Beiträge von Svanniversary

    Auch ein gedämpftes System hat aber immer noch eine Resonanzfrequenz (die immer noch bei äußerer Energiezufuhr zum Aufschaukeln führen kann, solange man nicht mindestens aperiodisch bedämpft) und diese liegt immer tiefer, als die desselben Systems ohne Dämpfung.
    Die Resonanzschärfe Q, die die Dauer des Ausschwingvorgangs bestimmt, nimmt bei unveränderter Masse und Dämpfung zu, wenn die Federkonstante erhöht wird, das Ausschwingen dauert also länger. Anders herum gesagt: Für ein gleich schnelles Ausschwingen müsste die Dämpfung erhöht werden.


    Leider ist das aber nicht nur für die meisten uninteressant, es ist vor allem auch überhaupt kein spezifischer Unterschied zwischen H&R und Eibach Federn, es ist eine Gemeinsamkeit. Denn härter als die Serienfedern sind zwangsläufig beide. Ob die H&R-Federn nun wirklich progressiv (also nichtlinear) sind, wie hier schon gelegentlich wiedergegeben wurde, ist für mich nach wie vor nicht erwiesen. Eibach bewirbt die ProKit-Federn auch als "progressiv", im TÜV-Gutachten steht aber "linear".

    ;-). Ich genieße zwar unseren theoretischen Austausch hier und kann Dir hinsichtlich der Hintergründe nur zustimmen - aber es bleibt die Frage, wie es mit dem Restfederweg und den Druckanschlägen aussieht, wenn ich die gleichen Federn in eine schwereres Auto einbaue ;-).

    "Der Schuldige ist freilich von Anfang an klar: es kann nur dieser gemeingefährliche Bridgestone S001 sein... thumbup.png"


    So, so. Wir waren zwischendurch auch bei Antriebsart und Achslastverteilung.
    Man liest das, was man lesen will.

    Alles richtig und deckungsgleich mit dem was ich geschrieben habe - es wird komfortabler.


    Ich habe nur die Frage in den Raum gestellt, wann der Restfederweg aufgrund der größeren Aufbauwege nicht mehr ausreicht, weil es dann sofort hinsichtlich Komfort als auch Radlastschwankungen schlechter wird.
    Niedrigere Eigenfrequenz in Verbindung mit tieferer Aufbaulage und schwächerer Dämpfung führt auf jeden Fall zu größeren Federwegen bei Unebenheiten und der Restfederweg bis zum Puffer ist im Serien-Trim schon nicht so üppig.


    Was genau wolltest Du mir sagen bzw. ergänzen ;-)? Soweit war mir das alles bekannt (wäre auch komisch wenn nicht, ich habe da ja auch schon etwas länger mit zu tun ;) ).


    Klugscheißmodus an: Die natürliche Eigenfrequenz hat nichts mit der Dämpfung zu tun ;-).

    Das kann auch durchaus an der neuen Fahrwerkseinstellung, oder Deiner eigenen Fahrtechnik liegen, weil das Auto jetzt anders anlenkt und geführt werden kann/muss.


    Aber schön dass Du zufrieden bist und alles gefällt ;-).

    Ich bin mal ganz vorsichtig und sage technisch wird das ganz schwierig. Da muss man schon sehr lange herum probieren, mit verschiedenen Reifenmarken und Fahrwerks-Einstellungen, um das Auto erst mit Mischbereifung aus der Balance zu bringen und dann wieder halbwegs vernünftig zu trimmen.
    Das ist natürlich auch eine Frage des eigenen Anspruchs an die Fahrdynamik und Straßenlage. Wenn das keine Prio. hat, dann macht man den Wagen immerhin nur gutmütiger und geht keine sicherheitskritischen Risiken ein.


    Das optische Argument muss jeder für sich entscheiden, aber technisch fängt man sich damit handfeste Nachteile ein.

    Man hat mich gebeten noch einmal eine Prognose abzugeben, ob noch zusätzliches Catering vorbereitet werden soll.
    Ich habe noch einmal zwei Termine eingestellt für Teilnehmer, die morgens im Hammerstein Park frühstücken, oder mittags etwas Essen möchten.
    Beide Termine sind sozusagen nicht fest eingeplant als gemeinsame Unternehmungen, aber können individuell bei Bedarf wahrgenommen werden.
    Eine Anmeldung erleichtert dem Betreiber die Vorbereitung und stellt sicher, dass alles vorbereitet ist und auch schnell geht, damit möglichst wenig Zeit verloren geht.