Beiträge von Svanniversary

    Die Bilder sind vom RF? Fährst Du einen?


    Ich halte es auch für sinnvoll, wenn man nur die Unterbodenstreben verbaut und die Hintere weglässt. Das bringt gefühlt nach meiner Einschätzung auch 70-80 % im Vergleich zur hinteren Strebe und ist schon ganz gut.

    Hinten und Unten ist dann natürlich eher 120 % und noch besser.


    Wenn Du einen RF fährst brauchst Du die hintere Strebe nicht zwingend, da der im Hinterwagen sowieso schon steifer ist als der ST. Aber schaden tut sie natürlich auch nicht, denn steifer hilft immer.

    Michelin Pilot Sport 4 S

    "Spitzensportler mit präziser Lenkung und dynamischem Handling, kürzeste Bremswege auf nasser und trockener Strecke, guter Komfort, niedriger Rollwiderstand."

    Bridgestone Potenza Sport

    "Neues Sportprofil mit direkter Lenkung und ausgewogenem Fahrverhalten, exzellentes Trockenhandling, kurze Naß- und Trockenbremswege."

    Erstaunt bin ich über den 8. Platz vom Goodyear Eagle F1. Und der Michelin ist mit Abstande der teuerste Reifen.

    Dir ist bewusst, dass das der MPS4S ist, der deutlich sportlicher als unser bekannter MPS4 abgestimmt ist?

    Der BPS ist auf Augenhöhe mit dem MPS4S, nach meiner eigenen Einschätzung und den zwei bisher vorliegenden Tests (AutoBild und Sport Auto).

    Für den, der Englisch kann, gibt es hier eine gute Zusammenfassung:

    Bridgestone Potenza Sport
    Will the Bridgestone Potenza Sport suit your car? Find the best tyre for your car read 94 reviews for the Bridgestone Potenza Sport and compare to other…
    www.tyrereviews.com


    Der MPS4S schlägt den MPS4 in der Performance deutlich, genau wie es der BPS tut.

    Der Goodyear und der Conti sind dagegen normale Sommer-/Sportreifen, die eben deutlich weniger Performance bieten und das sieht man auch im Test.

    Der MPS4S ist in unseren Größen nicht erhältlich, so dass es in dieser Klasse bisher, bis zum Release des BPS, kein Angebot gab.


    Wo liegen da eigentlich die Unterschiede? Also wo haben die OEMs noch höhere Maßstäbe, als die Reifenhersteller für den allgemeinen Markt eh schon haben?

    Die harten Kriterien, die sich unterscheiden, sind die Grenzwerte für Unwuchten und Ungleichförmigkeiten des Reifens (Radial- und Tangentialkraftschwankungen). So wird sichergestellt, dass es in der Massenproduktion keine Probleme mit Vibrationen, schief ziehen usw. gibt. Diese Kriterien werden in der Produktion überwacht und die Reifen werden ggf. selektiert.


    Darüber hinaus stimmen viele OEM die Reifen zusammen mit den Reifenherstellern zusammen für das jeweilige Auto ab. Dabei geht es auf der einen Seite um bestimmte Kriterien hinsichtlich Trocken-, Nass- und ggf. Winterperformance, sowie Rollwiderstand und Geräusch. Auch viele Objektivkriterien wie Bremswege, Kurvengeschwindigkeiten, Rundenzeiten und Außengeräuschmeßwerte müssen bestimmten Kriterien genügen.

    Dabei wird natürlich auch geprüft, ob der Reifen harmonisch zum Auto und Fahrwerk passt und die jeweiligen Markeneigenschaften hinsichtlich Fahrverhalten und Performance mit dem Reifen umgesetzt werden können.

    Was auch eine große Rolle spielt, ist die Fahrstabilität und Fahrsicherheit, sowie ein gutmütiges kundentaugliches Verhalten. Auch dabei muss der Reifen zum Auto passen, da nur der Reifen alleine sogar die Steuertendenz des Autos ändern kann und dann aus einer braven Limo plötzlich einen überraschenden Übersteuerer macht.

    Damit diese OEM-Reifen identifiziert werden können sind sie z.T. mit Kennzeichnungen versehen, so dass man sie auch im Aftermarket findet (+ für VW, MO für Mercedes, Nx für Porsche, usw.).

    Nein, habe ich nicht. Ich habe aber gesehen, dass der Fiesta 2021 ein Facelift bekommt. Das ist wahrscheinlich kein Zufall, dass sie das Auto überarbeiten und gleichzeitig der OEM-Reifen aus dem Programm genommen wird.

    Wenn der weiter als OEM gebraucht würde, dann würde es auch weiterhin Aftermarket-Reifen geben, da der Aftermarket immer als Kanal für überproduzierte Reifen und solche, die die OEM-Qualität nicht erfüllen, verwendet wird.

    Da Michelin den Reifen auch nach offizieller Rückmeldung aus dem Programm nimmt, wird es ihn deshalb auch als OEM-Reifen nicht mehr geben.


    Wer weiß, was Ford da macht. Vielleicht stellen sie auf die Y-Spec. um und bereinigen zusammen mit Michelin die Varianten, vielleicht kommen auch andere Hersteller zum Zug.

    Sie erleichtern dem Fahrwerk ganz wesentlich die Arbeit, sorgen dafür, dass die Räder besser geführt werden und dass die Karosserie sich weniger verwindet und weniger zittert.

    In Verbindung mit den beiden genannten Fahrwerken würde ich mindestens vorne + hinten, oder vorne + unten installieren. Die jeweils fehlende ist dann optional, bringt aber auch noch ein bisschen was.

    Nein, das andere Dämpferventil sehe ich hinsichtlich Haltbarkeit nicht als Nachteilig an. Im Gegenteil ist Öhlins hinsichtlich Haltbarkeit und Qualität immer sehr gut. Ich kenne die gut aus dem Seriengeschäft (OEM).


    Hinsichtlich der Fahrwerksauswahl selber machen die Spurplatten keinen Unterschied. Vor- und Nachteile bleiben dieselben.