Beiträge von Svanniversary

    Was spricht denn aus Deiner Sicht technisch dagegen, vorausgesetzt sie dachten wirklich es wäre zu wenig Öl aufgefüllt?

    Ich kann da keinen Mangel (außer der nicht notwendigen Überfüllung) erkennen.


    Es gibt auch keinen Grund sich über irgendwelche Ingenieure lustig zu machen, denn die 4,3 Liter Füllmenge passen selbstverständlich. Je nach Arbeitsqualität der Werkstatt verbleibt aber natürlich eine Restmenge altes Öl im Motor und das muss man ggf. beim Befüllen berücksichtigen und abziehen.

    Eine völlige Entleerung des alten Öls funktioniert technisch auch gar nicht, da gewisse Ölleitungen über Rückschlagventile gefüllt bleiben und nicht ablaufen können. Das dient dazu, damit beim Kaltstart nicht erst der Motor durchölt werden muss, sondern dass das Öl sofort da ankommt, wo es gebraucht wird.


    Aber das ist ja sicher alles bekannt und verinnerlicht, denn man kennt sich ja viel besser aus als die Ingenieure ;) .

    Das finde ich wiederum überhaupt nicht, da die Betriebsfestigkeit mit dem Drehmoment skaliert (umgekehrt).

    Da kann es sehr gut sein, dass es mit dem 1,5er hält, aber beim 2,0 zu viel ist.

    Das wissen wir bzw. die anderen Foren ja genau nicht. Mazda wird das auch nicht offen kommunizieren.

    Mir fallen diverse Ursachen ein:

    - Fehler im Härteprozess

    - Fehler in der Auslegung

    - Materialfehler

    - ungeeignete Toleranzlagen

    - …

    Interessant wäre eigentlich, was genau an den Getrieben immer den Geist aufgibt. Kenne das von den Bullis oder auch von Caddies, dass dort bestimmte Fehler auftreten und Instandsetzer oft schon verstärkte Teile dafür im Einsatz haben.

    Wimre brechen die Räderpaare für den zweiten und/oder dritten Gang. In den amerikanischen Foren gab es dazu detaillierte Infos.

    Welches? Die Fahrwerke sind bis auf Nuancen nahezu identisch, egal ob normal oder sport/Bilstein.

    Wenn man wirklich etwas besseres haben will, muss man zum Gewindefahrwerk greifen.

    Fast. Die Elli fährt hinten breitere Reifen, um das Übersteuern, durch das Mehrgewicht hinten, auszubalancieren.

    Das Auto rutscht da zuerst, wo der Schwerpunkt liegt. Liegt der weiter hinten (Elli, 911) habe ich erstmal ein Problem mit übersteuern, dass ich dann mit Mischbereifung ausbalancieren kann.

    Ist es bei Hecktrieblern nicht eher so, dass eine leicht positve Einstellung, also Vorspur empfehlenswert ist, da beim Beschleunigen die Räder an der VA leicht in Richtung Nachspur gedrückt werden?

    Beim Einfedern geht die Vorderachse in Richtung Nachspur und die Hinterachse in Richtung Vorspur. Das gilt für nahezu jedes moderne Auto und ist die Standardauslegung, wie man so etwas mache, egal ob Front-, Heck- oder Allradantrieb.

    Beides bewirkt, dass das Gieren in der Kurve reduziert wird und sich das Auto dabei selbst stabilisiert und auch höhere Kurvengeschwindigkeiten erreichen kann, ohne instabil zu werden.


    Es hat leider nur, wie genau richtig genannt, den Nachteil, dass beim Bremsen auch die Vorder- und Hinterachse in die Nachspur kommen können und der Geradeauslauf beim Bremsen dann sehr unruhig wird.

    Daher ist es ebenso Standard, dass man die Vorderachse auf 10-20‘ Gesamtvorspur einstellt, genau wie man an der Hinterachse in der Regel Vorspur einstellt, damit man etwas Reserve beim Bremsen hat und der Geradeauslauf insgesamt stabiler wird. Ich sehe auch erst einmal keinen Grund, warum man das bei NA und NB nicht auch genauso machen sollte.

    Klar erreicht man mit 0-Spur, oder Nachspur ein bissigeres, aber in der Regel auch unharmonischeres und eckigeres Einlenken. Gleichzeitig verschlechtert sich der normale Geradeauslauf deutlich und beim Bremsen wird es dann erst recht sehr nervös. Muss man mögen so etwas. Ich mag es nicht.