Beiträge von Svanniversary


    Ich werde aber auch mal eure Einstellung jetzt ausprobieren. Muss ich auf etwas achten wenn ich von 14/14 komme?


    Man merkt aber das der MX-5 sehr fein auf zu große Lenkradbewegungen reagiert und man es mit Gefühl angehen muss, was ich aber auf den knapp 300 km gut „lernen“ konnte!


    Es gab eigentliche keine brenzlige Situation auf der Tour, einzig die Bremse macht mir etwas „Sorge“ irgendwie habe ich dort ab und zu ein komisches Gefühl :rolleyes: Auch wenn das hier jetzt nicht reinpasst, aber Sven @Svanniversary kann man da was kleines optimieren, ala diese Flexleitungen oder taugt so etwas nix? Ich will keine neue Bremsanlage und bin ja damit eigentlich auch zu 90% zufrieden ;)

    Schließe mich den Vorrednern an. Probier mal jeweils vorne einen Klick weniger als hinten und beim Verstellen am Besten erst einmal zu drehen und dann gezielt auf den gewünschten Wert öffnen.
    Ich fahre aktuell immer noch 12/13 und finde das sehr harmonisch, noch sportlich genug, aber nicht zu unkomfortabel.
    Je mehr Du vorne zudrehst, umso direkter wird die Lenkung und umso nervöser das Auto. Da kannst Du dann gleich wieder an Deiner Lenktechnik arbeiten ;) .


    Was heißt komisch auf der Bremse? Schwammiges Pedalgefühl? Als erstes würde ich die Bremse mal entlüften lassen. Wenn das Gefühl dann immer noch nicht passt, spricht nichts gegen Stahlflex, außer dass man die Bremse öffnen muss und man welche finden muss, die gut passen. Aber da gibt es hier im Forum genug Informationen.
    Ich fahre so etwas aktuell nicht, weil ich das Pedalgefühl der Brembo recht ordentlich finde und da für mich keinen Handlungsbedarf sehe.
    Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit habe ich für mich bei der Brembo im forcierten Betrieb auch noch keine Defizite gefunden. Aber ich fahre auch nicht so aggressiv auf der Bremse.


    Ansonsten, bleibe ich dabei - gibt keine dämlichen Fragen, gibt nur dämliche Antworten ;) .

    Nee. Mit Low-Speed-Bereich ist etwas anderes gemeint. Fahren auf Kopfsteinpflaster spricht den High-Speed-Bereich an. :D

    Jein ;) ,


    Das eigentliche Ereignis an sich ist schon im Highspeed-Bereich und Radkontrolle ist wichtig, damit das Rad nicht schwingt.
    Aber das was beim Fahrer ankommt, die Stößigkeit, das ist Lowspeed. Die Stöße die man da spürt sind auch eher niederfrequent.
    Der Impuls an sich regt ja sowieso breidbandig an und daher bekomme ich hier alle relevanten Frequenzen geliefert.

    Was ist denn der Unterschied zwischen 20 km und 30 km? Ernst gemeinte Frage. Wenn der Motor auf Betriebstemperatur ist, dann ist doch alles gut!

    Aus Erfahrung mit meinen anderen Autos, mit Öltemperaturanzeige, ist das Auto nach 20 km zwar einigermaßen warm, so dass ich dann „normal“ fahre, aber je nach Außentemperatur hat das Öl dann gerade so, oder auch gerade noch nicht die Betriebstemperatur erreicht.
    Da warte ich dann persönlich lieber noch 10-20 km, so dass ich auch sicher sein kann, dass alles wirklich richtig warm ist.
    Ist wie beim einfahren, eine Phase nach der anderen. 10 km sachte warm fahren, weitere 10 km langsam etwas höher drehen, dann noch 10 km durchziehen lassen und ab geht es.


    Kann man halten wie ein Dachdecker, aber die Geduld habe ich, meinem Motor zu Liebe.
    Für mich ist das auch der feine Unterschied zwischen „normal fahren“ und „voll belasten“. Richtig auf den Kopf bekommt er erst, wenn ich auch sicher sein kann, dass er warm ist.


    OnTopic - meine Anzeige springt auch nach sehr kurzer Zeit auf die hundert Grad. Das ist also normal, bedeutet aber nicht, dass die 100° auch erreicht sind. So etwas ist leider normal, dass man die Anzeigen steuert und bei einer bestimmten Temperatur dann konstant anzeigen lässt, da doch viele Fahrer von einer schwankenden Anzeige stark irritiert sind (!?!). Da fehlt offensichtlich vielen, gerade im Computerzeitalter, das technische Verständnis für die Vorgänge, die da im Motor passieren.
    Real sieht es ja so aus:
    - man fährt los, dieTemperatur steigt
    - irgendwann geht das Thermostat auf, die Temperatur sinkt erst einmal wieder kurz
    - danach steigt die Temperatur dann wieder
    - je nach Thermoregelung und Einsatzbedingungen schwankt die Temperatur zwischen ca. 80° und 100° C
    Und was macht der Kunde? Er fährt in die Werkstatt und sagt „die Temperaturanzeige schwankt so, da ist etwas nicht in Ordnung“. Da hat die Industrie darauf reagiert und gibt dem Kunden Werte, die er erwartet und versteht.


