- iMT in Verbindung mit 48V ist bereits in Serie bei KIA zu fahren, wurde vom deutschen KIA-Kompetenz-Zentrum mit Fokus auf den europäischen Markt und seine Vorliebe für‘s Schalten entwickelt.
Ein schönes Beispiel, dass Marketing funktioniert. iMT ist die Sparvariante, wenn einem der Einsatz eines DSG/Automaten zu teuer ist. Das System habe ich von der OEM-Seite schon länger verfolgt und das ist primär, sekundär und tertiär kostengetrieben, aber das lässt sich natürlich schlechter vermarkten
.
Das einzige was man damit machen kann, ist den Triebstrang zu trennen, aber alle anderen Nachteile bleiben.
Pro
- segeln
- automatisches anhalten und anfahren
Contra
- keine automatische Gangwahl
- keine zugkraftfreies schalten
- längere Schaltzeiten
- deutlich schlechterer Komfort in Zusammenhang mit Fahrerassistenzsystemen
- keine manuelle Beeinflussung der Kupplung und damit fahrdynamisch dichter am Automaten, als am Handschalter
Besonders sportlich sind diese Varianten normalerweise nicht, aber da kann man sich ggf. überraschen lassen, wie gut die Applikateure das hinbekommen.
Da bin ich dann auch mal altmodisch und bevorzuge entweder den klassischen Schalter mit Kupplung, oder eine richtige Automatik/DSG.
Alle anderen Punkte finde ich gut, aber hier wäre ich dann auch konsequent bei einem guten DKG, gerne mit manuellem Modus. Dann kann man den Hybridstrang richtig ausnutzen.
Und für mich bitte einen Parallelhybrid und keinen leistungsverzweigten, damit man auch wirklich nur mit Verbrenner, oder nur mit E-Maschine fahren kann, ohne dass sich das gegenseitig limitiert.
Aus der aktuellen Praxis mit einem GTE mit ca. 40 km Praxisreichweite - im Alltag reicht das für fast alle Fahrten, wenn man zu Hause und auf der Arbeit laden kann. 80 - 100 km sind sehr luxuriös und wären schon klasse.