Die Bezugspunkte am Auto müssen auch eine Ebene bilden - ich gehe nicht davon aus, dass sich die Karosserie im Stand um 10mm verwindet.
Tut sie nicht. Rohbau- und Blechtoleranzen addieren sich aber mühelos in der Größenordnung.
Du musst Dich schon entscheiden, ob optimale Kinematik, oder Optik das Ziel ist.
Wenn es um Kinematik geht, muss Du dich an den Hilfsrahmen und Achsteilen orientieren, kannst aber den optischen Schiefstand zur Karosserie nicht ausgleichen. Wenn Du Dich an der Karosserie orientierst, wirst Du Asymmetrien im Fahrwerk erzeugen.
Davon abgesehen wird die Feder vorne links im ND immer die höchste Vorspannung haben, da sie die höchste Radlast trägt. Das gibt auch wieder Asymmetrien.
Am Ende lügt man sich in die eigene Tasche, wenn man glaubt, bei einer 40er Feder hätte das irgendwelche postiven Effekte, außer den optischen.
Das funktioniert aber nur wenn die Radhauskanten alle auf einer gedachten Ebene stehen.
In der Grundeinstellung des Öhlins stand mein Auto aber Kreuz und Quer.
Und sah so aus:
VL 325 / VR 325
HL 335 / HR 345
Da hätte ich auch noch einen Wertesatz von meinem ersten ND, bei dem ich auf die Rechnung gespannt bin:
VL 335
VR 340
HL 332
HR 342