Mein ND ist Baujahr 30.10.16!
Was ist das genau für ein Datum? Auslieferung? Getriebeaufkleber? Oder wo bekommt man den genauen Bautermin her?
Mein ND ist Baujahr 30.10.16!
Was ist das genau für ein Datum? Auslieferung? Getriebeaufkleber? Oder wo bekommt man den genauen Bautermin her?
Wenn man ein STX oder KW V3 mit Standardfedern fährt, hat man das Fahrwerk ja bereits zwangsläufig zumindest partiell in Richtung Grenze eingestellt, auch wenn man über alles gesehen keine extreme Einstellung hat.
Da stimme ich Dir absolut zu, zumal wohl viele ein ST-X/KW V3 mit "normaler" Einstellung fahren. Wenn ich eine auf diese Fahrwerke angepasste Einstellung fahre, sollte auch diese generell eher konservativ und stabil sein und ein wenig "Luft" bieten.
Am Ende sind natürlich die meisten Werte, die hier empfohlen werden, auch von mir, schon etwas schärfer, um das Auto definierter und weniger untersteuernd zu machen. Je nach Fahrpraxis und Vorlieben kann das ggf. dann mit den Streben auch schon recht agil werden, so dass das nicht unbedingt für jeden passt.
Ich würde den Effekt der Strebe so ungefähr im Bereich von 2 Minuten Vorspur bzw. 10' Sturz an der Hinterachse sehen. Die sollte man dann ggf. hinten drauf packen (eins von beiden), oder vorne den Sturz um 10-20' reduzieren.
Ja, kann ich und Du hast da absolut recht. Das ist eine begründete und gute Frage.
Hier autoblog.com/2020/04/30/mazda-…ata-suspension-deep-dive/ sieht man die Hinterachse im Detail.
Es gibt fünf Lenker, von denen zwei mit Exzentern ausgestattet sind. D.h. das System ist tatsächlich statisch überbestimmt (Statische Bestimmtheit – Wikipediade.wikipedia.org › wiki › Statische_Bestimmtheit), es gibt also Verspannungen. Die gehen dabei in die Buchsen und werden von denen aufgrund der sehr langen Lenker problemlos kompensiert, insbesondere auf der oberen Ebene.
Auf der unteren Ebene bestimmten die beiden verstellbaren Lenker Spur und Sturz. Der dritte Lenker ist fast im Drehpunkt des Radträgers angeordnet, so dass er nur sehr wenig Druckspannung abbekommt, aber auch hier wird das Lager durch die Einstellung leicht verdreht und auch hier wird das durch das Lager kompensiert.
So eine Vorspannung verkraften die Lager im Gegensatz zu einer Verdrehung, wie bei nicht entspannten Buchsen nach der Tieferlegung, recht gut. Insofern ist das alles im grünen Bereich, da wir ja auch nur über minimale Winkeländerungen reden.
Die Anordnung der Lenker ist dabei entscheidend und ganz geschickt gemacht. Der hintere Spurlenker sitzt z.B. eher auf Höhe des Radmittelpunktes, so dass er nur den halben Sturzweg macht. Die unteren Lenken sind sehr dicht beisammen und auch weit in der Mitte, so dass sie auch nur wenig vom Spurweg sehen. Damit funktioniert das dann.
Aber einleuchtend wird die Verspannung umso größer, je extremere Einstellungen ich fahre.
Dynamisch wird so eine Kinematik sehr gut berechnet und genau so ausgelegt, dass sich bestimmte Effekte ergeben, z.B. hinten mehr Vorspur und mehr Sturz bei der Einfederung. Aber auch dabei werden natürlich immer die Buchsen verformt und arbeiten mit.
Die Auslegung jeder einzelnen Buchse hinsichtlich ihrer Steifigkeiten und Wege ist eine Wissenschaft für sich und ganz wichtig, wenn man so eine Achse auslegt.
Z.T nimmt man dabei sogar gewisse Verformungen der Stablenker in Kauf und kalkuliert diese mit ein.
Das ist aber alles so konstruiert, dass es sich auf derselben, definierten Bahnkurve bewegt und passt.
Das Fahrwerkhandbuch von Bernd Heißing und Metin Ersoysagt sagt dazu:
"Je mehr Lenker eine Aufhängung besitzt, desto mehr kinematisches Auslegungspotenzial bietet sie an. Wenn jedoch mehrere Lenker den Radträger führen, können sie nicht mehr fest sondern nur über Dreh- oder Kugelgelenke mit ihm verbunden werden. Sonst wird die Kinematik überbestimmt. Auch die Drehachse des Einzellenkers am Aufbau muss drei Drehfreiheiten erhalten (meist durch Gummilager)."
