Beiträge von Svanniversary

    Da ich beruflich zufällig auch mit dem Thema zu tun habe, habe ich gerade einmal einen Experten um Rat gefragt.


    Fazit: Nein, lohnt sich nicht das Einlagern.


    Die Sensoren gehen, wenn das Rad ruhend lagert, von alleine in einen Ruhemodus, in dem sie nur noch extrem wenig Energie benötigen.


    Du gewinnst ggf. ein paar Tage, oder Wochen zusätzliche Laufzeit durch das Deaktivieren. Aber dafür bezahlst Du dann jahrelang die Einlagerungsgebühren.


    Wenn Mazda eine ähnliche Technologie einsetzt, wie das mein Arbeitgeber macht, dann kannst Du auch ohne Deaktivierung von deutlich über 5 Jahren Haltbarkeit für die Sensoren ausgehen. Für das Geld was die Einlagerung kostet, bekommst du dann schon fast einen neuen Satz Sensoren.

    Das kann auch ganz normale Ausbildung sein, insbesondere mit einem anscheinend serienmäßigen Auto ohne Tarnung. Dafür nehmen die Kollegen immer sehr gerne MX-5, oder auch mal ältere RX-8.


    Was ich mir auch vorstellen könnte ist, dass der Motor aufgrund neuer Abgasnormen überarbeitet werden muss und dort getestet wird.

    Das wurde hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen geändert.


    Es ist nur der SI erforderlich, der benötigt wird und nicht zwingend der, der im Schein eingetragen ist. Mazda trägt hier den SI der Serienbereifung ein, die aber hinsichtlich SI überdimensioniert ist.


    Quelle u.a.:
    https://vergoelst.de/geschwindigkeitsindex-reifen.html
    „Liegt der Geschwindigkeitsindex des laut Fahrzeugschein zulässigen Reifens deutlich höher als das maximale Tempo des Autos oder des Motorrads, können Fahrer oft einen kleineren Index wählen. Ob die Möglichkeit besteht, errechnet sich durch diese Formel:
    (Fahrzeug-Höchstgeschwindigkeit + 6,5 Kilometer pro Stunde) + (0,01 x Fahrzeug-Höchstgeschwindigkeit) = Geschwindigkeit pro Reifen“


    In der Realität ist das etwas komplizierter, weil ab „V“ auch noch Lastabschläge berücksichtigt werden müssen.


    „V“ reicht aber für den ND aus. Ich würde aber dennoch den MPS4 mit 88W nehmen, da das die Aftermarket-Spec. ist, die erwiesenermaßen gut funktioniert.

    Diese „cuts“ sind an Flugzeugreifen gang und gäbe, und die müssen etwas mehr aushalten, als PKW Reifen. Wichtig ist, daß der Cut nicht in die Gewebelage geht, dann muß der Reifen runter. Messen kann man das vorsichtig(!!) mit einer kleinen Fühlerlehre oder einem Profiltiefemesser, auf jeden Fall im Auge behalten, groß wachsen sollte er nicht mehr, und wenn der ganze Block durch ist, würde ich auch wechseln.

    Sehe ich prinzipiell ähnlich, aber - optisch sieht das für mich auch nach einem Vulkanisier-Fehler aus und dann würde ich den Reifen auch sicherheitshalber tauschen, da man davon ausgehen kann, dass es auch im nicht sichtbaren und tragendem Bereich ähnliche Probleme gibt.