    Viele Anzeigen haben inzwischen nur noch drei Stellungen - kalt, Betriebstemperatur, zu heiß.
    Ich vermute die im MX-5 hat fünf:
    - kalt, mit blauer Lampe
    - kalt
    - 100°
    - 110°
    - zu heiß

    Hast du einen Tipp bzgl. Profiltiefemesser? Gibt es da eine ähnliche Empfehlung wie das Flaig für den Luftdruck?

    Da bin ich persönlich total old fashioned unterwegs:
    Z.B. GEDORE red Reifenprofil-Tiefenmesser Messing https://www.amazon.de/dp/B07CN8FLX6/ref=cm_sw_r_cp_tau_4Av0EbMZWPACQ
    Von Hazet gibt es für das doppelte Geld auch so etwas.


    Mit Nonius kann man bis auf den Zehntel genau messen.

    Dein „ Final“ hört sich ein bischen nach Wolrams „ ich kauf kein Zubehör mehr“ an :) Ich bin gespannt. Finde es gut, dass du immer noch ein Quentchen mehr raus holen möchtest.

    Aktuell voll im grünen Bereich. Die Balance perfekt, Performance absolut ausreichend und Verschleiß akzeptabel.
    Das ist ja auch in Summe irgendwas um die 5. oder 6. Einstellung, die ich bei einem ND machen lasse. Mittlerweile weiß ich ganz gut, wo ich hin will.
    Das Problem vorher war immer die schlechte Balance und, dass das Auto in Summe nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle. Da bin ich aber mit dem Öhlins definitiv „angekommen“.
    Aber Du hast schon recht, „sag niemals nie“ ;) .


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    Ich denke es lohnt sich, auch einmal systematisch Erfahrungen zum Reifenverschleiß zu sammeln, insbesondere da immer wieder Fragen zur Fahrwerkseinstellung und dem damit verbundenen Verschleiß gestellt werden.
    Wenn wir hier ein paar Daten sammeln, kann sich jeder einen Eindruck verschaffen, mit welchem Verschleiß er bei welchen Einstellungen rechnen muss.


    Die folgenden Parameter sollten immer genannt werden:
    - Reifentyp
    - Fülldruck
    - Laufleistung
    - Spur/Sturz VA
    - Spur/Sturz Hinterachse
    - ggf. Fahrwerk
    - ggf. Fahrstil


    Restprofiltiefe innen/mitte/außen
    Vorne Links
    Vorne Rechts
    Hinten Links
    Hinten Rechts


    Ich habe heute die erste Bestandsaufnahme nach der finalen Fahrwerkeinstellung gemacht.
    Bei mir ist mit knapp 1.200 km das Öhlins-Fahrwerk montiert worden und seit dem bin ich ungefähr mit der etwas schärferen Fahrwerkseinstellung unterwegs.


    - Bridgestone S001
    - 2,0 bar rundum
    - ca. 4.500 km
    - 10‘/1°45‘
    - 24‘/2°10‘
    - Öhlins R&T 70/40
    - sportlich


    VL 5,7/6,3/6,2 mm
    VR 5,4/6,3/6,3 mm
    HL 5.2/6,2/6,0 mm
    HR 5,2/6,2/6,0 mm


    Meine Analyse dazu:
    Der Wagen ist gut ausbalanciert und Vorder- und Hinterreifen werden sehr ähnlich beansprucht. Der Verschleiß an der Hinterachse ist vermutlich aufgrund des Antriebs minimal höher.
    Die Fahrweise ist recht sportlich, so dass die Außenschultern etwas höher belastet sind und sich stärker abfahren, als die Mitte des Reifens.
    Der hohe Sturz zeigt sich deutlich im erhöhten Verschleiß der Innenschulter.


    Insgesamt für mich, passend zum Fahrstil und der recht scharfen Fahrwerkseinstellung ein recht gutes Verschleißbild, mit dem ich leben kann. Hochgerechnet wird der Reifen ca. 12.500 km halten, wenn ich auf die Innenschulter schaue, bzw. knapp 20.000 km, wenn ich mich an der Mitte orientiere, was nicht besonders viel ist, aber zum Profil passt.
    Man sieht also schon, dass die hohen Sturzwerte ihren Tribut fordern und man die nur wählen sollte, wenn einem der Verschleiß nicht so wichtig ist.

    Ich würde jetzt mal die Spurplatten runternehmen und die Räder neu verschrauben. Wenn es dann nachhaltig weg ist, wissen wir in welchem Bereich die Ursache zu suchen ist.
    Wenn nicht, haben wir immerhin eine Ursache ausgeschlossen.