausstattung inkl Bremse und Felgen wichtig sind, wäre theoretisch auch der 30th anniversary edition eine Option. Dafür musst du aber die Außenfarbe Orange mögen und darfst bei hohen Preisen nicht anfangen zu weinen :D

    Der ist ein ND2, also ohne Gebimmel und mit dem alten Infotainment, hat aber alles, was der Homura auch hat.

    Zur eigentlichen Frage kann ich nicht viel mehr beitragen, als von anderen schon gesagt wurde. Der Markt ist leer gekauft, es kommt kein Nachschub mehr. Noch dazu wurde das von dir gewünschte Modell (2. Facelift ND3) nur 1 Jahr in Europa verkauft. 2024 kam der ND3 erst und 2025 dann schon das aus für den 2L


    Aber ein Hinweis sei erlaubt

    gutes Licht, dichtes und einigermassen leises Dach, Einspritzer, Klima, Sitzheizung, Navi bzw CarPlay, ACC, ... ihr versteht.

    Falls du mit ACC adaptive cruise control meinst, also Abstandsregeltempomat: den hat der MX-5 in Europa nie bekommen. Der wurde in anderen Märkten mit dem ND3 eingeführt (z.B. USA), in Europa gibt es aber afaik bis heute nur regulären Tempomat. Falls dir das wichtig ist, ist der MX-5 aus Europa nix für dich. Da könnte man vlt über einen Import aus den USA nachdenken, wenn es das unbedingt sein sollte.


    Ansonsten weiß ich nicht, was genau dich zum ND3 und da speziell zum Homura treibt? Gerade als jemand mit viel Erfahrung in älteren Autos könnte das Gebimmel des ND3 dir auf den Keks gehen. Solltest du ausprobieren, bevor du blind einen kaufst. Ansonsten könnte der ND2 eine Alternative sein, was den potenziellen Markt natürlich erheblich vergrößert. Den gab es zuletzt auch als Homura bzw. davor auch immer als Sportsline mit Sportpaket, wo dann die Brembo Bremse und die damit einhergehenden Schmiedefelgen nicht dabei waren, aber die Recaro Sitze und das Bilstein Fahrwerk waren mit drin.

    heute war ein Pausentag und ich habe nicht viel zu berichten. Wir haben gestern Abend noch die Wäsche gewaschen und getrocknet bzw aufgehängt. Heute früh habe ich dann gesehen, dass der rechte Koffer von meinem Fährensturz doch etwas mehr abbekommen hat, als ich ursprünglich dachte

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    Der Deckel hat ihn offenbar noch vorübergehend in Position gehalten. Der muss dann wohl mal getauscht werden.


    Dann sind wir heute gegen Mittag los, Lebensmittel kaufen und außerdem beim Baker Jon 2 ein kleines Mittag und 2 Zimtschnecken gegessen. So lecker hatten wir die beide noch nie.


    Joa und Nachmittags waren wir dann auf einer kleinen Bootstour im Knøsjesfjorden. Das ist ein See, der von Gletschern gespeist wird und der liebe Hans bietet dort Bootstouren an, auf denen er viel zu den Leuten, der Gegend und den Gletschern zu erzählen weiß. Total unterhaltsam und sehr interessant. Man merkt richtig, wie er das Leben dort genießt. Er ist aus einem Inseldorf mit 300 Einwohnern, dann aber im Großraum Oslo groß geworden und vor ein paar Jahren erst hier in die Gegend gezogen. Er weiß aber mehr über die Gegend und die Leute zu berichten, als ich aus meinen 10 Jahren in Berlin.

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