Ja, habe ich mir auch schon gedacht. Das sollte machbar sein.
Beiträge von Svanniversary
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Die Domstrebe erhöht die Verwindungssteifigkeit der Karosserie.
Auf der einen Seite werden dadurch die Karosserieverwindungen und Vibrationen auf schlechten Straßen reduziert. Das Auto schüttelt sich also weniger und macht einen solideren Eindruck.
Auf der anderen Seite ist das Fahrwerk darauf angewiesen, dass die Karosserie steif ist, damit die Radbewegung in den Feder-/Dämpferelementen stattfindet. Ist die Karosserie zu weich tordiert sie auf Unebenheiten und nimmt Energie auf und gibt diese auch ungedämpft wieder ab, so dass sich eine Bewegung ergibt, die die Radbewegung überlagert und dem Fahrwerk die Arbeit schwerer macht.
Ein richtig gutes Fahrwerk ist nur möglich, wenn auch die Karosseriesteifigkeit dazu passt. Die Auswirkungen sind entsprechend umso schlechter, je mehr das auseinanderklafft. D.h. eine weiche Karosserie mit einem sehr straffen Fahrwerk ist gar keine gute Idee, da irgendwann die Karosserie mehr arbeitet, als das eigentliche Fahrwerk, was ein sehr schwammiges und undefiniertes Verhalten ergibt.Mazda sieht da offensichtlich durch die Strebe Optimierungspotential und die Kombination mit dem Sportpaket und insbesondere den Bilsteins macht Sinn. Es würde aber mit Sicherheit auch das Normalfahrwerk davon profitieren.
Also nach meiner Einschätzung aus technischer Sicht ein sehr sinnvolles Zubehör, bei dem die Vorteile die Gewichtsnachteile bei weitem überwiegen.
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Passt doch perfekt, ich versuche mal ein zwei Aspekte zu ergänzen ;-).
Durch die höhere ungefederte Masse hat natürlich die Achsaufhängung mehr zu tun, d.h. in der Feder wird mehr Energie gespeichert und der Dämpfer muss diese Energie entsprechend wieder vernichten, insgesamt ist das Kollektiv und der Verschleiß minimal höher.
Für die Karosserie ändert sich dadurch nicht so viel (Masse Karosserie >> ungefederte Masse), außer dass der Krafteintrag minimal höher wird => also etwas schlechterer Komfort.
Auf der Radseite heißt dass, dass die spezifische Raddämpfung schlechter wird, also grob gesagt, dass das Rad mehr Eigenbewegungen machen kann und nicht mehr so gut geführt wird. Das erhöht die Radlastschwankungen und sorgt allgemein für etwas weniger Grip auf unebenen Straßen.
Ich denke die Aufstandsfläche des Reifens kannst Du dabei getrost vernachlässigen. Dabei geht es, wie hier schon einmal richtig geschrieben wurde, dann nur um Verzahnungseffekte und da müsste der Flächenzuwachs schon deutlich größer sein, um sich darüber Gedanken zu machen.Zur Drehträgheit ist meine ich alles wichtige gesagt ;-).
Und jetzt die wichtige Frage (Zitat eines von mir sehr geschätzten ehemaligen Chefs): "Merkt die Omi das?"
Bei einer Erhöhung der ungefederten Masse von weniger als 10 % würde ich mir da nicht so den Kopf machen. Ja das wird Einfluss haben, und wenn ich auf der Suche nach der letzten Zehntelsekunde wäre, würde ich das nicht machen. Für ein normales Straßenfahrzeug, ambitioniert bewegt, sehe ich da kein großes Problem. Das Fahrwerk sollte das ohne Auffälligkeiten wegstecken.
Bleibt das schlechte, psychologische Gefühl, nicht die optimale Lösung zu haben.Vielleicht als letzte Hilfe: Die Radgewichte (also ohne Reifen), sind doch nicht so gravierend anders. Also kauf Dir Dein Wunschrad schonmal. Mit dem Reifen kann man dann ja sehen und ggf. kommt nach 20 - 30 tkm ein anderer Reifen drauf. Dabei ist natürlich der Ansatz von HJB richtig, man sollte großen Wert auf den richtigen Reifen legen und der sollte dann auf das Wunschrad passen.
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Stimme Euch zu mit einer technischen Korrektur.
Prinzipiell steht unabhängig von der Federrate der volle Radhub in Ein- und Ausfederrichtung zur Verfügung. Ein anderer Dämpfer oder eine andere Feder oder allgemein eine andere Standhöhe ändern nichts an der Radhüllkurve bzw. dem Radfreigang.
Kritisch könnte es dann werden, wenn die Achseinstellwerte nach Tieferlegung nicht mehr in den Toleranzen liegen, die ohne Tieferlegung erreicht werden können.Es sollte dann genau die Aufgabe des Prüfers sein zu erkennen, ob sich Teile bzw. ABEs gegenseitig beeinflussen oder nicht.
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Hätte auch nicht wirklich gedacht, dass das einen Unterschied macht, aber man weiß ja nie.
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Bose oder normal? Bose hat bestimmt dickere Membranen und zieht weniger ;-).
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Autsch, so etwas macht man doch nicht ;-).
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Du musst für jedes verbaute Zubehörteil eine ABE haben. Dann musst Du den Wagen nicht vorführen.
Wichtig ist, dass du sozusagen pro Einbaustelle nur ein Zubehörteil einbaust.
D.h. Eibach mit Serienfahrwerk ist i.O. Eibach Federn und andere Dämpfer müssten aber vorgeführt werden, weil die Einzelteile nicht in dem Umfeld arbeiten, für das die ABE gilt.Federn und Räder sollten in dem Zusammenhang kein Problem sein.
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Ihr meint die Radhausschale? Nein, das ist nicht dasselbe Material. So etwas ist Stand der Technik und reduziert die Rollgeräusche und Geräusche durch Steinbewurf.
Jedenfalls braucht man sich da wegen Funktion und Feuchtigkeit keine Gedanken machen. Das ist in fast jedem modernen PKW verbaut.