Beiträge von Svanniversary

    NmE sind das z.T. auch falsch gesetzte Bremspunkte, wo man das Auto im Prinzip schon überfährt und das ist nicht wirklich viel schneller.

    Ich schaffe das auf der NOS regelmässig etwas schneller zu sein und die Bremse dabei nicht zu zerlegen.

    Lohnt sich in meinen Augen auf jeden Fall nicht außerhalb der Rennstrecke die Bremse zu zerlegen, um dann gegen sich selbst im öffentlichen Straßenverkehr einen zehntel schneller zu sein :) .

    Jetzt übertreibt aber mal nicht und macht die objektive Leistungsfähigkeit einer Bremse rein am spitzen Pedalgefühl fest. Sonst fahrt besser keinen 911er GT3 RS, oder so etwas. Der würde Euch gar nicht gefallen.


    Ich oute mich mal in die andere Richtung. Eine Bremse mit einem gewissen erhöhten Kraft- und Wegbedarf empfinde ich gerade bei forcierter Fahrt als sehr sinnvoll und wohltuend. Die lässt sich dann nämlich auch unter hohen Quer- und Längsbeschleunigungen noch sinnvoll dosieren. Zu spitz kann hier definitiv auch ein Nachteil sein.


    Die Serienbremse gefällt mir persönlich auch nicht so gut, da das Pedalgefühl eher undefiniert teigig ist. Die Brembo mit dem steiferen Sattel ist aber wirklich schon sehr ordentlich und reicht mir im Alltag vollkommen hin.

    Mit geeigneten Stahlflex-Leitungen bekommt man das dann noch etwas straffer hin, aber der erhöhte Kraftbedarf bleibt ja dann (zum Glück ;) ) erhalten.


    Sehr spitze Bremsen mit hoher Verstärker sind ja eher ein Tribut an Fahrer, die selbst mit Alltagsautos keine Vollbremsung hinbekommen. Wenn man weiß was man tut, dann braucht man das aus meiner Sicht nicht.

    Also alles Fahrzeuge mit schlechteren Bremsanlagen? Die 90er waren nicht gerade berühmt für üppige Bremsen, nicht einmal im sogenannten Premium.

    Oder waren das alles Supersportwagen?


    Ich kann bisher abseits der Rennstrecke keine Defizite bei der Brembo-Anlage feststellen.

    Fährst Du den MX-5 ggf. aufgrund größerem Potential und Rückfallebene (ABS, ESC) anders, oder hat die Bremsanlage ggf. irgendein Problem?


    Ist das Auto neu gewesen, oder hat es eine Vorgeschichte und die Bremse wurde ggf. nicht richtig eingefahren, oder bereits „kaputt“ gefahren, weil sie bereits einmal überlastet wurde (Beläge verglast, Scheiben blauversprödet)?

    Notbremsung auf der Autobahn? Passabfahrt auf der Bremse? Trackeinsatz?


    So eine Bremse hält prinzipiell richtig viel aus, es sei denn ich überfahre sie einmal richtig und zerstöre sie damit nachhaltig.

    Wenn das der Fall sein sollte, würde ein Wechsel von Scheiben und Belägen die originale Leistungsfähigkeit wieder herstellen. Das Original-Brembomaterial sehe ich da schon als sehr ordentlich an.

    Es gibt zwei Systeme bei Mazda, einmal mit Wegsensor und einmal mit (vermutlich) Lagesensor, bei den neuen Autos.

    Bei beiden muss nach einer Tieferlegung die Nullposition neu gelernt und der Scheinwerfer mechanisch eingestellt werden.


    Das es ungefähr passt, ändert nichts daran, dass das auch nur ungefähr richtig ist ;) .