Beiträge von bwm

    Tag 12, die Offroad Runde. Jedenfalls hat es sich so angefühlt.

    Vorweg wieder die Lacitomo Statistiken. 360km in 6:45 Fahrzeit

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    Warum jetzt Offroad? Wir machen, wenn wir mit Motorrad unterwegs sind, pro Tour häufig mindestens eine "Offroad" Strecke. Z.B. in Italien die Tre Valli Höhenstraße oder in Norwegen der Aursjøveien. Sachen, die schon als Straßen bzw Wege gedacht sind, aber eben unbefestigt. Wozu fährt man schließlich eine Reiseenduro.

    Mit dem MX-5 war das so eigentlich nicht geplant. Wie gehabt: falsches Öhlins für drin. Aber man sucht sich den Zustand der Straßen ja nicht so wirklich selbst aus. Daher ein repräsentatives Bild, das den Zustand der meisten Straßen gestern ganz gut einfängt

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    Ungelogen 70-80% der Kilometer sahen so aus. Kannst nicht langsam fahren, weil dann das ganze Auto ständig umher hoppelt und kannst nicht schnell fahren, weil die immer mal wieder auftretenden etwas tieferen Löcher / Kanten dann ganz schlimme RUMMS Geräusche durch die ganze Fuhre jagen. Also von den Straßen her war das gestern das absolute Lowlight. Deutlich schlimmer, als selbst die fiesesten Passstraßen in Italien.


    Es ging morgens von Bitche erstmal Richtung Norden. Mal wieder unerwartete Verkehrsteilnehmer getroffen

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    Die sich aber gut an das Rechtsfahrgebot gehalten haben und damit kaum im Weg waren.

    In Rieschweiler gefrühstückt und dann immer weiter gen Norden. An Rammstein vorbei und immer weiter nordwärts. Das Wetter war morgens ziemlich bedeckt und die Straßen wie gesagt sehr schlecht, daher sind morgens eher wenige Bilder entstanden.

    Nähe Oberweiler im Tal dann das erste mal einen kleinen Ausblick für Fotowürdig gehalten

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    Kurz vor dem Mittag Nähe "Kommen" dann eine schöne kleine Waldstraße gefunden, auf der ich dann auch mal ein wenig zügiger wurde

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    Kurz hinter "kommen" hat der Himmel dann auch langsam aufgeklart und es gab immer mal wieder etwas weitere Sicht zu bestaunen

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    Bei Traben-Trarbach sind wir dann an die Mosel gekommen (ganz in der Nähe von Kröv, wo gestern das Hotel eingestürzt ist)

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    Und sind dann auch ein Stück die B53 die Mosel entlang gefahren

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    Fahrerisch nix spannendes aber Landschaftlich ist dieses Tal einfach toll.

    Von dort aus sind wir nach Osten weiter und haben bei Blankenrath eine Mittagspause eingeschoben

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    Und wegen Bilderbegrenzung schrieb ich auch eine Pause ein und mach im nächsten Beitrag weiter

    Na das ist ja interessant. Bei mir schon

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    Vielen Dank für den Hinweis. Die, die ich noch ändern kann, lade ich mal nochmal hoch


    Tante Edith sagt: kann leider nur 61 ändern.

    Hier noch die ersten 2 Bilder aus 58

    Calimoto Daten

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    Und die ersten 5 aus

    Nr 29:

    Calimoto Ausschnitte

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    Passo Lavazè

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    Das schöne Blau auf dem Parkplatz

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    Und das schöne Blau im See

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    Und weiter geht's. Tag 11, meine eigene kleine "Tour de France". 336km in 6,5h Fahrzeit, komplett in Frankreich.


    Hier der Malicoto Ausschnitt.

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    Nach einem lecker Baguette vom Spar und kleiner Mini Reinigung in der Unterkunft ging es kurz vor 10 in Ottmarsheim los. Durch die (selbst zu dieser Zeit schon) viel zu warme Rheinebene. Es waren kurz vor Ankunft in den Vogesen schon 28 Grad. Kaum hat der Wald der südlichen Vogesen angefangen, ging es wieder auf 21 Grad runter. Wald hilft gegen Erwärmung. Who woulda thunk.


    Ja also direkt eine superschöne kleine Bergstrecke hoch auf den Col du Grand Ballon und direkt mit dieser Aussicht über die Rheinebene bis rüber zum Schwarzwald belohnt worden.

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    Zu dem Zeitpunkt hatten sich die Vogesen schon gelohnt. Ist das schön da!

