Beiträge von Svanniversary

    Ich habe mal telefoniert und was ich noch heraus bekommen habe ist, dass die DT1, G1 Reifen insbesondere geometrisch abweichen können, ggf. so weit, dass sie außerhalb der ETRTO liegen. Daher auch der deutliche Hinweis auf den achsweisen Einsatz, da sich unterschiedliche Breiten und/oder Durchmesser auf einer Achse natürlich sehr unangenehm auswirken können.


    Das spricht nmE auch dagegen, dass es sich dabei um eine normale Aftermarket Spec. handelt, denn die muss auf jedem Auto funktionieren und darf keine abweichenden Maße haben.

    Ist unser beliebter Bridgestone eigentlich auch mit dieser Flut an Feinheiten auf dem Markt?


    Ist dort eine Bestellung genauso heikel?

    Jep, das gilt für so gut wie jeden Reifen, der auch OEM verkauft wird.
    Einige OEMs stimmen den Reifen auf ihr jeweiliges Auto ab, so dass er optimal passt. Genau das habe ich einige Jahre bei VW gemacht.
    Dadurch gibt es dann vom gleichen Profil unterschiedliche Varianten für verschiedene OEMs und Aftermarket.
    Da gibt es dann mal mehr und mal weniger an Varianten. Da der MPS4 ein sehr guter und beliebter Reifen ist, gibt es da offensichtlich mehr Varianten.

    Es bezieht sich wohl nur auf die achsweise Verwendung und ganz wichtig ist die Montage von vier Reifen mit der identischen Kennung.

    Das sollte ich generell machen, am besten mit derselben DOT.

    Nach den Erläuterungen hier dürften Reifen mit der Kennung G1 und DT1 gerade keine OEM-Reifen sein:


    https://www.goodwheel.de/reifen-abc/#kuerzel


    Zitat:

    G1 Darf nur achsweise montiert werden, da etwas abweichender Durchmesser/Abrollumfang im Gegensatz zum Erstausrüsterreifen.

    Ich halte mich da lieber an Michelin. Von denen habe ich die Aussage, dass der 03E der Standardreifen für Aftermarket ist und der hat gerade keine Kennung.
    Genauso schreibt Michelin „Diese Reifen können von den äußeren Abmaßen (die Kontur oder Wölbung im Schulterbereich) oder in der Gummimischung voneinander abweichen.“ Von Erstausrüstung ist da nichts zu lesen. Die normalen Aftermarket Reifen tun das nämlich üblicherweise nicht, abweichen. Daher vermute ich eher, dass DT1, oder G1 auf spezielle OEM Anforderungen hinweist.
    Vielleicht möchte mal jemand bei Michelin anfragen? Ich habe ja schon eine Abfrage am laufen und möchte keine zweite hinterher schicken.


    Aber Du siehst, ich schwimme da auch und weiss es nicht genau. Ich versuche mal über meine Kontakte etwas heraus zu bekommen.


    Hier übrigens ein Beispiel für einen Reifen mit gleichzeitiger OEM und DT1 Kennzeichnung:
    https://www.wheels24.co.uk/rsh…hutzleiste--FSL-/R-223230

    Ich finde dein Fahrwerk perfekt eingestellt. Was ist denn da unsymetrisch? Die minimale Abeichung im Sturz hinten?
    Wundere mich das Sven nicht darauf eingegangen ist. Oder habe ich was übersehen?

    Ich fand das jetzt auch nicht so tragisch, aber da sowieso noch eine Einstellung geplant ist, kann man ja schauen, ob das besser geht.

    Ich hatte damals mit Michelin Kontakt und mir wurde damals gesagt das ich entweder W oder Y fahren könnte auf dem MX-5.

    Typische Support Antwort. Ja das geht, W oder Y, sind beide zulässig ;) .
    Ich vermute stark, dass es bei mir auf die gleiche Antwort hinaus läuft.


    Die lassen sich da üblicherweise nicht in die Karten schauen, aber wahrscheinlich sind die Unterschiede in der Praxis marginal.
    Eventuell sind auch beide Reifen identisch und unterschiedlich gelabelt. Das wäre nicht unüblich.

    Ich würde den 88W nehmen. Ich vermute aber, dass der normale 88Y auch gleichwertig ist.
    Den 88V (vermutlich G1) und den 88Y DT1 würde ich nicht nehmen, weil vermutlich beides OEM Varianten sind.


    Ich habe mal eine Mail an Michelin gesendet zum Thema Empfehlung für 88W, oder 88Y für den MX-5. Mal sehen, ob die sich äußern. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
    Da war ich mir nämlich beim letzten Kauf auch unsicher.


    Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich selber den 88W hatte und den uneingeschränkt empfehlen kann.

    Wieso findet sich denn an dem Reifen (Bild von mir betr. die Vorderreifen) keine Kennung wie G1 oder DT1 und nur die Angabe 03EX? Ist das wieder eine andere Kennung?Die hinteren haben jetzt ja diese Kennung mit G1.

    Weil DT1, oder G1 für abweichende Reifen verwendet wird, also für solche die nicht der normalen Aftermarket Spec. entsprechen.
    Ohne Kennung, bzw. speziell mit DOT 03EX heißt in dem Fall, dass ist der „normale“ Reifen.
    An welcher Stelle plaziert Michelin die G1 Kennzeichnung?

    Dann bin ich zumindest bei Dir ratlos, denn vorne fährst Du genau die normale Aftermarketvariante, die bei verschiedenen Usern, inklusive mir, sehr gut funktioniert hat.
    Mir fehlt gerade so ein bisschen die Fantasie, was mit den Reifen passiert sein soll, so dass sie sich völlig anders fahren.
    Aber wir werden es ja sehen, wenn die auch getauscht wurden.


    Meine Bemerkung zu vorne und hinten hatte aber nichts mit der Fahrwerkeinstellung zu tun. Das Auto funktioniert nur im Zusammenspiel zwischen Vorder- und Hinterachse. Deshalb kann es sich auch durchaus an der Vorderachse komisch anfühlen, wenn es hinten nicht harmoniert und das kann auch einfach nur an anderen Reifen auf der Hinterachse liegen.

    Ist die IL für den MX5 schon überdimensioniert?
    Ist die englische genau richtig für das Fahrzeug etc.
    Es geht mir nicht um die Materialbeschaffenheit, sondern nur darum, dass bestimmte Sachen erst einmal getestet werden sollten, um sich bezogen auf den spezifischen Fahrzeugeinbau ein Urteil zu bilden. (Meine Meinung)
    Denn auch durch zu harte, nicht nachgebende Teile, kann es zu Karosserierissbildung kommen.
    Könnte also durchaus sein, dass die "englische" die Toplösung ist und somit der IL überlegen ;)

    Danke, das hatte ich in der Tat komplett anders verstanden.


    Funktional ist ja die I.L. bei anderen und mir „im Test“ und macht sich hervorragend. Mir ging es da erstmal nur primär um die Steifigkeit.
    Mein Bauchgefühl sagt mir auch, dass gerade die I.L. Domstreben mit ihren kräftigen Domhaltern die Karosserie eher entlasten, als zusätzlich zu belasten, aber das kann man definitiv diskutieren.


    Gerade in Amerika gibt es ja auch Konstruktionen, die noch deutlich stabiler sind und bei denen man sich dann noch deutlich mehr Sorgen machen müsste.


    Aus meiner Erfahrung hat so eine zusätzlich Abstützung in der Regel mehr Nutzen, als dass sie Schaden anrichtet, aber ganz ausschließen kann man das natürlich nie.
    Leider wird das erst die Zeit zeigen, weil sich so etwas selbst bei sehr forciertem Einsatz erst nach vielen 10 tkm zeigen wird und dann ist es hier für viele zu spät.
    Bisher ist der MX-5 in allen Varianten aber anscheinend unauffällig. Aber ich verstehe schon was Du meinst und gerade ein OEM aus dem süddeutschen Raum ist da in der Vergangenheit schon mehrmals negativ in Hinsicht Belastbarkeit der Karosserie aufgefallen.
    Es ist ja auf jeden Fall so, dass ich mit einem härteren Fahrwerk die Belastung der Karosserie signifikant erhöhe und sie damit mehr Biegung und Verformung ausgesetzt ist. Dem wirke ich mit Streben entgegen, wobei diese natürlich das Blech lokal stärker belasten. Auf der anderen Seite belastet auch das härtere Fahrwerk die Dome lokal stärker, was dann durch steifere Domhalter wieder verbessert wird.
    Aber am Ende kann man das alles nicht mehr seriös abschätzen. Leider gilt hier wirklich, wir werden sehen ...


    Aber wenn man sich um so etwas Sorgen macht, dann darf man gar nichts am Auto machen, kein härteres Fahrwerk, keine Spurplatten, keine Zusatzstreben, keine Door Bushings, usw.
    Die Serie ist so wie sie ist von Mazda erprobt worden. Alles was ich verändere verlässt diesen erprobten Rahmen.


    Übrigens lustig. Sonst bin ich doch immer der Spielverderber, der darauf hinweist, dass alles auch seine Nachteile hat ;) .


    Was sagen denn unsere Blechspezialisten zu dem Thema?