Beiträge von Svanniversary

    Gleich im zweiten Beitrag meint Brian Goodwin (Inhaber GWR, unter anderem dem Hersteller der Unterbodenverstrebung um die es dort geht), dass fahrdynamisch wohl nur der hintere Teil der Verstrebung etwas bringt, der vordere Teil wäre nur zur Reduzierung von NVH. Und die Strebe dort geht über die zwei kleinen IL Unterbodenstreben weit hinaus...



    Würde sich mit den Erfahrungen von einigen hier decken, dass sie weniger effektiv sind als manche glauben (wollen).

    So richtig gut vergleichen kann man das nmE nicht. Hatten wir das irgendwo, dass die UB-Streben nicht so viel bringen? Ich kann mich da nicht dran erinnern.
    Ich bin zuerst nur vorne, dann vorne und beide unten und dann zusätzlich hinten gefahren und jeder Schritt war deutlich spürbar. Klar kann ich nicht sagen welche der beiden UB-Streben mehr bringt, aber nmE ist es am Ende die Summe aller vier Streben, die ein gutes Ergebnis ausmacht.


    NVH ist ja auch Vibrationen und Zittern und das ist sowieso der Hauptbenefit der Streben durch die höhere Karosseriesteifigkeit. Und genau das ist am Ende auch der Effekt, der dazu führt, dass das Fahrwerk besser arbeiten kann.


    Ob und wie stark das dann in eine Rundenzeit durchschlägt wird stark vom Fahrwerk und dem jeweiligen Track abhängen, aber das wird wohl für die wenigsten hier der Fokus sein.
    Der Haupteffekt ist die höhere Wertigkeit und ein angenehmeres Fahrgefühl mit weniger Zittern und Schütteln.


    Aber wir sind uns sicher zweifelsfrei einig, dass die beiden Domstreben den größten Effekt haben.

    Das Thema NVH war bei der ersten Fahrt schon deutlich, die Fuhre fühlt sich deutlich ruhiger und wertiger an. Außerdem macht schrauben Spaß :)

    Genau. Was der Effekt der besseren Steifigkeit ist.


    Nur hinten hat er den Einfluss der Schrägstellung von Feder und Dämpfer nicht mehr eingerechnet, somit ist das Übersetzungsverhältnis eben nicht 1, sondern etwa 0,88.

    Da musst ich auch schmunzeln, dass er da hinten so lässig drüber gegangen ist und von einer 1:1 Übersetzung schreibt, was geometrisch nahezu unmöglich ist.
    Es ist ja nicht nur die Schrägstellung, sondern zwangsläufig auch ein leichter Offset zur Radmitte.

    Danke @BIG. Ich habe nirgendwo gesagt, dass das nicht hält. Ich habe nur gesagt, dass ein „es hält auf jeden Fall“ sehr optimistisch ist. Ein kleiner aber feiner Unterschied.


    15.000 km? Das würde ich noch nicht einmal Erfahrung nennen. Das sind ca. 5 bis max. 10 % dessen, wofür so ein Motor und ein Getriebe ausgelegt werden, je nach Hersteller. Das ist eine Indikation, dass es einem nicht gleich um die Ohren fliegt.


    Was ich habe sind 20 Jahre Erfahrung in der Automobilentwicklung und das Wissen, dass man immer nur für die Lasten sicher sein kann, die man auch erprobt hat. Leichte Änderungen an der einen oder anderen Stelle haben mitunter erstaunliche Auswirkungen.


    Aber das alles war gar nicht meine Aussage und daher sage ich das gerade hier im Verkaufsthread noch einmal ganz deutlich:


    SPS hat viel Erfahrung und ist ein seriöser Anbieter, so dass sie bestimmt auch hier ein sehr solides Produkt anbieten.


    Risiken gibt es überall im Leben und darüber sollte man sich einfach im Klaren sein. Und die Risiken trage ich und dazu sollte ich auch einfach bereit sein, gerade damit es hinterher kein Gejammer gibt und alle anderen Schuld sind.
    Das ist einfach eine ganz individuelle Entscheidung bei der einem niemand helfen kann.
    Ich denke, das ist auch für SPS ein Vorteil, wenn der Kunde sagen kann, ja ich habe mich informiert, ich weiß was ich tue und ich will das wirklich und unbedingt.


    P.S.: Sorry, für der/die. Das konnte ich leider nicht erkennen ;) .

    Nach 3 tkm mache ich jetzt die Beobachtung, dass die Brembo-Beläge an der Vorderachse deutlich mehr Bremsstaub produzieren, als die der normalen Bremse, die ich beim G160 hatte.
    Das passt natürlich dazu, dass sie auch etwas griffiger ist und besser funktioniert.