    Dann über den Col d'Hahnenbrunnen und den Col du Neurod mal wieder eine SEHR kleine Bergstrecke

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    runter zum Col de Bramont. Dann nach Norden, am Lac de Longemer entlang und wieder scharf Richtung Osten zum Col de la Schlucht (ich denk mir die Namen nicht aus!), wo Paula mal wieder eine Säule fotografiert hat. Heute nur eine kleine

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    Dann weiter über den Col du Wettstein (ehrlich! Nicht ausgedacht!) und den Col du Bonhomme zum Col des Baganelles, wo dieser Ausblick auf uns gewartet hat

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    Von dort ging es immer grob Richtung Norden. Kamen noch einige Cols und Orte, die ich jetzt nicht alle aufzähle. Auch Bilder sind gegen Nachmittag weniger geworden. Einerseits, weil die südlichen Vogesen in Summe landschaftlich ähnlich, aber beeindruckender und dünner besiedelt sind, als die nördlichen Vogesen. Andererseits, weil ich mich hier auf 10 Bilder beschränken muss und zufällig die morgendlichen Bilder besser waren.


    Spannende Punkte unterwegs: Col du Sainte-Marie, die D44 nördlich vom Col De La Côte de L'Engin (meine Güte, war die gut), vorbei am

    Château de Lutzelbour und dann noch ein paar kleine und mittelgroße Straßen bis Bitche (glaubt mir hier keiner mehr, dass ich mir die Namen nicht ausdenke, oder?).


    Kurz vor Bitche war mal wieder etwas Liebe und Zuneigung für Maximus dran

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    So frisch geputzt kann man dann auch guten Gewissens vorm französischen Restaurant stehen

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    Ich weiß, dass ich da schräg in der Parklücke stehe. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich das im Nachhinein wurmt.

    Es gab dann noch 3 Spezialitäten des Hauses. Hausgemachte Spätzle, einen Rösti-Burger und zum Nachtisch ein Schokofondue (da sist ein Schokoküchlein mit flüssigem Kern

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    War alles extrem lecker.

    Und es kam noch eine Katze vorbei. Erst die 2. diesen Urlaub, die sich hat streicheln lassen

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    Reichhaltiges, leckeres Essen und eine steeichelbare Katze - damit war Paula erstmal wieder glücklich :)

    Abends dann in die Unterkunft eingekehrt und die Bilder bei Airbnb haben volle Kanne untertrieben. Man hat sich da drin wie ein König in einem modernen Schloss gefühlt. Krass hübsch eingerichtetes Haus. Wir hatten ein Schlafzimmer im bewohnten Haus, deshalb habe ich jetzt keine Bilder gemacht.

    Es war dieses hier

    https://www.airbnb.de/rooms/32519520?viralityEntryPoint=1&s=76

    Allerdings finde ich, dass die Bilder untertreiben. Wirklich außergewöhnlich schön eingerichtetes Haus. Sehr schade, dass wir kein französisch können. Sie wirkte sehr sympathisch.


    Joa, das war Tag 11. Morgen (also heute) geht (also ging) es weiter nach Diez

    Die Recaro Sitze haben auch eine originale Durchführung dran. Die Sitze sind nur anders geformt, deshalb passt die angepasste Recaro Version bei den Standard Sitzen nicht

    So sieht die Gurtdurchführung Recaro Original aus

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    Und so die angepasste Version

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    Der Gurt wird niedriger und durch die Schräge auch ein bisschen weiter außen geführt. Dadurch drückt er nicht mehr am Hals. Der Nachteil: bei größeren Leuten (1,80+) drückt der Gurt auf die Schulter, weil er von der Durchführung erst nach oben geht und dann wie in einem Bogen auf der Schulter aufliegt

    Tatsächlich ist das Bild an diesen Kehren der B28 Nähe Bad Griesbach entstanden. Glaube, da waren Autos geparkt und wir entsprechend langsam

    Aber egal :P


    Meine letzten Stationen stehen übrigens fest. Vielleicht kann / will ja noch jemand ein Stück mit uns fahren.

    Wir fahren am Mittwoch den 07.08. von Bitche in Lothringen nach Diez (Nähe Koblenz) durch Pfälzerwald und Westerwald.

    Am Donnerstag geht es weiter nach Bracht Nähe Frankenberg (Eder) mit einem Schlenker durchs Siegerland

    Am Freitag geht es von dort nach Schalkau im Thüringer Wald

    Und am Samstag noch einen Schlenker durch den Thüringer Wald und Nachmittags dann Autobahn wieder nach Hause


    Falls irgendwer da unterwegs wohnt und tendenziell Zeit und Lust hat, sagt gerne Bescheid. Wir beißen nicht :)

    Die Gurtführung, die hier verlinkt wurde

    Ist explizit für die Recaro Sitze. In der Beschreibung steht, dass sie große Lücken haben kann, wenn man sie unmodifiziert an nicht-Recaro Sitze anbaut

    Ich als Leidgeplagter kann da einen Denkanstoß geben: wenn man im kurvenfreien Flachland wohnt, spielt der MX-5 seine großen Vorteile im Alltag nicht so übermäßig gut aus. Daher könnte es durchaus sein, dass man nur 1-2 mal im Jahr auf Tour geht und dafür dann etwas länger und weiter weg fährt, wo das Fahren auch Sinn ergibt. Auch ich komme mit meiner 2 Wochen Rundreise, auf der ich gerade bin, nur auf <5.000km. Wenn man für den Alltag z.B. eine elektrische Alternative hat, wird der Mazda halt wenig bewegt.