Auch nett
.
Beiträge von Svanniversary
-
-
Ebenfalls Hallo. Hab schon deine umfassenden und gut erklärten Beiträge bewundert. Super
Tier1
wenn ich deine Frage richtig verstehe gehts um Fehlanregelungen beim ESC (ESP) ?
Also zu frühe Über oder Untersteuerringriffe ?Danke
und ja, genau darum ging es mir. Danke für die sehr gute Erklärung. Das hatte ich mir schon so gedacht, bzw. befürchtet.Aber meist verändert es sich zum Nachteil.
Leider ist das so. Das war bei mir beim V3 mit der eher grenzwertigen Balance deutlich und ist auch beim Öhlins, bei meiner eher schon etwas extremeren, recht performanten Einstellung spürbar. Da aber überwiegend durch zu frühe Übersteuereingriffe, also wie Du schreibst, ein Komfort-/Performance-Problem.
Die „echten“ Stabilitätsregelungen passen noch ganz gut und das beruhigt etwas.Man sieht wieder, fast alles in der Technik hat seinen Preis und auch hier gibt es wieder keine Vorteile, ohne andere Nachteile.
P.S.: Ich bin mit meinem Team bei uns der ESC/eBKV Abteilung zugeordnet. Wahrscheinlich kennst Du einige meiner direkten Kollegen
. -
Tja, welche Schrauben wurden gelöst, welche Teile angefasst? Damit grenzt Du schon sehr deutlich ein, in welchem Bereich die Ursache lag.
-
@FlyingV, vielen Dank Herr Kollege
. OEM, oder Tier 1?Vielleicht kannst Du auch noch ein anderes Thema klären, dass wir hier schon einmal diskutiert haben, aber nicht auflösen konnten.
Wie groß ist die Gefahr, dass es durch eine stark modifizierte Volumenaufnahme zu Fehlregelungen und anderen negativen Effekten im ESC, oder ABS kommt?
Ich hatte es bisher so abgespeichert, dass die ESC Anregelungen hinsichtlich Haltedauer und Druckabbau schon recht präzise und hochdynamisch erfolgen müssen und würde erwarten, dass eine geänderte Volumenaufnahme dazu führen kann, dass das Modell nicht mehr passt.Ich merke aktuell selbst mit meinem härteren Fahrwerk, dass es hin und wieder Fehlanregelungen gibt (in der Regel sehr frühe Übersteuereingriffe) vermutlich, weil die Wank- und Quersteifigkeit ggü. dem hinterlegten Modell stark modifiziert ist.
-
Würde für mich auch passen. Das Thema größere Volumenaufnahme an sich führt ja auch schon zu teigigerem Pedalgefühl mit weniger Verzögerung, bei gleichem Pedalweg.
-
Dann wird es wohl etwas im Bereich Radverbund, also Spurplatte/Radschrauben gewesen sein.
-
Leider auch nicht. Das Problem ist nicht der Druck, sondern der Dichtungsverschleiß an sich, so dass jede Bauart irgendwann undicht wird. Das hängt mehr davon ab, was es für Dämpfer sind und welche Qualitätsansprüche der Hersteller hat ...
Das nachlassen der Dämpfkräfte ist übrigens genauso ein Zeichen von Verschleiß und führt irgendwann zum Defekt.
-
Sicher gibt es so ein Phänomen wie verzogene Bremsscheiben, insbesondere bei innenbelüfteten Scheiben, da diese eine inhomogene Materialverteilung haben.
Aber - dazu ist schon ein extrem hoher Wärmeeintrag erforderlich, man bemerkt es in der Regel direkt in dem Moment, wenn es passiert (z.B. Vibrationen, bei/nach einer Vollbremsung, oder Passfahrt) und das Phänomen äußert sich dann in der Regel beim Bremsen, durch Pulsationen im Bremspedal und Lenkrad.Bei unbelasteter Bremse stellt sich das Lüftspiel auch bei taumelnder Scheibe wieder ein, da gerade die taumelnde Scheibe die Beläge zurück drückt. Das wird in geringem Maße sogar konstruktiv so vorgehalten, dass jede, auch neue, Bremsscheibe einen leichten einkonstruierten Schlag hat, um das Lüftspiel zu optimieren.
Insofern bin ich voll bei den Vorrednern, die auf Triebstrangvibrationen tippen, insbesondere da die Motor- und Getriebelager vom MX auch eher sportlich hart ausgelegt sind und Komfort sicher keine Priorität hatte.
Sicher auch eher ein unauffälliges Phänomen, weil die wenigsten die unbelastete Bremse abtasten, um zu schauen, ob das Pedal vibriert. Natürlich unglücklich, wenn man aufgrund Schuhgröße häufiger in die Situation kommt, aber erst einmal sicher nichts, worüber man sich Sorgen machen muss.
-
Du kannst die folgenden Punkte beanstanden:
- mangelnder Geradeauslauf
- schlechter Rücklauf
- keine Geradestellung
- schlechtes Lenkgefühl, FeedbackDas härteste Argument ist in der Regel der mangelnde Geradeauslauf und das daraus resultierende ZickZack-Fahren beim korrigieren. Das müsste ein Servicemeister ggf. auch nachvollziehen können.
Damit muss der Händler dann loslaufen und einen Garantieantrag stellen.
Falls vergleiche zu anderen Autos gezogen werden sollen, immer darauf hinweisen, dass der MX-5 eine Doppelritzel-Lenkung mit Motor am Lenkgetriebe hat und nicht mit anderen Fahrzeugen von Mazda vergleichbar ist. -
Was brauchst Du jetzt noch? Das sind ganz genau die Symptome einer Lenkung mit zu viel Reibung und nein, das ist nicht normal. Die durchschnittliche MX-5 ND Lenkung, die ich persönlich schon in ungefähr 10 verschiedenen Autos gefahren bin, ist da besser.
Du musst das mit dem Händler klären, ob er auf dieser Basis einen Garantieaustausch veranlasst. Hier kann Dir niemand mehr helfen.