Passt soweit @Michael XXXX, aber so feine Risse sind bei PKW-Reifen schon sehr ungewöhnlich.
Ich würde ein Vulka-Problem nicht ausschließen und dann würde ich mir auch Sorgen um die Karkasse machen.
Passt soweit @Michael XXXX, aber so feine Risse sind bei PKW-Reifen schon sehr ungewöhnlich.
Ich würde ein Vulka-Problem nicht ausschließen und dann würde ich mir auch Sorgen um die Karkasse machen.
Diese „cuts“ sind an Flugzeugreifen gang und gäbe, und die müssen etwas mehr aushalten, als PKW Reifen. Wichtig ist, daß der Cut nicht in die Gewebelage geht, dann muß der Reifen runter. Messen kann man das vorsichtig(!!) mit einer kleinen Fühlerlehre oder einem Profiltiefemesser, auf jeden Fall im Auge behalten, groß wachsen sollte er nicht mehr, und wenn der ganze Block durch ist, würde ich auch wechseln.
Sehe ich prinzipiell ähnlich, aber - optisch sieht das für mich auch nach einem Vulkanisier-Fehler aus und dann würde ich den Reifen auch sicherheitshalber tauschen, da man davon ausgehen kann, dass es auch im nicht sichtbaren und tragendem Bereich ähnliche Probleme gibt.
Mag das mal jemand gegenrechnen?
Ich komme bei 0,07“ auf ca. 12‘. Ändert also nichts an den Aussagen. Wenig Spur vorne und hinten und eine ungeeignete Sturzdifferenz.
Ich kenne Leute, die haben jahrelang ihren ND noch nie vermessen lassen und die Autos fahren immer noch ohne Unfall und ohne, das die Fahrer jemals eine brenzlige Situation erlebt haben. Das sind Leute, die fast auch nur mit dem Wagen "spazieren" fahren.
Ab Werk sind die Autos zwar schlecht eingestellt, aber dennoch recht defensiv. Es ist in der Regel immer hinten deutlich mehr Sturz, als vorne eingestellt.
Das wurde hier im nach hinein verschlimmbessert.
Auch hier ist diese Einstellung fahrdynamisch kritischer, als die Werkseinstellung.
Wie man es auch dreht und wendet, durch diese vermurkste Einstellung sind Sicherheitsreserven aus dem Auto genommen worden.
Bleibt also die Frage, ob man damit lebt und hofft, dass es einfach immer gut geht, oder ob man sich die Reserven wieder zurück holt.
Das Thema „die Autos fahren immer noch ohne Unfall und ohne, das die Fahrer jemals eine brenzlige Situation erlebt haben“ geht immer genau so lange gut, bis man dann doch mal ein Problem hat und das entsteht in den wenigsten Fällen aus eigener Schuld.
Da hätte ich wohl tatsächlich mal die große Lücke links genutzt. Ich bin ja ein großer Freund von erst Bremsen, dann denken, aber hier hätte es mal gepasst.
Aber man weiß es immer nicht. Mit etwas Pech, wäre das auch seine Strategie gewesen und man hätte sich so, oder so "getroffen".
Sehr gut
. So würde ich das auch machen.
Prinzipiell muss man dann bei der Einstellung die Vorderachse etwas stabiler machen, da er dort schwerer ist. Also im Gegensatz zum ND vorne etwas höhere Werte, oder hinten etwas geringere Werte fahren. Ich schätze mal, dass sich das so im Bereich von 10-20' Sturz bewegt.
Alles anzeigenDas würde bedeuten, dass Mazda ein Fahrzeug auf die Strasse stellt, was mit Werkseinstellung verkehrsunsicher wäre und nicht fähig ist, im Bedarfsfall auszuweichen.
Was ist denn dann mit den zig tausend Unwissenden, die nicht hier im Forum aktiv sind?
Sind die etwa alle potentiell gefährdet, weil sie mit einer verkehrsunsicheren Einstellung fahren?
Ich merke schon, wenn man hier nicht dem Mainstream folgen will, bekommt man deutlich Gegenwind.
Die Mazda Werkseinstellung, also die Sollvorgaben sehen 1° mehr Sturz an der Hinterachse vor, als vorne. Das ignorierst Du gerade komplett und fährst vorne und hinten fast identischen Sturz. Du bist also auch im Sinne von Mazda völlig neben der Kappe unterwegs.
Aber gut, Deine Sicherheit, Dein Leben. Mach es wie Du es für richtig hältst, aber wundere Dich doch nicht, dass erfahrene Leute das komplett anders sehen.
P.S.: Ich bin aus Unkenntnis der Verhältnisse mit dem KW V3 eine Einstellung gefahren, die sich ähnlich verhält und habe das Fahrwerk dann zweimal nachstellen lassen, bis ich der Meinung war, dass das Fahrzeug auch nur annähernd gutmütig genug ist, dass die Alltagstauglichkeit für meine Frau und mich gegeben war. Jetzt kannst Du Dir überlegen, was das Wert ist, wenn jemand der beruflich Autos mit über 300 PS auf der Nordschleife fährt sagt, dass ihm so eine Einstellung zu giftig ist.
Das passt. Der ist vorne etwas schwerer. aber das kann man dann mit der Fahrwerkeinstellung fein justieren.
Du hast auf jeden Fall deutlich weniger Reserven für Traktion und Fahrsicherheit beim Spurwechsel und ähnlichen Manövern mit der Einstellung.
Klar fährt man da nicht unbedingt gleich bei der ersten Alltags-Tour rein, aber der Wagen ist so schon sehr agil und bietet nur noch sehr wenige Reserven.
Das gilt dann übrigens auch und insbesondere auf der Autobahn, wo bei höherem Tempo dann deutlich schneller mal das Heck schiebt.
Würde ich so nicht fahren wollen.
Hier ist aber keines der genannten Bauteile betroffen.
Was ja nichts an meiner Aussage ändert
.