Beiträge von Svanniversary

    Auch von mir noch einmal herzlichen Glückwunsch und toll, wenn Du für Dich genau das richtige gefunden hast.


    Das andere etwas anders für richtig halten, musst Du einfach mal aushalten ;) . Zum Glück gibt es nicht den einen, richtigen MX-5 und die Geschmäcker sind verschieden.

    Du kommst vom NB und suchst ein bestimmtes Fahrgefühl, bei mir war es ein Cayman. Das erklärt vielleicht auch ein wenig die unterschiedlichen Befindlichkeiten.


    Mein Auto ist straff, extrem performant, wenig spielerisch und recht anspruchsvoll ;) . Das muss und sollte auch nicht jedem gefallen.

    Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht, was an meinem Post unsachlich war?


    Die Aussage, die oben steht, besagt, dass man wohl besser die 20 tkm nicht ausnutzt und vorher das Öl wechselt. D.h wiederum, dass man sich nicht an die Mazda-Empfehlung halten sollte und die offensichtlich als falsch, oder nicht gut für den Motor angesehen wird (was in meinen Augen heißt, dass Mazda nicht richtig ausgelegt hat, also Mist gebaut hat).

    Ganz sachlich traue ich Mazda da mehr zu und glaube, dass man sich an die vorgeschriebenen Intervalle halten kann, ohne gleich Schäden zu riskieren. Der Rest ist für das gute Bauchgefühl, aber das ist etwas anderes, als eine Notwendigkeit, weil man irgendwelche Werte interpretiert, die selbst die Fachleute hier im Forum nicht eindeutig werten können.

    Ansonsten frage ich, auch ganz sachlich, welche Expertise und welche technischen Fakten könnt Ihr dafür anführen, dass die empfohlenen Wechselintervalle nicht sinnvoll sind (es geht um harte Fakten)?


    Lest einfach was da steht und nehmt es mal sachlich. Ich fühle da keinerlei persönliche Betroffenheit und kann auch keine Unsachlichkeit erkennen. Falls Ihr Euch am „Mist“ stoßt, hätte ich sicher auch von einer Fehlkonstruktion, oder -auslegung o.ä. schreiben können. Klar war das etwas überspitzt formuliert und man muss aber auch nicht darauf anspringen, wenn man sachlich diskutiert und keine persönliche Betroffenheit verspürt.

    Hosenträger zum Gürtel kann ja eine individuelle Entscheidung sein, wenn man sich unsicher fühlt, oder Bedenken hat, aber ich würde das nicht als gegeben sehen, dass so ein Vorgehen zwingend sinnvoll und notwendig ist und insbesondere habe ich immer ein gewisses Grundvertrauen in einen guten und etablierten Hersteller.


    Und das mit den Kunden, die es immer besser wissen, egal wieviel Hintergrundinfos sie haben, ist leider gelebte Praxis. Das ist eher eine Plauderei aus dem Nähkästchen und da wollte ich ganz sicher niemandem persönlich zu Nahe treten. Da ging es rein um den Hinweis, dass wir hier nur eine sehr dünne Informations- und Faktenlage haben.

    Ich bin selbst in meinem eigenen Fachgebiet (auch hier ;) ) schon so oft als unwissend und technisch nicht versiert bezeichnet worden, dass ich da nur noch darüber schmunzel (es lebe Dunning-Kruger). So genug vom „pseudotechnischen Gelaber dieses Typen“ (Forenzitat zu meiner Person bei MT, es ging um das womit ich mich jeden Tag beruflich beschäftige) ;) .

    Nu hängt Euch doch nicht so daran auf. Jeder wie er mag. Ich bin den kleinen sehr oft gefahren und ja, der orgelt gut und ja der ist mir schaltfaul und im Alltag definitiv zu schlapp ;) .


