140 km/h ist ein bisschen viel für den 1. Gang
Ups, hatte ich glatt übersehen und war von einem typischen Einfädelungsvorgang im 3. Gang ausgegangen ...
140 km/h ist ein bisschen viel für den 1. Gang
Ups, hatte ich glatt übersehen und war von einem typischen Einfädelungsvorgang im 3. Gang ausgegangen ...
Ich bin mit den MPS4 super zufrieden. Allerdings habe ich im Moment für mich das Gefühl dass die weichere Flanke des Michelin seit Umbau auf SPS Fahrwerk (Standardsetup) etwas "überfordert" ist.
Ist er nicht.
Was fährst Du denn im Moment für einen Fülldruck? 2,2 bar sollten es ruhig sein, beim MPS4. Der braucht etwas mehr.
Ansonsten muss die Fahrwerkeinstellung korrigiert werden.
Der Reifen an sich kommt auch mit einem scharf eingestellten Öhlins klar, aber Fülldruck und Geometrie des Fahrwerks müssen dafür auch passen.
G184? Das wären dann schon über 140 km/h. Wäre aber eine mögliche Erklärung.
der Motor „stottert“ typisch, wenn man in diesem Bereich ist
Nein tut er nicht. Die Abregelung ist sehr weich.
Beim G160 fährt man da recht schnell rein, bei knapp über 120 km/h.
Für mich gehört zur Fahrsicherheit aber auch das Erspüren des Grenzbereich.
Ich gebe dir recht, das der Michelin damit kein echtes Problem hat. Weil das beim GY sich aber besser ankündigt bedeutet das für mich mehr Fahrsicherheit.
Das kann ich gut nachvollziehen. Das hat aber auch sehr viel mit Erfahrung und Fahrtechnik zu tun. Ist aber definitiv ein wichtiger Punkt.
Etwas nervöser als der Michelin. Stimmt. Für Dich störend. Kann ich nachvollziehen.
Aber "eckig" und "nichtlinear".
No, no.
Das könnte ich Dir zeigen, wenn wir uns mal treffen sollten, aber da muss man erstmal wissen wie man das rausfährt und worauf man achten muss.
Am Ende ist es aber genau das, was Du auch selbst als nervöser bezeichnest.
Aber zum Trost, es ist beim GY nur gering ausgeprägt und leider macht das auch fast jeder Reifen, der nicht auf das Auto, bzw. auf den das Auto nicht abgestimmt wurde und sogar beim OEM Bridgestone S001 ist das der Fall.
Aber beim Michelin passt es gerade beim MX-5 extrem gut und das ist wiederum wahrscheinlich das, was Du für Dich als langweilig bezeichnest.
Man adaptiert das aber auch sehr gut, so dass es im Alltag weder auffällt noch ein Problem ist. Lediglich bei sehr forcierter und sehr präziser Fahrweise fällt das dann wieder auf.
Physikalisch, fahrdynamisch ist es der Michelin, der hier, insbesondere auf dem MX-5, eindeutig dichter am Ideal ist, aber d.h. natürlich nicht, dass jeder das mögen und damit glücklich werden muss.
Deine Vokabeln finde ich aber gut und greife sie mal auf. Ihr tut dem Michelin, aus meiner Sicht, defintiv absolut unrecht, wenn Ihr ihm weniger Fahrspass bescheinigt. Das kann auch nur subjektiv für Euch gelten bzw. ich kann ganz klar sagen, dass das für mich subjektiv nicht gilt.
In der Tat, ein interessanter Vergleich, mit viel subjektiven Eindrücken, wenig Objektivierung und einem komplett anderen Fahrzeugkonzept.
Meine Eindrücke nach 20 Tkm mit dem MPS4 finde ich in dem Review gar nicht wieder.
Das was hier auf einem frontlastigen Auto, mit langem Radstand (länger als Golf), als nachteilig beschrieben wird, empfinde ich auf unserem MX-5 als vorteilhaft.
Unser Auto hat eine sehr direkte Lenkübersetzung und einen kurzen Radstand, d.h. er neigt an sich schon zur Nervosität und etwas spitzen anlenken und genau das wird mit dem MPS4 deutlich linearisiert, so dass er sehr gut führbar und präzise fahrbar ist. Das mag etwas langweilig rüberkommen, aber fahrdynamisch macht der Reifen auf unserem Auto definitiv alles richtig.
