Beiträge von Svanniversary

    Wie bereits geschrieben, kommt beim Audi die Rückstellung z.T. aus dem E-Motor. Da reden wir dann über mehrere Nm die möglich sind und die Achse spielt fast keine Rolle mehr.
    Das macht Audi natürlich auch nicht so und am Ende ist es ein Zusammenspiel aus der mechanischen und elektrischen Rückstellung. Aber theoretisch könnte ich mit der elektrischen Lenkung auch eine Achse komplett ohne mechanische Rückstellung fahren.

    Der Audi hat auch eine elektrische Lenkung ;-).


    Der Grund ist sehr einfach. Das liegt an der Lenkungsapplikation, die Mazda gewählt hat und man ist da in guter Gesellschaft, weil Porsche z.B. ähnlich abstimmt.
    Bei den elektrischen Lenkungen kann ich über die Abstimmung entscheiden, wie stark der Rücklauf ist und wie ich das auslege. Die Herausforderung dabei ist, auf der einen Seite Rücklauf und Unterstützungsleistung auszulegen und auf der anderen Seite noch ein gutes Feedback und Fahrgefühl zu bekommen.
    Ich vermute stark, dass Mazda ein möglichst ungefiltertes und natürliches Lenkgefühl erzeugen wollte und deshalb so wenig wie möglich an solchen "Hilfsfunktionen" genutzt hat. Es erfordert sehr viel Erfahrung das gut abzustimmen und im Mixxer ist die elektrische Lenkung ja noch recht neu.
    Vorbild war hier sicher die vorherige hydraulische Lenkung und man hat versucht, dass Lenkgefühl ähnlich zu gestalten.

    Der leichte Drehmomentvorteil des 161 macht ihn unten (bei den langsameren Geschwindigkeiten) agiler, und damit gefühlt schneller. Ok, vielleicht auch real etwas schneller, aber nicht wirklich viel.

    Definiere mal leicht. Vom G131 geschaut hat der G160 1/3 mehr Drehmoment, in Zahlen immer noch 50 Nm mehr. Das ist eine Menge. Er geht absolut besser und er braucht keine hohen Drehzahlen um das umzusetzen. In jedem Drehzahlbereich, auch oben rum, steht mehr Drehmoment zur Verfügung als beim G131. Berücksichtigt man das Gewicht ergibt sich 8,0 kg/PS gegen 6,8 kg/PS, auch das ein deutlicher Unterschied. Im Alltag ist das schon ein Vorteil, wenn man ohne ausdrehen zügig unterwegs sein möchte und generell mehr Moment zur Verfügung steht.
    Bei Rundenzeiten oder anderen Messungen ist es immer die Performance des Fahrzeugs die zählt. Da macht die Motorleistung nicht so viel aus, weil die Fahrwerke ja gleich gut sind. Aber auch da sieht man ja objektiv, dass er Vorteile hat.


    Das man auf der anderen Seite mit dem G131 gefühlt genauso viel Spass haben kann und dass man im Alltag nicht mehr braucht, stimmt mit Sicherheit genauso.
    Viele Fahrer fahren im Alltag nicht mehr als Halbgas und auch nicht mehr als halbe Nenndrehzahl. Das heißt real nutzen die ihren Motor nur zu 25-50 % aus. Wenn einer so den G160 fährt, lässt Du ihn mit einem auf Kante gefahrenen G131 locker stehen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Bilsteindämpfer auch mit den Federn vom EL-Fahrwerk im G160 gut zusammenwirken würden.

    Na, sicher fährt das. Aber die eine Variante ist von Mazda und Bilstein so abgestimmt worden, die andere ist einfach zusammen gesteckt worden. Es heißt ja nicht umsonst Feder-/Dämpferabstimmung, weil es zusammen passen muss.
    Fahren wird es und trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass die komplette Variante die bessere ist.


    Es sind aber wahrscheinlich eher Nuancen im Gegensatz zu anderen Kombis, wie z.B. Eibach mit Seriendämpfern, o.ä.

    Hi Inno,


    da sind sicher zwei Aspekte. Der eine ist, dass der Reifen die Trennstoffe verliert und sich in Grenzen auch auf die Fahrwerkseinstellung (insbesondere Spur/Sturz) einläuft.
    Der andere Aspekt ist der Mensch, der sich an ein neues Fahrzeug adaptiert. Am Anfang ist alles ungewohnt und irgendwann lernt man das Auto kennen.


    Für beide Effekte zusammen kann ich mir gut 1 - 2 tkm vorstellen. Die Reifen an sich sollten spätestens nach 400 - 500 km auf einem vernünftigen Niveau sein.