Beiträge von Svanniversary

    Glückwunsch, Du findest meine Werte und Empfehlungen in meiner Signatur.


    Bei Deinem Profil würde ich diese Werte empfehlen:

    Allround für Alltag und Spaß (Kompromiss Performance, Verschleiß, Fahrsicherheit)


    Sturz VA L/R -1°00‘

    Nachlauf L/R 6°30' (oder mehr, wenn es einstellbar ist, bzw. nicht schleift)

    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -1°40'

    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')


    Ich ergänze hier alltagstaugliche Werte, mit moderatem Reifenverschleiß, breiterem Grenzbereich und sportlichem, aber etwas defensiveren Fahrverhalten.

    Ich bin heute über den hier gestolpert:

    GLORIA MultiJet 18V Set - Multifunktionales Akku-Sprühsystem | Nutzbar als Druckreiniger, Schaumpistole, Pflanzenschutz-Sprüher, Bürste | 4-in-1 Düse, 40cm Lanze, 5m Schlauch | Inkl. 18V BOSCH Akku

    Erfahren Sie mehr: https://www.amazon.de/dp/B08555BJ55/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_N9B1HWN6WG...


    Hat jemand Erfahrung mit solchen Geräten? Ich bräuchte hin und wieder mal schnell einen HD-Reiniger am Auto und bin dann meist zu bequem, um den großen aus der Garage zu holen. Das scheint eine schnelle kompakte Lösung für die kleine Wäsche zwischendurch zu sein, oder wenn man mal eben irgendwelche Hinterlassenschaften von Vögeln entfernen will.


    Ich bin ggf. auch für andere Vorschläge offen, solange es klein, leicht und mobil ist.


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    Der Sturzgewinn durch mehr Nachlauf ist überschaubar, insbesondere im höheren Geschwindigkeitsbereich mit sehr geringen Lenkwinkeln kleiner 6° (ca. 90° am Lenkrad). Das kann man ggf. auch durch höhere statische Sturzwerte bei der Fahrwerkeinstellung ausgleichen.

    Auch der Einfluss auf die Lenkungshaptik und die Lenkkrafte ist beim ND mit der elektromechanischen Servolenkung relativ gering. Werte um die 7° +/- 1° sind gut fahrbar und die wenigsten Fahrer werden die Unterschiede bemerken.


    Der einstellbare Nachlauf wird einerseits durch die Einstellbarkeit an sich beschränkt, da er vom Sturz anhängig ist und von der Tieferlegung. Je tiefer das Auto steht und je mehr Sturz eingestellt wird, umso weniger Nachlauf ist einstellbar.

    Andererseits muss ich mit dem Freigang aufpassen, damit es nicht schleift.


    6°30‘ sind bei den meisten Tieferlegungen einstellbar und freigängig. Daher steht dieser Wert in den Empfehlungen. Wenn man weniger Tieferlegung wählt, kann man sich an etwas größere Werte wagen und 7°00‘ bis 7°30‘ sind bei moderaten Tieferlegungen erreichbar.

    Wirklich große Vorteile hat man davon nach meiner eigenen Erfahrung nicht und ich fahre inzwischen selber eher geringere Nachläufe im Bereich zwischen 6°30‘ und 7°00‘.


    Die Federwege verändern sich sicherlich. Was du meinst sind die unteren Endanschläge. Diese können bei Gewindefahrwerken tatsächlich wohl etwas niedriger als in der Serienauslegung ausfallen.

    Du meinst die Druckanschläge, oder? Ja, die können variieren, aber wenn die Werte im Gutachten eingehalten werden, dann geht das Rad im Zenit auch frei und erreicht eine ähnliche Position wie beim Serienfahrwerk. Nur vorne und hinten ggf. nicht, abhängig vom Nachlauf. Das ist in der Regel auch das Problem, dass das Rad vorne oder hinten im Radhaus schleift und nicht im Zenit.

    Die Bahnkurve des Rades an sich ist immer identisch, begrenzt durch die Lage der Anschläge.

    Das war deutlich. Dann beenden wir das auch einfach, bevor es noch persönlicher wird. Super Einstand hier, aber ich wünsche natürlich dennoch ein gutes Händchen bei der Fahrzeug- und Fahrwerkswahl.


    P.S.: Es ging gar nicht um Meinungen, sondern um harte Fakten. Die Themen um die es ging kann man recherchieren und nachrechnen.

    Ich bin übrigens in keiner Form auf KW, oder deren Auftritt herein gefallen. Ich hatte es lediglich versäumt mich vorher ausreichend mit den Federraten und den Übersetzungen der MX-5 ND Achsen zu beschäftigen. Das musste ich dann nachholen und erkennen, dass ich es hätte eher tun sollen.

    Aber ok, die Begeisterung hier scheint sehr überschaubar (sowas hat manchmal aber auch andere Gründe) und daher lasse ich es mal gut sein / beende das hier für mich thematisch

    Ich weiß nicht, was Du damit andeuten möchtest, aber ich hatte oben auch bereits geschrieben, dass ich das KW V3 selber gefahren bin und aus der praktischen Erfahrung heraus davon abrate.