Das Thema Balance, bzw. Untersteuern hängt hier auch definitiv am Fahrzeugkonzept. Mit einem richtig eingestellten Fahrwerk und der richtigen Fahrtechnik passt das Prädikat „playfull“ auch einhunderprozentig zum MPS4 auf dem MX-5.
Was man ihm sicher anlasten kann ist, dass der Grenzbereich eher breit ist, sich aber nicht ganz so gut ankündigt. D.h. Lastwechsel, wie ich sie bei einem Fronttriebler zum agiliseren benötige, kann ich mit dem MPS4 nicht so gut einleiten und ich brauche etwas mehr Gefühl, um den Grenzbereich zu erspüren, was aber dennoch mit Erfahrung kein Problem ist.
Auch da sehe ich wieder einen Vorteil für den MPS4 auf dem MX-5, weil die geringere Lastwechselempfindlicheit sehr dabei hilft, dass das Auto nicht ungewollt übersteuert, oder giftig wird.
Der Goodyear fühlt sich erstmal definitiv agiler an, macht mir das Auto aber defintiv auch schon eine Spur zu nervös und ist einer wirklich schnellen und sauberen Fahrweise eher hinderlich.
Aber das ist ja auch nicht unbedingt jedermanns Ziel, so dass da natürlich jeder seine eigenen Prioritäten setzen muss.
Mit war es nur wichtig heraus zu heben, dass das was auch im Test genannt wird, dass der Michelin objektiv die Nase vorne hat, beim MX-5 noch viel mehr gilt, weil gerade unser Auto davon profitiert, wenn der Reifen weich und linear arbeitet.
Sicher langweiliger, aber besser fahrbar, vorhersehbarer, mit subjektiv und objektiv besserer Fahrsicherheit.
Kann aber natürlich gut sein, dass andere Reifen das erst ein halbes kmh später tun, ich habe beide Mitbewerber selber nicht gefahren.
Das absolute Gripniveau des Michelin im Trockenen ist mehr als ausreichend und deutlich höher, als beim Bridgestone. Dazu kommt noch ein sehr guter Nassgrip.
Da sehe ich persönlich keine Defizite.
Stimme dir zu, aber das Kurven- / Lenkverhalten der MPS4 ist für viele nicht ideal und das kommt in diesem vergleich klar durch.
@Merten124 wird hier beim MPS4 und GYEF1-5 sicher auch zustimmen, dass der GY "mehr Fahrspaß" bietet.
Einig, wenn wir die Betonung auf subjektiv und die eigenen Vorlieben legen. Mir macht z.B. der MPS4 subjektiv deutlich mehr Fahrspass, weil er sehr sauber und linear arbeitet und ich das Auto damit sehr präzise fahren und stellen kann.
Ich reagiere extrem allergisch auf nichtlineares, eckiges Lenkverhalten, was leider bei sehr vielen Reifen, wie auch dem GY, dazu gehört.
Aber am Ende ist so ein Reifen auch immer Geschmackssache und da muss jeder selber wissen was ihm wichtig ist. Der Goodyear und der Michelin sind sehr gute Reifen mit unterschiedlichen Ausprägungen, so dass sich jeder nach seinen Vorlieben bedienen kann (den Conti bin ich noch nicht gefahren).
Die Maße an der Karosserie sind nur für die Optik wichtig.
Funktional ist es interessanter zu sehen, wie die Maße und Restgewinde am Federbein sind.
Prinzipiell musst Du Dir aber bei Abweichungen in der Größenordnung, wenn sie Dich nicht stören, keine Gedanken machen.
Hallo Achim,
wie viele km hat das Auto gelaufen?
Wenn das nach mehreren tausend km immer noch reproduzierbar auftritt und auch durch das Durchlenken nicht besser wird, dann ist das ein Garantiefall (wobei ich nicht weiß, wie Mazda damit umgeht).
Das ist außer durch einen kompletten Tausch der Lenkung normalerweise nicht lösbar, da diese Lenkung als geschlossene Konzepte konzipiert sind.
Das Problem ist dann auch nicht zu wenig Fett, sondern ungünstige Bauteiltoleranzen.
Ich telefoniere bei Öhlins immer mit Matthias.