Und was ist der Vorteil zum Performance ohne Pro? Zug- und Druckstufe getrennt einstellbar, okay. Ausgleichbehälter zum Schutz vor Hitze? Und/oder aus Gewichtsgründen? (Da sehe ich übrigens ein Vorteil beim KW V3: der Dämpfer ist aus Aluminium. Ich muss wirklich mal eine Anfrage losschicken, ob man das V3 noch optimieren kann.)
Tja, ist das ein Vorteil mit der getrennten Verstellung? Ich denke schon - wenn man Fahrwerkentwickler ist, oder einen Renningenieur zur Hand hat
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Das Fenster sinnvoller Einstellungen bei der kombinierten Verstellung ist schon schmal und bei der getrennten Verstellung ist die Gefahr, dass ich mich in den Einstellungen verlaufe, noch größer.
Wenn überhaupt sehe ich da Potential, dass Fahrwerk ggf. mehr auf Komfort zu trimmen, aber das ist ja hier sicher nicht das Ziel.
Das wäre für mich definitiv kein Kriterium mehr, nachdem ich das selber mit dem KW V3 ausprobiert habe.
Häufig kommt noch dazu, dass die Verstellungen gar nicht wirklich unabhängig voneinander sind und der Einstellbereich alles andere als linear ist.
Dann lieber eine gut gemachte kombinierte Verstellung wie beim Öhlins.
Alu sehe ich aus mehreren Gründen als großen Vorteil an - Temperaturhaushalt, Gewicht, Korrosionsbeständigkeit.
S.o. und schon bin ich persönlich wieder bei Öhlins gelandet.
@J_a_n, das V3 an sich ist schon ein gutes Fahrwerk und ich sehe nur das Problem mit den Federraten. Da müsste man ran und dann per Einzelabnahme eintragen lassen.
Für gemischten Betrieb gibt es da mehrere schöne Varianten:
- 70/40 für Fokus NOS und Landstraße
- 80/40 - 100/50 eher trackorientiert
Einziges Problem ist, dass im V3 hinten nmK keine Standard-Rennsportfeder zum Einsatz kommt, so dass ich schauen muss, was KW da anbietet.
SPS und Öhlins verbauen vorne und hinten Standard-Rennsportfedern und bieten maximale Flexibilität.