Beiträge von Svanniversary

    Ich denke man verschätzt sich da auch schnell. Da müssen ordentlich große Energien aufgefangen werden und eine weiche Struktur ist da eher nachteilig.


    Nehmt als Vergleich mal den Schaum eines Fahrrad- oder Motorradhelms, den würde ich auch nicht gerade weich nennen.

    Rede doch ruhig deutsch mit mir.


    Ich meine in Wesentlichen, dass es immer Risiken im Straßenverkehr gibt und dass der MX-5 für so ein leichtes und kleines Auto ordentlich im Crash abschneidet.


    Die Crashtests sind sowieso alle mehr oder weniger synthetisch und spiegeln nur bestimmte Situationen wieder.


    Wenn Du im echten Leben Pech hast, dann nützt es Dir nichts, dass ein bestimmter Crashtest so oder so war, weil jeder echte Crash seine speziellen Randbedingungen hat.


    Wenn die Crashsicherheit für Dich ein wesentliches Kriterium ist, würde ich an Deiner Stelle keinen leichten Roadster kaufen, sondern ein größeres geschlossenes Fahrzeug der Mittelklasse.


    Ich persönlich mache mir da übrigens eher Gedanken dazu, was beim Überschlag passiert. Aber wie viele andere Lebensrisiken werde ich die etwaigen Folgen in Kauf nehmen, da ich mich ja ansonsten gegen den MX-5 hätte entscheiden müssen.

    Dafür gibt es doch extra den Heckaufpralltest. Die Ergebnisse waren auch gut.


    Die ganze Diskussion ist sowieso aus meiner Sicht nicht zielführend.
    Die Crashtests werden bei bestimmten Geschwindigkeiten gefahren und der MX-5 schneidet für seine Größe und sein Konzept hervorragend ab.


    Im echten Straßenverkehr, bei anderen Aufprallwinkeln oder Geschwindigkeiten sieht das sowieso anders aus. Fazit: Im öffentlichen Straßenverkehr gibt es tödliche Risiken (Punkt, Ausrufezeichen).


    Die Crashtests des MX-5 geben aber keine Hinweise darauf, dass es besondere Schwächen gibt, oder das Auto besonders unsicher ist.


    Wenn man sich dazu ernste Gedanken macht, sollte man sich in kein Auto setzen, dass älter als fünf Jahre ist und noch ältere Autos stellen ein noch größeres Risiko da.
    Damals waren die Crashvorschriften noch lascher und Verschleiß und Rost tun ein übriges.

    Genau Wolfram. So sehe ich das auch.


    Wir reden über ein paar wenige Prozente, die ich an Seitenführungspotential an einer Achse hergebe, die das Auto aber in Summe deutlich in der Balance verbessern.


    Man muss da auch einfach mit den Grenzen leben, die einem die Achsen setzen. So funktioniert das System.

    Das Stärken hat aber leider seine Grenzen. Vielleicht hilft Dir der Gedanke, dass so eine Serienabstimmung auch eine Mischung aus Stärken und Schwächen ist.
    So schwächt z.B. jeder Stabi das Seitenführungspotential der Achse und zwar umso mehr je steifer er ist. Und man macht es trotzdem ...
    Aber jetzt mal im Ernst, ein gut balanciertes Auto fährt besser und schneller als eins mit einer sehr starken und einer schwachen Achse.


    Wie geschrieben, auf der Rennstrecke kann man da vielleicht unruhig werden.
    Im normalen Straßenverkehr muss man Kompromisse machen und man holt am Ende sowieso mehr Speed über die richtige Fahrtechnik, als über Detailoptimierungen.


    die -0°52' war laut Meister bei Mazda schon das Maximum was sie vorne einstellen konnten... Deckt sich leider auch (fast) mit den "schlechtesten" Erfahrungen von @Taxidriver, wenn ich es recht im Kopf habe, bei nicht tiefergelegten Schwankt der mögliche Sturz vorne zw. -0°55' und -1°15' oder so...

    Wenn Du keine Rennen fährst, geht es doch im wesentlichen um die Balance des Autos.
    D.h. Du kannst jetzt noch versuchen die Vorderachse über mehr Vorspur weiter zu stabilisieren (ich würde aber nicht über 10 Minuten gesamt gehen). Alternativ kannst Du die Hinterachse zurücknehmen (weniger Sturz, Vorspur). Dann verlierst Du minimal an Seitenführungspotential, aber dafür wird die Balance besser.