Beiträge von Svanniversary

    Prinzipiell geht das in die richtige Richtung, aber ich weiß nicht, ob so hohe Sturzwerte bei dem Profil sinnvoll bzw. erforderlich sind.

    Man verschlechtert Traktion, Bremsweg und Verschleiß, bei eher überschaubaren Vorteilen in der Querdynamik.

    Ich würde an der Hinterachse nicht über 2° gehen und vorne je nach Vorliebe dann 20-40‘ weniger fahren. Ich bin sicher kein Langsamfahrer und habe eine sehr gute Fahrzeugbeherrschung und fühle mich mit 30‘ Spurdifferenz edit: Sturzdifferenz sehr wohl, weil das ein robustes, stabiles, aber immer noch sehr agiles Auto ergibt.

    Das ist übrigens ein anderer Motor als der BiTurbo im PKW, z.B. Passat. Nur mal so am Rande ;) .

    Der normale (Mono-) Turbo Lastklasse 1 und 2 (150-200 PS) ist dafür absolut genial und robust. Den fahren wir selber gerade im Tiguan, als LK2.

    Im Preisvergleich mit anderen Herstellern hat sich nach meinem Eindruck nichts verändert.

    Welche Hersteller sollen das denn sein, die es sich erlauben können die Inflation nicht durchzureichen?

    Golf ist ein gutes Beispiel. Hatte ich doch bereits weiter oben vorgerechnet, dass der Golf 8 Style 130 PS lediglich 1.600 € teurer geworden ist.

    Und das ist ein konkretes Beispiel und kein „Eindruck“.


    Der ADAC hat ein anderes Thema, das kostengünstige Versionen nicht mehr angeboten werden. Das ist aber beim MX-5 nicht das Thema, da es um die Preiserhöhung des gleichen Modells geht. Daher der o.g. Vergleich des gleichen Golf-Modells.


    Ich weiß alles sehr differenziert und damit wahrscheinlich nicht Foren und Stammtisch geeignet.

    Es hilft aber die Marktmechanismen zu verstehen.


    Was Wohlstandsleute aus der ersten Welt so als Diktatur bezeichnen :thumbdown:

    Volle Zustimmung. Einer meiner Lieblingsblogger benutzt in dem Kontext immer das Wort „wohlstandsverwahrlost“. Ich finde das trifft es gut ;) .

    Alles richtig. Dann stellen wir also gleichzeitig fest, dass andere Hersteller effektiv die Preise gesenkt haben, während andere Inflation plus Preiserhöhungen durchgepreist haben.


    Man kann es hin und herdrehen wie man möchte, der MX ist leider ein sehr teures Auto geworden und hat das Attribut günstig mittlerweile nur noch sehr eingeschränkt verdient.

    Das insbesondere vor dem Hintergrund das Real-Einkommen und Preissteigerung nicht in gleichem Masse zugenommen haben.

    Habe gerade mal geschaut mein Sportsline mit Vollausstattung hatte 2019 einen Listenpreis von 37.200€

    Ja, furchtbar wie schlecht manche recherchieren und wie die sich das schönrechnen ;) .


    Der Sportsline G184 kam 08/18 für 30.290 € auf den Markt.

    Mazda MX-5 SKYACTIV-G 184 Sports-Line (08/18 - 06/19): Technische Daten, Bilder, Preise | ADAC


    Das ich ein Auto mit Sonderausstattung teurer machen kann und das Sondermodelle dann eine andere Preisbildung haben sollte bekannt sein und dann vergleicht man auch nicht Äpfel und Birnen.


    Es bleibt so, dass insbesondere der Einstieg und Basispreis der vergleichbaren MX-5 Modelle sehr viel teurer geworden ist.

    So ist es. Mit dem einzelnen Fahrzeug wird tatsächlich selten mehr als 1.000 € verdient und das nur, wenn es eine sehr gute Ausstattung hat.

    2022: 4,56 Millionen Einheiten verkauft, 4,7 Milliarden Euro Gewinn Marke VW PKW (Schätzung, da die Zahlen noch nicht raus sind) => 1.030 € pro Fahrzeug.

    Wenn Du dann mal unterstellst, dass da große gut ausgestattete Autos mit gutem Deckungsbeitrag dabei sind, dann muss es auch viele Autos mit einem Deckungsbeitrag unter 1.000 € geben, damit dieser Durchschnitt heraus kommt.


    Man muss hier immer aufpassen, ob man sich Marken oder Konzernzahlen anschaut. Im Konzern mit Financial Services, Audi und Porsche sieht das dann anders aus.

    Daher habe ich Mazda als Volumenmarke eher mit der Marke VW PKW verglichen.


    Um auf Mazda zurück zu kommen - selbst wenn andere fahrzeugnahe Dienstleistungen hohe Gewinne abwerfen, gibt es dennoch keine Veranlassung Autos zu verkaufen, die einen negativen Deckungsbeitrag haben. D.h. das „schlechte“ Automobilgeschäft muss sich zumindest selber tragen und sollte auch noch Gewinne abwerfen. D.h. eben auch, dass Mehrpreise durch Strafzahlungen, Materialpreiserhöhungen etc. durchgereicht werden müssen, weil man sonst sehr schnell in den Miesen ist.

    Wenn es Dir das Wert ist …


    Es geht um den CO2-Flottenverbrauch, also sparsame Autos, HEV, PHEV und BEV.

    Und es geht um den Mix. Wenn sie genug E-Fahrzeuge verkauft hätten, hätten sie andere Modelle wie z.B. den MX-5 unverändert weiter verkaufen können.

    Man kann natürlich immer gegen den Markt und die Regulierungen arbeiten, das geht aber meist nur eine gewisse Zeit gut.


    Schlimmstenfalls stellen sie fest, dass der MX-5 sich mit den neuen Preisen nicht mehr in der EU verkauft und sie nehmen ihn ganz vom Markt.


    Das muss man auch alles nicht gut finden, aber man muss es zumindest anerkennen, dass die Marktwirtschaft so funktioniert.