Beiträge von Svanniversary

    Ich kann nur umgekehrte Logik anwenden. Obwohl ich fachlich dicht an dem Thema dran bin und mich viel mit Reifen beschäftige, habe ich noch nichts, und entsprechend auch nichts positives, zu dieser Marke gehört.


    Ich bin da auch sehr skeptisch, ob sie einem umfangreichen, objektiven Test bestehen würden.


    Mir sind auch keine Zusammenhänge mit den etablierten Reifenherstellern mit dieser Marke bekannt.


    Ich warne allerdings wie üblich davor, auf irgendwelche Händler zu hören, oder zu glauben, dass man das selber als Laie ausreichend beurteilen kann. Die Schwächen zeigen sich erfahrungsgemäß genau dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann, gerade bei einem kleinen leichten Wagen mit Hinterradantrieb.


    Solche Aussagen von Händlern, dass man selber viel Erfahrung hätte und selber viele Test machen würde, kenne ich gut. Die Empfehlung war dann ein Reifen, der bei unseren professionellen Tests durchgefallen ist.
    Was sollen das auch für Tests sein? Ich habe noch nie einen Händler im Prüfgelände getroffen, der systematisch Testkataloge abprüft.

    Lösung: Das Fahrwerk nach "Taxidriver"-Werten einstellen lassen. Die heißen so nach dem Forumsmitglied Taxidriver. Dabei ist darauf zu achten, daß alle Buchsenverschraubungen gelockert werden!

    Die Buchsen haben mit einer normalen Fahrwerkseinstellung überhaupt nichts zu tun und sollten nicht (!) gelöst werden.
    Es gibt inzwischen auch aktuellere Werte, z.B. in meiner Signatur, da das genannte Mitglied hier nicht mehr aktiv ist.

    400/min beim Achtzylinder? Bei welchem Auto sollte das denn sein?
    Die Leerlaufdrehzahl ist nicht umgekehrt proportional zur Anzahl der Zylinder! Das würde ja bedeuten, dass ausgehend von deinem Beispiel (800/min beim Vierzylinder) ein Einzylindermotor im Leerlauf 3200 Umdrehungen pro Minute dreht. Tut er meist nicht!


    Und: Ein Einzylinder-Viertaktmotor zündet bei einer Drehzahl von 800/min (800/2x1) 400 mal pro Minute. Beim Vierzylinder sind das 1600 mal und beim Achtzylinder 3200.

    Stimmt, verrechnet ;) .


    Klar soll das keine wissenschaftliche Abhandlung sein und war eher exemplarisch gemeint und natürlich spielt die Schwungmasse eine Rolle.
    Und dennoch gibt es den Zusammenhang bei Serienmotoren, mit vergleichbaren Schwungmassen, dass die Leerlaufdrehzahl umso geringer sein kann, desto mehr Zylinder vorhanden sind.


    Mal ein paar Beispiele:
    - MX-5, 4-Zylinder, ca. 750 1/min.
    - BMW323i, 6-Zylinder, ca. 650 1/min.
    - Phaeton W12, 12 Zylinder, 600 1/min.


    Klar ist das nicht proportional und die Schwungmasse spielt hier stark mit hinein. In der Regel haben die Motoren mit vielen Zylindern weniger Schwungmasse und daher tendenziell wieder etwas höhere Leerlaufdrehzahlen.
    Aber die generelle Tendenz kann man ablesen und daher habe ich gefragt, ob der TE vielzylindrige Motoren und damit niedrige Leerlaufdrehzahlen gewohnt ist.

    Hinsichtlich Fahrdynamik und Traktion sollte der Stabi hinten so weich wie möglich sein. Balance macht man dann über die Geometrie-Einstellung.
    (Vorbehaltlich anders lautender persönlicher Vorlieben ;) ).

    Dann würde ich Dir auch die Mazda Zubehör-Federn für den MX-5 empfehlen. Da halten sich die Nachteile noch in Grenzen und das Fahrverhalten geht in die gewünschte Richtung. Du kannst alternativ auch das Pro-Kit von Eibach nehmen. Technisch ist das nmK identisch, oder zumindest sehr ähnlich.


    Die Nachteile kennst Du?
    - schnellerer Verschleiß der Dämpfer
    - weniger Komfort
    - weniger Restfederweg, d.h. sehr schlechter Komfort und Springen des Fahrzeugs auf sehr schlechten Straßen

    Dann antworte ich auch ganz kurz - ja, es gibt deutliche Unterschiede, was Tieferlegung und Fahreigenschaften angeht. Für mehr Hintergrundwissen, wirst Du nicht darum herum kommen, Dich einzulesen.


    Nur ganz kurz, Federn sind ein Kompromiss und der ist umso geringer, je weniger ich tieferlege. Also ist die Empfehlung, wenn man so etwas unbedingt machen möchte, eine moderate Variante, wie die Mazda/Eibach- Tieferlegung, oder die ProKit Variante zu nehmen.
    Wenn gutes Fahrverhalten und Fahrdynamik wichtig sind, kann man über ein Gewindefahrwerk nachdenken. Wenn es rein um die Optik geht und Fahrdynamik zweitrangig ist - s.o.