    War gerade heute im Harz und habe es sehr genossen, auch an der einen oder anderen, engeren Stelle überholen zu können. Da ist man über jeden Meter froh, den der stärkere Motor holt (Motorradfahrer und Fahrer sehr leistungsstarker Autos werden mich verstehen ;) ).

    Ansonsten ist (mir) das auf der Landstraße schnuppe, da ich da keine Rennen fahre und jeder wird bei einer normalen Tour mit dem 1,5er keinen Leistungsmangel haben. Und dennoch mag ich Souveränität und Drehmoment und halte den 184er für sehr gut motorisiert. Bei aller Schwärmerei für den kleinen Motor, muss doch auch ein wenig Schwärmerei für den großen Motor erlaubt sein.

    Mich begeistert es, dass einem ein einfacher 2,0 l Sauger in einem leichten Auto das Gefühl geben kann, recht üppig motorisiert zu sein und das Gefühl möchte ich nicht hergeben.


    Aber ich bin ja nur ich und ich kann jeden nur beglückwünschen, der für sich eine andere, bessere Wahl trifft ;) .

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    Die Basisversion mit 60/35 ist ja sogar noch günstiger.

    Das hat einen deutlich kleineren Verstellbereich und wahrscheinlich auch kürzere Dämpfer und Federwege.

    Diese „einfach“ Variante hat nur einen Verstellring, so dass ich Standhöhe und Vorspannung gleichzeitig verstelle. Das ist nicht so optimal und schlechter gelöst, als bei KW/ST mit den Hilfsfedern.


    Die teurere Variante hat zwei Verstellringe. Einen für die Standhöhe und einen für die Vorspannung, so dass ich damit einen größeren Verstellbereich erreiche. Das ist die klassische, etwas aufwendigere Fußpunktverstellung, wie sie auch Öhlins und SPS verwenden. Das wäre für mich ggf. die Variante der Wahl.

    Da sie über 100 mm Verstellbereich angeben, müssen sie allerdings mit sehr kurzen Federwegen arbeiten. Das ist ggf. doch ein größerer Nachteil für die Fahrdynamik.

    Der Rebound (Zug) ist selbst bei Öhlins und SPS recht sparsam ausgelegt, so dass man da schnell an die Grenzen kommt. Wenn das Fahrwerk hier noch weniger Federweg hat, muss man an Kuppen etc. sehr aufpassen.

    Das wäre ja eine normale Auslegung, die gut zum MX-5 passt. Ich habe aber leider keinerlei Erfahrung und Info welche Dämpfertechnologie und Materialen da so eingesetzt werden und wie man das genau einordnen kann.

    Die verlinkten Dämpfer scheinen Zweirohr-Dämpfer aus Stahlrohr zu sein, also „Brot und Butter“, solide und günstig.

    Das könnte eine gute Alternative sein, wenn man nicht zu viel Geld ausgeben möchte, aber dennoch ein Fahrwerk sucht, das passend zum ND abgestimmt wurde.

    Aus Sicht des Entwicklers, der einfach mal unterstellt, dass Mazda weiß, was sie tun und dass die Motoren nicht reihenweise kaputt gehen, halte ich den Schluss nicht für zwingend richtig.

    Eine andere Schlussfolgerung könnte sein, dass die Motoren mit diesen Mengen von Kraftstoffeintrag gut klarkommen, Mazda das kennt und einkalkuliert hat.

    Hier wird einfach unterstellt, dass Mazda Mist gebaut hat und wir es, ohne weiteres Hintergrundwissen, besser wissen. Das kenne ich auch gut von meinen Kunden, die die Hintergründe nicht kennen und verstehen und kann nur sagen - in der Regel ist so ein Schluss falsch ;) .

    Tein hat, gerade in Amerika, einen recht guten Namen. Ich kenne die Fahrwerke aber auch nicht persönlich.

    Da müssen wir dann mal heraus finden, was da für Federraten gefahren werden und wie wir die einordnen müssen.

    Von der Positionierung scheint mir das ähnlich SPS solide Mittelklasse zu sein.