Beiträge von Svanniversary

    Nur, weil ich selbst anfangs auch zu doof dafür war...:
    Den Startknopf hast du 2x gedrückt ohne den Motor zu starten und dann versucht durch 2sek gedrückt halten des oben gezeigten Tasters zu resetten?


    Ich selbst hatte es anfangs immer selbstverständlich bei laufendem Motor ausprobiert, was natürlich nicht klappt. :whistling:

    Ist das wirklich so kompliziert? Ich meine ich hatte die Taste einfach bei laufendem Motor im Stand gedrückt gehalten und hatte danach Ruhe.
    So einfach funktioniert es jedenfalls bei VW im Konzern. Kann doch nicht sein, dass man schon dafür eine Produktschulung belegen muss, um das System zurück zu setzen. Wer denkt sich so eine Bedienlogik aus?

    Allerdings haben mittlerweile mehrere meiner MX-Freunde einen Boxster als Drittfahrzeug im Fuhrpark.

    Hat auch Stil, aber da reicht mir ganz ehrlich ein Auto in der Art und das ist bei mir auch klar vom P/L-Verhältnis der MX. Da würde mir etwas anderes für das Drittfahrzeug einfallen, wie z.B. ein schöner Oldie, oder so etwas.

    Vielleicht ne blöde Frage, aber sonst ist alles o.k.? Keine weiteren Fehlermeldungen?


    Man könnte noch mal den Universaltrick - reboot tut gut - probieren. Also Batterie abklemmen, warten, wieder anklemmen.


    Wenn es das auch nicht bringt, ist aber wohl unvermeidbar der Weg zum Händler fällig.
    Falls Du einen OBD Dongle hast, könnte man mal selber reinschauen, welcher Diagnosecode da kommt.

    Wenn man ein STX oder KW V3 mit Standardfedern fährt, hat man das Fahrwerk ja bereits zwangsläufig zumindest partiell in Richtung Grenze eingestellt, auch wenn man über alles gesehen keine extreme Einstellung hat.

    Da stimme ich Dir absolut zu, zumal wohl viele ein ST-X/KW V3 mit "normaler" Einstellung fahren. Wenn ich eine auf diese Fahrwerke angepasste Einstellung fahre, sollte auch diese generell eher konservativ und stabil sein und ein wenig "Luft" bieten.


    Am Ende sind natürlich die meisten Werte, die hier empfohlen werden, auch von mir, schon etwas schärfer, um das Auto definierter und weniger untersteuernd zu machen. Je nach Fahrpraxis und Vorlieben kann das ggf. dann mit den Streben auch schon recht agil werden, so dass das nicht unbedingt für jeden passt.
    Ich würde den Effekt der Strebe so ungefähr im Bereich von 2 Minuten Vorspur bzw. 10' Sturz an der Hinterachse sehen. Die sollte man dann ggf. hinten drauf packen (eins von beiden), oder vorne den Sturz um 10-20' reduzieren.

    Ja, kann ich und Du hast da absolut recht. Das ist eine begründete und gute Frage.


    Hier autoblog.com/2020/04/30/mazda-…ata-suspension-deep-dive/ sieht man die Hinterachse im Detail.


    Es gibt fünf Lenker, von denen zwei mit Exzentern ausgestattet sind. D.h. das System ist tatsächlich statisch überbestimmt (Statische Bestimmtheit – Wikipediade.wikipedia.org › wiki › Statische_Bestimmtheit), es gibt also Verspannungen. Die gehen dabei in die Buchsen und werden von denen aufgrund der sehr langen Lenker problemlos kompensiert, insbesondere auf der oberen Ebene.
    Auf der unteren Ebene bestimmten die beiden verstellbaren Lenker Spur und Sturz. Der dritte Lenker ist fast im Drehpunkt des Radträgers angeordnet, so dass er nur sehr wenig Druckspannung abbekommt, aber auch hier wird das Lager durch die Einstellung leicht verdreht und auch hier wird das durch das Lager kompensiert.


    So eine Vorspannung verkraften die Lager im Gegensatz zu einer Verdrehung, wie bei nicht entspannten Buchsen nach der Tieferlegung, recht gut. Insofern ist das alles im grünen Bereich, da wir ja auch nur über minimale Winkeländerungen reden.
    Die Anordnung der Lenker ist dabei entscheidend und ganz geschickt gemacht. Der hintere Spurlenker sitzt z.B. eher auf Höhe des Radmittelpunktes, so dass er nur den halben Sturzweg macht. Die unteren Lenken sind sehr dicht beisammen und auch weit in der Mitte, so dass sie auch nur wenig vom Spurweg sehen. Damit funktioniert das dann.
    Aber einleuchtend wird die Verspannung umso größer, je extremere Einstellungen ich fahre.


    Dynamisch wird so eine Kinematik sehr gut berechnet und genau so ausgelegt, dass sich bestimmte Effekte ergeben, z.B. hinten mehr Vorspur und mehr Sturz bei der Einfederung. Aber auch dabei werden natürlich immer die Buchsen verformt und arbeiten mit.
    Die Auslegung jeder einzelnen Buchse hinsichtlich ihrer Steifigkeiten und Wege ist eine Wissenschaft für sich und ganz wichtig, wenn man so eine Achse auslegt.
    Z.T nimmt man dabei sogar gewisse Verformungen der Stablenker in Kauf und kalkuliert diese mit ein.


    Das ist aber alles so konstruiert, dass es sich auf derselben, definierten Bahnkurve bewegt und passt.


    Das Fahrwerkhandbuch von Bernd Heißing und Metin Ersoysagt sagt dazu:
    "Je mehr Lenker eine Aufhängung besitzt, desto mehr kinematisches Auslegungspotenzial bietet sie an. Wenn jedoch mehrere Lenker den Radträger führen, können sie nicht mehr fest sondern nur über Dreh- oder Kugelgelenke mit ihm verbunden werden. Sonst wird die Kinematik überbestimmt. Auch die Drehachse des Einzellenkers am Aufbau muss drei Drehfreiheiten erhalten (meist durch Gummilager)."


    Dabei sind manche Lager auch bewusst so ausgeführt, dass sie einen Freiheitsgrad in Drehrichtung haben, in dem sich das Lager in einer Lagerschale verdrehen kann. Da weiß ich aber ehrlich gesagt nicht, ob und wo das bei unserem Auto der Fall ist.

    @Boltzmann: Ich bin mir nicht sicher, ob der Effekt der vorderen Strebe so groß ist,


    mein Tip wäre allerdings, das FW erst anders einzustellen, wenn alle IL Teile verbaut sind.

    Das war schon deutlich bei mir. Ich bin nur mit der vorderen Strebe gestartet. Die Serienstrebe bringt wirklich nicht viel.
    Ob man das Fahrwerk nachstellen muss, hängt stark davon ab, wie es eingestellt ist. Wenn man ein der hier bekannten normalen, eher konservativen, Einstellungen fährt, dann ist das in der Regel nicht notwendig.
    Wenn man aber vorher schon alles ausgereizt hatte und das Auto eher auf der Grenze eingestellt ist, dann wird muss man ggf. nachstellen.