Dabei sind manche Lager auch bewusst so ausgeführt, dass sie einen Freiheitsgrad in Drehrichtung haben, in dem sich das Lager in einer Lagerschale verdrehen kann. Da weiß ich aber ehrlich gesagt nicht, ob und wo das bei unserem Auto der Fall ist.
@Boltzmann: Ich bin mir nicht sicher, ob der Effekt der vorderen Strebe so groß ist,
mein Tip wäre allerdings, das FW erst anders einzustellen, wenn alle IL Teile verbaut sind.
Das war schon deutlich bei mir. Ich bin nur mit der vorderen Strebe gestartet. Die Serienstrebe bringt wirklich nicht viel.
Ob man das Fahrwerk nachstellen muss, hängt stark davon ab, wie es eingestellt ist. Wenn man ein der hier bekannten normalen, eher konservativen, Einstellungen fährt, dann ist das in der Regel nicht notwendig.
Wenn man aber vorher schon alles ausgereizt hatte und das Auto eher auf der Grenze eingestellt ist, dann wird muss man ggf. nachstellen.
In der Tat.
Aber wahrscheinlich ist das das richtige Stichwort von Dir. Wir füllen ihnen 2,5 bar ein, damit sie zu Hause mit ihrem Flaig dann genau den richtigen Druck einstellen können. Alles gut gemeinter Service.
LKW Reifen dürfen übrigens bis zu 9 bar. Das sollte man nicht mit einem MX-5 Reifen probieren
.
Macht es aus Balancegründen Sinn, mit dem Einbau der hinteren Strebe zu warten, bis die vordere lieferbar ist?
Nein, kannst Du ruhig schon einbauen. Es wird dann eben noch besser und ausgewogener, wenn beide Streben drin sind, aber das ist dennoch gut fahrbar. Es könnte sein, dass er hinten dann eine Spur agiler wird, aber normalerweise passt das noch, mit den hier bekannten Einstellwerten. Dann kannst Du mal ausprobieren, ob Dir das besser, oder schlechter gefällt und später ggf. bei der Einstellung nachschärfen
.
Als Reifenhändler würde ich auch immer pauschal 2,5 bar rein hauen. Wäre immer auf der sicheren Seite (als Händler).
Dazu einen kurzen Hinweis, dass individuell bitte selbst einzustellen ist.
Na, ob das beim CX-5 reicht? Ich würde sicherheitshalb die 3,5 bar nehmen, die für PKW-Reifen zulässig sind. Damit bin ich IMMER auf der sicheren Seite.
1. FDS 5 Liter 40,95 €2. REP 4 Liter 50,95 €
3. als ich meinen 1. Ölwechsel mit 1500 km machte wurde im Öl Forum das FDS empfohlen. Und jetzt habe ich noch für einen Ölwechsel welches da, weil es damals im Sonderangebot war.![]()
4. Wenn nicht Rennstrecke wird dieses auch reichen. Danch würde ich auch umsteigen.![]()
Argumente 3 und 4 kann ich sehr gut verstehen. O.k. Es sind also ca. 23 € Unterschied, was aber ggf. auch noch verkraftbar ist.
Ich finde das REP insbesondere für den G184 mit seiner hohen Drehzahlgrenze ganz überzeugend.
Alles anzeigenIch sagte was mit 30 NM mehr kaputt geht
Das geht Serie auch in die fritten
Ich fahr 303 nm Drehmoment
Auf 15000 Kilometer (ja nicht gerade viel)
Klar ist das keine Langzeit Studie
Aber ein Anhaltspunkt
Setzen wir mal voraus, dass Mazda seine Hausaufgaben gemacht hat, dann wird die Serie halten. Dann interpretiere ich Deine Aussage, als 30 Nm mehr halten auch. Aber vielleicht nur ein Missverständnis?
Wir reden ja hier über Dauerfestigkeit und nicht über Gewaltbruch, also tatsächlich Langzeiteffekte. Die Seriengetriebe mit den Problemen sind auch erst nach 30 bis 40 tkm oder später gebrochen. Insofern hilft für so eine Aussage wirklich nur Laufleistung ...
Die beiden Themen kann man übrigens überhaupt nicht in einen Topf werfen. Ein Getriebe mit einer Drehmomentkapazität von sagen wir mal 220 Nm, dass kurzzeitig 400 Nm aushält, kann dennoch kaputt gehen, wenn es dauerhaft mit 240 Nm betrieben wird. Das sind Ermüdungseffekte im Material, die sich erst mit der Zeit ausbilden.
Nur das meinte ich mit meiner Aussage, dass ein Prognose auf die Lebensdauer damit nicht möglich ist.
10 €? Ernsthaft?
Aber ich kann es gut verstehen, wenn man das FDS, als normales Allround Öl vorzieht und sagt die speziellen Vorzüge des REP hinsichtlich Temperatur- und Drehzahlfestigkeit benötigt man nicht.