    Ich hatte mich damals auch auf den sehr guten Ruf von KW verlassen und fand das Fahrwerk auf Basis der Daten im Prospekt und auch aufgrund des verlinkten Webauftritts recht überzeugend.

    Umso größer war die Enttäuschung in der Praxis, als ich das Fahrwerk selbst mit 3-maliger Einstellung der Fahrwerksgeometrie nicht sauber in die Balance bekommen habe.

    Müsste es hier nicht eher heißen, dass auch die Begeisterung für eine Marke, ein Fahrwerk, manchmal andere als rein technische Gründe hat ;) ? KW ist sicher eine solide Marke, die sehr gute Fahrwerke macht und auch viel Erfahrung im Rennsport hat, aber beim Fahrwerk für den ND scheint irgendetwas schief gegangen zu sein ;) .


    Ich bin das Fahrwerk dann noch zwei Jahre gefahren und bin dann bei meinem zweiten ND auf das Öhlins umgestiegen, dass out of the box viel ausgewogener ist und einfach richtig gut funktioniert.

    Die effektiven Federraten sind hinten und vorne beim SPS nahezu gleich, so wie ich das für die Balance auch benötige. Nur hinten härter heißt dann auch automatisch wieder schlechtere Balance und mehr Übersteuern. Insgesamt härter heißt, weniger Radkontrolle und Traktion auf schlechten Landstraßen.

    Den Bereich 70/40 von SPS und Öhlins sehe ich auch als extrem guten Kompromiss an, mit sehr guter Fahrdynamik auf normaler bis schlechter Landstraße und gleichzeitig ist es schon straff genug, dass es auch mal auf dem Track funktioniert. Dort und nur dort würde man mit härteren Federn noch ein paar Vorteile generieren.

    Wenn das Auto hinten zu viel arbeitet, heißt das eigentlich immer, dass zu wenig Dämpfung im Spiel ist. Wenn durch mehr Dämpfung hinten die Balance und das Nickverhalten leidet, muss ich entsprechend vorne auch erhöhen.

    Der Kompromiss zwischen Fahrdynamik und Komfort ist bei diesen Fahrwerken schon etwas schmal und sie sind eher auf der sportlichen Seite.

    D.h. wenn ich die Fahrdynamik ausreizen möchte, bin ich eher auf der sehr straffen Seite, bzw. wenn ich Komfort möchte, dann leidet schnell die Fahrdynamik.

    Und einige davon sind sogar selber ein KW V3 gefahren, haben sich über Monate geärgert, dass die Balance nicht passt und es dann einfach mal selber nachgerechnet. Danach versteht man - leider - warum das Auto mit diesen Fahrwerken so fährt und wundert sich, warum sie so ausgelegt wurden.


    Ich sage mal so, wenn man das Problem an sich, der Balance und der Verhältnisse vordere Feder zu hintere Feder, nicht versteht, dann sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster legen und vielleicht mal den einen oder anderen Thread in Ruhe durchlesen.


    Wenn man die Problematik versteht, dann verstehe ich nicht, warum es überhaupt eine Diskussion über Sinn und Unsinn gibt. Also muss man wohl davon ausgehen, dass die Problematik an sich nicht verstanden wurde. Dann ist es schade, aber jeder ist seines Glückes Schmied und es steht jedem frei, auch mit schlechten Lösungen zu leben. Nur schade, wenn das ggf. durch blinde Markengläubigkeit ausgelöst wird, während man zahlreiche, freundlich gemeinte Erfahrungen und Ratschläge, in den Wind schlägt.


    Als letzter Denkanstoß wiederhole ich noch einmal, dass für die Balance das Verhältnis der Federraten Vorder- zu Hinterachse entscheident wichtig ist. Dieses Verhältnis ist bei Serie und so gut wie allen Nachrüstlösungen ca. 1,5 bis 2,0 zu 1. Nur eine Firma macht es anders und fährt nahezu 1:1. Entweder bei dieser Firma ein solitärer Anflug von Genialität und dafür alle anderen blöd, oder …

    ok - thx

    weiß KW auch schon, dass sie seit Jahren unpassendes verkaufen ? Warum die überhaupt Entwickler beschäftigen ...

    Ja, wissen sie. Jedenfalls war trotz mehrerer Versuche von meiner Seite niemand bei KW in der Lage zu erklären, warum man das genauso - und anders als bei allen anderen - ausgelegt hat.

    Entweder KW liegt daneben, oder weder Mazda, noch Öhlins, SPS usw. wissen wie man ein Fahrwerk auslegt.

    Aber eine vernünftige Balance und Fahrdynamik möchtest du sicher auch, oder ist es egal, wie das Auto fährt? Daher der Hinweis, dass die Auslegung des KW beim ND nicht zum Fahrzeug passt.

    Niedrige Federraten sind das ein, aber sie müssen auch zur jeweiligen Achse passen.
    Die hintere 40er passt, oder ist je nach Ansicht eigentlich schon zu hart und die vordere 40 ist zu weich.

    Zur Härte des Fahrwerks kann man ohne Berücksichtigung der Übersetzungen gar nichts sagen. Der NB war viel direkter übersetzt, so dass eine 70er Feder im NB effektiv viel härter ist, als eine 70er Feder an der Vorderachse des ND.