OEM Reifen können sowohl hinsichtlich Mischung als auch tragender Struktur angepasst sein. Was sie im wesentlichen mit dem Basisreifen verbindet ist die Backform mit derselben Bezeichnung.
Beiträge von Svanniversary
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Da geb ich dir absolut Recht, schön fand ich persönlich das auch nie... Und zum Vorteil des Käufer´s macht das wohl keiner...Letztlich geht ja nur um Kostenreduktion bzw. letztlich um die Gewinnsteigerung, damit die Dividenden für das Geschäftsjahr höher ausfallen können... Klaro...
Das mit Gewinnsteigerung gehört für mich eher an den Stammtisch. Ja, ein privatwirtschaftliches Unternehmen muss Geld verdienen, um die Shareholder zu befriedigen und die laufenden Kosten zu decken. Entweder stimmt die Kostenstruktur im o.g. Sinne, oder sie stimmt nicht. Dann geht die Firma entweder Pleite, oder die Preise müssen erhöht werden, was die Stückzahlen und den Business-Case auch wieder verschlechtert. So oder so trifft es auch den Verbraucher, so dass er auch davon profitiert, wenn Mazda die Kosten im Griff hat. Das ist inzwischen eher ein Überlebenskampf, als Gewinnmaximierung.
Und hier muss man als Kunde wahrscheinlich froh sein, dass Mazda sein Roadster-Engagement fortsetzt. Die Alternative zu solchen Kooperationen wäre wahrscheinlich, irgendwann keinen Nachfolger mehr für den MX-5 zu entwickeln. -
Was ist denn daran jetzt so schlimm?
1. Zeigt das wie gut die Plattform ist, so dass Alfa bzw. jetzt Fiat Interesse an einer Kooperation hatten.
2. Ermöglicht das einen deutlich besseren Business Case für Mazda, wenn nicht sogar überhaupt die ganze Realisierung des ND.
3. Sorgt das auch dafür, dass Ersatzteile und Zubehör zu vernünftigen Preisen gehandelt werden, weil die Stückzahl größer ist und man sich über zwei Händlernetze bedienen kann.Nachteile? Außer der etwas geringeren Exklusivität fällt mir echt nichts ein.
Und wie man in allen Tests lesen kann, sind es doch grundverschiedene Autos, so dass sich für den Roadster-Fan neue Wahlmöglichkeiten ergeben.
Badge Engineering ist inzwischen normal geworden und Fiat hat hier relativ viel selber in die Hand genommen:
- große Teile des Exterieurs
- ein Teil des Interieurs
- weite Teile des Triebstrangs
- Fahrwerkabstimmung
- Motorsound/Abgasanlage.Da gibt es ganz andere Beispiele, bei denen nur das Markenzeichen getauscht wurde. Und außerdem fahren wir doch das Original. Ich würde mir z.B. komisch vorkommen, wenn man mir einen Renault als Mercedes verkaufen würde (Kangoo, Citan).
Mazda und Fiat gehören nach meiner Kenntnis in keiner Weise zusammen. Das ist eine einfache Kooperation für ein Fahrzeug.
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Beim Motor mit Frontantrieb zwischen den Achsen, liegt die Getriebeeinheit nicht dazwischen. Deshalb passt das schon.
Es werden die Konzepte als Mittelmotor bezeichnet, bei denen die komplette Motor-/Getriebeeinheit zwischen den Achsen liegt. -
Boah, jetzt wird es aber haarspaltend.
Ein Reihenhaus ist im deutschen immer auch ein Haus und da ist die Annahme, dass ein Front-Mittelmotor ein Mittelmotor ist schon sehr naheliegend.
Es ist doch eher so, dass allgemein und umgangssprachlich unter einem nicht näher spezifizierten Mittelmotor ein solcher im Heck verstanden wird.
Ich weiß nicht ob das in der Diskussion hier irgendwie hilft, aber ich kann Euch glaubhaft versichern, dass viele hier verwendeten, sehr feinen Definition im Profibereich der Autoschaffenden nicht verwendet werden und auch nicht wichtig sind. Das ist eher etwas für den Stammtisch.
Der Profi fragt nach Achslastverteilung und Schwerpunkt und nicht danach, wie sich das Ding gemäß Wikipedia nennt. -
Naja, es gibt eben Front- und Heckmittelmotoren. Die gab es aber schon immer.
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Das heißt der Fiat hat keinen Mittelmotor - interessant.
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Genau so. Das ist im Prinzip genau das was ich meine. D.h. aber auch, dass der Motor inklusive Getriebe durch die Erprobung gelaufen sein muss und hoffentlich die Mazda Kriterien zu Haltbarkeit und Qualität erfüllt. Sonst hätte man vor SOP noch nachbessern können.
So gesehen, ist mit Sicherheit das halbe Auto nachträglich entschieden worden. Ich weiß, dass es da je nach Hersteller unterschiedliche Philosophien gibt, wie stark ein Konzept nach dem Konzeptentscheid noch geändert werden darf, aber nach meiner Erfahrung, hat ein fertiges Produkt an sehr vielen Stellen nicht mehr so viel mit dem ursprünglichen Konzept zu tun. Da reichen ein zwei neue Strömungen aus Presse/Feld oder überraschende Konkurrenzprodukte, dass kurzfristig Bedarf entsteht die Auslegung noch mal zu überarbeiten.
Nach den Erfahrungen mit dem erfolgreichen 2,0 l im NC kann ich mir aber auch fast nicht vorstellen, dass man den 2,0 l nicht auf dem Schirm hatte. Was ich mir allerdings vorstellen kann ist, dass die I-Eloop Variante des 2,0 l aus CO2-Gründen noch kurzfristig in's Auto musste, weil man sonst Probleme mit dem Flottenverbrauch bekommen hätte.
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Ich kann mir das mit dem nicht geplanten 2,0 l beim besten Willen nicht vorstellen.
Der Vorlauf um so einen Motor in ein Auto zu entwickeln, insbesondere was Typprüfung, Zulassung, Abgasvorschriften etc. angeht, ist so lang, dass man da nicht mal eben noch einen Motor dazu packen kann.
Genauso das Thema Package, Auslegung, etc.
Ich weiß, dass viele immer aus der Nachrüstung und dem Tuning glauben, das man alles in kürzester Zeit entwickeln könnte, aber im OEM Geschäft gibt es Zulassungsfristen, Dauerlaufe, Prüfstandsläufe etc., so dass man da nicht über Monate, sondern immer über Jahre sprechen muss.Als Hersteller muss man z.B. in Amerika gewährleisten, dass alle Abgasvorschriften über Lifetime eingehalten werden. Alleine die Absicherung eines Motors dafür dauert mehr als ein Jahr.
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Genau und dann muss es sitzen. Gegenlenken mit genau dem richtigen Winkel, spüren wann der Gegenschlag kommt und kurz davor (!) die Lenkung wieder aufmachen.