Der ist halt recht weich und kann etwas mehr vertragen. Mit dem steiferen BPS sind die 2,0 ideal.
Beiträge von Svanniversary
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Nein, das sind explizit Kaltdrücke und es sollte sich dann im normalen Betrieb ein Warmdruck einstellen, der um einige zehntel höher ist (ganz grob 0,1 bar je 10° C). Mit den Warmdrücken erreicht der Reifen dann seine optimale Performance.
Im Reifentest wird auch in der Regel der Kaltdruck eingestellt, dann wird der Reifen warm gefahren und getestet.
Wenn man den Reifen z.B. auf dem Track sehr stark belastet, dann kann es sein, dass er das korrekte Fülldruckfenster nach oben verlässt und dann macht es ggf. Sinn wieder auf den „normalen“ Warmdruck von um die 2,2-2,3 bar zu reduzieren. Auf der Landstraße und im normalen Betrieb wird man da aber normalerweise nicht hinkommen.
Selbst wenn wir NOS fahren stellen wir in der Regel den untersten zulässigen Kaltdruck ein und fahren damit den ganzen Tag, ohne Korrektur.
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Definitiv als Orientierung nutzbar, was den generischen Fülldruck für eine bestimmte Dimension angeht. Das ist absoluter Standard bei der Reifendruckauslegung von Serienfahrzeugen.
Unabhängig davon kann es natürlich immer sein, dass sich ein bestimmtes Reifenfabrikat auf einem bestimmten Fahrzeug bei einem abweichenden Druck besser fährt, aber das ist dann sehr individuell.
Man hat aber gerade bei Autos wie dem MX-5, die sehr sensitiv auf Fülldruckänderungen reagieren immer Vor- und Nachteile, wenn man mit dem Fülldruck von den Sollvorgaben abweicht (Fahrdynamik, Komfort, Linearität, Verbrauch, Bremswege, usw.).
Der Solldruck laut OEM versucht in der Regel einen guten Kompromiss zwischen allen Zielkonflikten zu erreichen.
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Ehrlicher gut gemeinter Tipp: Bestell das ST-X wieder ab, da die Federauslegung leider nicht gut zum Auto passt.
Mehr findest Du in den entsprechenden Threads.
Gegen die Verbreiterung hinten spricht fahrdynamisch nichts, aber die Belastung der Radlager und Buchsen steigt sehr stark, so dass diese vorzeitig verschleißen können.
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Sorry wenn ich neugierig bin. Warum ist das Dimensionsabhängig? Die Menge der Luft um den Druck zu erreichen hängt von der Dimenson ab, klar. Wieso aber hängt auch der optimale Druck davon ab?
Hast Du eine schlaue Formel um den Druck auf eine andere Dimension umzurechnen?
Der rechnerische Fülldruck nach ETRTO ist genormt und stellt sicher, dass der Reifen seine Funktion erfüllt und z.B. auch beim Schnelllauf nicht zu heiß wird.
Damit ergibt sich ein Mindestdruck für den Reifen, der nicht unterschritten werden darf.
Dieser Druck hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab:
- Volumen des Reifens (vorgegeben durch die Dimension, bzw. im speziellen durch die Tragfähigkeit)
- Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs und Speedsymbol des Reifens (Thema Schnelllauf)
- Sturz (asymmetrische Belastung)
- Radlast
Wenn, wie im unserem Fall nur der Reifen verändert wird, und alle anderen Randbedingungen gleich bleiben, dann ist der Mindestfülldruck nur noch abhängig vom Luftvolumen, also dem LI.
Je höher der LI ist, umso mehr Volumen hat der Reifen und umso weniger Fülldruck benötigt er, für dieselbe Tragfähigkeit. Die Zusammenhänge sind nicht zu 100 % linear, so dass man keine Faustregel ableiten kann, aber 1-2 Punkte im LI entsprechen ca. 0,1 bar.
XL Reifen darf man dabei nur berücksichtigen, wenn deren Traglast auch genutzt wird. Bei unserem Auto ist das z.B. nicht der Fall und es ergeben sich identische Drücke für Reifen mit und ohne XL. Die höheren Traglasten werden beim XL-Reifen dann nur über höhere Fülldrücke realisiert.
Damit habe ich dann den Mindestdruck laut ETRTO, den ich nicht unterschreiten darf. In der Praxis prüft der Fahrdynamikentwickler damit noch das Fahrverhalten und macht ggf. Aufschläge bis das Auto seinen Vorstellungen entspricht. So kommt man dann zu den 2,0 Bar für den MX-5, die solche Aufschläge beinhalten.
Die Formeln dafür findet man in der ETRTO und z.B. auch im technischen Ratgeber von Conti:
https://www.kfztech.de/Unterricht/downloads/technischer_ratgeber_de_conti.pdf
Alles anzeigenerstmal danke für die Rege Diskussion.
Ich fahre das Bilstein mit HR Federn im Moment noch.
Liegt die Empfehlung nicht bei 2.0 Bar für Serienbereifung?
Würde ja dann 1,9bar bedeuten. Das kommt mir schon arg wenig vor?
Oder steh ich grad aufm Schlauch.
Nein, passt. Das ist rechnerisch der richtige Wert, da der Reifen für die gleiche Tragfähigkeit weniger Druck benötigt. Mit dem Druck hat der Reifen dann einen vergleichbaren Footprint, wie die Serie (hinsichtlich der Latschlänge, er ist natürlich dennoch breiter).
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Damit meine ich 205/45 R17 88 an sich, da der Fülldruck erstmal dimensions- und nicht typabhängig ist.
Für die meisten Reifen in der Dimension ist das der richtige Druck, zumindest nach Meinung der Mazda Abstimmer, der ich mich anschließen möchte.
Der Goodyear ist an sich auch nicht der direkteste. Das kann man ggf., unter Inkaufnahme anderer Nachteile, durch etwas höheren Fülldruck kompensieren.
Der Hinweis zählte eher darauf, dass Du mit 2,1 bar bei dem Reifen schon weiter von der Empfehlung weg bist, als bei der Serie.
Welches Fahrwerk fährst Du? Ein steifes Fahrwerk zeigt z.B. schneller die Defizite weicher Reifen auf, als das Serienfahrwerk.
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Der braucht rechnerisch aufgrund des höheren LIs etwas weniger Druck, als die Serie, ca. 0,1 bar. Das mal als Info am Rande.
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Unter dem Strich bleibt deutlich Mehrgewicht über.
Beim ID sind es ca. 400 kg mehr ggü. einem Golf. Das ist ziemlich genau das, was die Batterie wiegt.
Da steckt natürlich auch die negative Spirale dahinter, das für das schwere Auto auch alle Komponenten robuster und schwerer sein müssen.
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Beim ID sind es um die 6kg/kWh, also 300 kg bei 50 kWh. Das wäre noch im Rahmen.
Ich denke damit könnte man 1.300-1.400 kg schaffen.
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Da hast Du den ersten handfesten Konflikt. 1.000 kg und ein Akku für ordentliche Reichweite wird nmE auch 2025 nichts.