So ist es. Mit dem einzelnen Fahrzeug wird tatsächlich selten mehr als 1.000 € verdient und das nur, wenn es eine sehr gute Ausstattung hat.
2022: 4,56 Millionen Einheiten verkauft, 4,7 Milliarden Euro Gewinn Marke VW PKW (Schätzung, da die Zahlen noch nicht raus sind) => 1.030 € pro Fahrzeug.
Wenn Du dann mal unterstellst, dass da große gut ausgestattete Autos mit gutem Deckungsbeitrag dabei sind, dann muss es auch viele Autos mit einem Deckungsbeitrag unter 1.000 € geben, damit dieser Durchschnitt heraus kommt.
Man muss hier immer aufpassen, ob man sich Marken oder Konzernzahlen anschaut. Im Konzern mit Financial Services, Audi und Porsche sieht das dann anders aus.
Daher habe ich Mazda als Volumenmarke eher mit der Marke VW PKW verglichen.
Um auf Mazda zurück zu kommen - selbst wenn andere fahrzeugnahe Dienstleistungen hohe Gewinne abwerfen, gibt es dennoch keine Veranlassung Autos zu verkaufen, die einen negativen Deckungsbeitrag haben. D.h. das „schlechte“ Automobilgeschäft muss sich zumindest selber tragen und sollte auch noch Gewinne abwerfen. D.h. eben auch, dass Mehrpreise durch Strafzahlungen, Materialpreiserhöhungen etc. durchgereicht werden müssen, weil man sonst sehr schnell in den Miesen ist.