@Jack Meoff, wie macht man das so mit dem Setup?
Das Drift-Setup ist für normalen Betrieb ja eher ungeeignet bis gefährlich. Wird das Auto für die Events extra eingestellt?
@Jack Meoff, wie macht man das so mit dem Setup?
Das Drift-Setup ist für normalen Betrieb ja eher ungeeignet bis gefährlich. Wird das Auto für die Events extra eingestellt?
Firmware mal aktualisier. Geht anscheinend auch am Ladegerät? Habe ich einfach mal ausprobiert und im Auto hat er dann die aktuelle Firmware gehabt.
Mal sehen, ob es hilft. Etwas stabiler wäre schön und dann kann ich da ggf. auch schon mit Leben.
Dazu findest Du Unmengen an Infos hier im Forum. Bei 40 mm Tieferlegung nur über die Federn, fährst Du die ganze Zeit in den Anschlagpuffern durch die Gegend.
D.h. mieser Komfort, miese Fahrdynamik.
Gut gemeinter Tipp, lass es.
Wenn Tieferlegung über die Federn gewünscht ist, dann mach es moderat, z.B. mit dem Eibach Kit, dass es bei Mazda gibt.
Ansonsten muss man mehr investieren, wenn es tief sein soll, komfortabel und auch noch gut funktionieren soll.
Mich hat bis Bj. 2019 immer die schlechte Atmungsaktivität der Normalsitze gestört. Wenn es etwas wärmer ist, ist der Rücken schnell nass. Das hat man mit den Recaros gar nicht.
Die neuen Sitze vom 2020 scheinen da aber nach ersten Einsdrücken deutlich besser zu sein.
Ich habe mir vor einiger Zeit mal drei Schlüssel für alle Lebenslagen von Hazet gegönnt. Die Qualität ist schon toll und das macht echt Spass damit zu arbeiten.
Geht es denn um das Alcantara-Interieur? Das kann man problemlos nachrüsten.
Die Sitze? Kann man nachrüsten, ist aber wirtschaftlicher Wahnsinn, da eher im Bereich von 4-5 k€.
Die Recaro-Sitze sind nmE deutlich besser, als die normalen Sitze (wenn man denn gut reinpasst, da sie etwas enger sind).
Der Seitenhalt ist besser, sie sind deutlich atmungsaktiver und auch sehr haltbar.
Nach 35 tkm hatte ich ganz leichte Schleifspuren am Keder, vom ein- und aussteigen, ansonsten sahen die Sitze aus wie neu.
Diff. ist auch ein guter Punkt. Nach meiner Erfahrung ist das Diff. nicht besonders aggressiv (was für die Straße ja auch gut ist) und auch nicht unbedingt auf hohe Belastungen ausgelegt.
Da würde ich definitiv über etwas anders, ggf. 1,5 Wege nachdenken.
Beim Getriebe würde ich auch darauf achten, dass es eine der späteren Versionen ist. Die ersten Generationen des ND1 Getriebes haben hin und wieder Probleme gemacht.
Wobei vor der Vorderachse natürlich worst case ist (wink wink VAG
).
Lange vorbei ;-). Der Motor im MQB ist gekippt und sitzt über der Vorderachse. Mit so einem R-Golf kommt man im Schnee auch hervorragend zurecht. Drei Runden ununterbrochener Drift im Eiskreis geschafft - yeah.
Was mich halt noch immer wundert ist das man mit einem NA, zumindest bei Nässe, sehr entspannt quer fahren kann. Auch bei Driftern ist die NA Plattform durchaus beliebt. Obwohl dieser auch eine 50/50 Gewichtsverteilung hat und der Radstand noch etwas kürzer als beim ND ist.
Eventuell liegts doch nur am Serien Fahrwerk vom ND.
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Nein, liegt nicht am Serienfahrwerk, sondern am Konzept. Mit einem SPS, oder Öhlins wird das nicht einfacher, sondern sogar anspruchsvoller das Auto im Drift zu halten.
Ich kenne NA/NB nicht so gut, aber ich vermute, dass die Gierträgheit des ND durch den Frontmittelmotor und das ganze Layout noch einmal niedriger ist, als bei den älteren Versionen. Dazu kann er fahrdynamisch mehr, was wieder heißt, höheres Niveau, schmalerer Grenzbereich.
Gehen tut das auf jeden Fall. Das hatte ich ja oben auch schon von meinem Erlebnis auf dem Eissee berichtet.
Aber der Wagen kommt blitzschnell und der Schwimmwinkel, in dem man ihn halten kann ist relativ schmal. D.h. wenn man ihn zu weit kommen lässt, oder einen Hauch zu spät reagiert, oder ihn im Drift zu weit raushängen lässt, endet das unweigerlich im Dreher, weil er dann blitzschnell eindreht, während man selber den Lenkanschlag erreicht hat und nicht mehr reagieren kann.
Spass macht das aber ohne Frage.
Und was auf Eis geht, geht auf Nässe oder trocken erst recht, obwohl im Trockenen wahrscheinlich für das Halten des Drifts definitiv zu wenig Power vorhanden ist. Raushängen lassen geht natürlich auch im Trockenen, kurz.
Wir haben doch hier auch genug Teilnehmer, die schon ein Drifttraining gemacht haben. Vielleicht will ja da auch noch einmal jemand berichten.
Quintessenz des Rennfahrers:
Zum Driften ist er nichts... Gewicht(sverteilung), Schwerpunkt, Radstand, Fahrwerk machen es auch dem sehr versierten Fahrer schwer wenn es um das kontrollierte Driften geht.
Das deckt sich hundertprozentig mit meiner Erfahrung auf dem Eissee.
Im Gegensatz zu dem, was ich sonst so unter dem Hintern habe ist das eine ganz andere Liga.
Ein BMW Dreier z.B., den die Kollegen immer mal wieder gerne im Schnee versenken, ist deutlich einfacher anzustellen. Ein Golf, oder Passat 4motion fährt sich noch einmal deutlich einfacher.
Aber ich bin ja auch so ein Spielkalb, das an so etwas Spass hat und habe über eine Stunde meine Runden auf dem Eis gedreht und dann hat das auch gut funktioniert.
Das ist einfach cool, wenn Du vier Meter in der Breite Platz hast und Du den Wagen dann bei über 80 km/h gerade so quer durch die Kurve gezirkelt bekommst
.
Wäre da nicht eines aus dem Hause KW das richtige mit der ohnehin hecklastigen Auslegung?
Das ST-X wäre dann sicher P/L ideal.
Ja, das würde sich anbieten.
Für das Tein gibt es nmK wenig Vertriebspartner und kein deutsches Gutachten.
Der Anniversary den ich gefahren bin, hatte Eibach Federn und so rein optisch auch schon etwas mehr Sturz als original, ich schätze mal so max -1,5°.
Mit Tieferlegung, wie bei den Eibach Federn kannst Du vorne auch Sturz in der Größenordnung 2° einstellen.
Es ist aber echt nicht schwer, die ND Hinterachse weich zu machen.
Für die eigentliche Balance ist es doch egal, ob Du die Vorderachse steif, oder die Hinterachse weich machst.