    Während bei der normalen Bremse wohl bremsstauboptimiere NAO Beläge zur Anwendung kommen, scheint die Brembo normale Performance-Beläge zu haben.


    Eine weitere Erfahrung ist, dass man die Brembo gut einbremsen muss und dass die Performance dann noch einmal deutlich besser wird. Am Anfang fand ich die etwas schwammig, aber das hat sich bei mir deutlich verbessert.


    Also, schöne Bremse. Bin echt froh die am Auto zu haben.

    ich sag nur wenn du dir bei 30 NM sorgen machst dann lass es bitte seinSonst wird das Geheule groß sein

    Richtig, ich persönlich lasse da die Finger von, weil ich keine Lust habe mir darüber Gedanken zu machen.
    Ich bin aber auch mit meinem G184 voll zufrieden und der Meinung das Längsdynamik auf der Landstraße überschätzt wird. Wichtiger ist mir die Querdynamik.
    Ich drehe meinen G184 schon jetzt kaum aus und fahre auch nur selten Volllast.


    Aber ich habe mein Fahrwerk umgebaut und bin mir durchaus bewusst, dass ich das eine oder andere Fahrwerkslager sicher irgendwann tauschen muss. Das sind aber Kosten, die ich im Gegensatz zu einem Motor-/Getriebeschaden für überschaubar halte, auch wenn das auch schnell vierstellig wird.
    Heulen werde ich aber deswegen sicher nicht.


    Du tröstet die anderen User dann, wenn doch jemand einen Schaden hat und dann sagt, der Pati hat aber doch gesagt:

    Was mit 30 NM mehr nicht hält das hält auch Serie nicht

    Ich kann hier nämlich immer nur für mich schreiben und denken und möchte anderen da keine Tipps zu Themen geben, die ich nicht genau einschätzen kann.

    Ist wie ein Fieber und auf die Frage - Für was braucht man (Mann) die jetzt? - fällt mir sowieso nix ein X/

    Den MX-5 braucht man auch nicht, aber wenn man den Weg gegangen ist, diese Droge zu konsumieren, dann hängt man an der Nadel und muss auch weiter machen.


    Wofür braucht man die Streben:
    - weil sie die Karosserie versteifen und sie dadurch ggf. länger hält => also reiner Werterhalt
    - weil das teure Sportfahrwerk, oder die Tieferlegung nur mit den Streben richtig gut funktioniert => wäre ja sonst rausgeschmissenes Geld
    - weil man sonst nicht an die Verstellrädchen für das teure Gewindefahrwerk kommt
    - weil es optisch, gerade vorne viel schicker ist
    - weil man hinten weniger Platz im Kofferraum hat, damit kann man nur noch weniger einkaufen und spart viel Geld => ruckzuck hat sich das amortisiert


    Bitte ergänzen ;) .

    Hallo Heiko,


    das ist keine Problem mit der richtigen Schutzklasse. In meiner Firma haben wir auch viele Steuergeräte direkt im Spritz- und Schmutzbereich. Man muss dann eben nur entsprechende Dichtmaßnahmen vorsehen.


    Gutes Beispiel ist die Lenkung. Das Steuergerät sitzt in der Regel direkt am Lenkgetriebe und damit auch sehr ungünstig. Da gibt es aber keine Probleme, weil das seit Jahren so gemacht wird und man weiß, wie man die Gehäuse abdichten muss.


    Das kostet dann auch richtig Geld. Ein großer Kostenvorteil der CEPS, also von Lenkungen bei denen der Motor oben an der Lenksäule sitzt, ist die dort nicht notwendige Abdichtung, im Gegensatz zu den Dual Pinion EPS (wie im MX-5), bei denen alles unten am Lenkgetriebe sitzt. Da reden wir über mehrere, z.T. zweistellige, Euros.

    Nicht zuletzt wohl deshalb, weil das bei einem Rechtslenker für eine ausgewogene Gewichtsverteilung sorgt.
    :S:D:S:D:S

    Was übrigens eigentlich auch lustig ist, weil es ja nur für das mit einer Person besetzte Auto gilt. Dann passt es beim Rechtslenker.
    Was lernen wir daraus? Der typische MX-5 Fahrer ist entweder ein Genießer, der alleine fährt, oder ein Auto-Nerd der keine(n) Mann/Frau und Freunde hat ;) .

    Ich glaube den hatten wir noch nicht:
    https://www.autoblog.com/2020/…ata-suspension-deep-dive/


    Sehr fundiert geschrieben, von einem ehemaligen Fahrwerkentwickler. Da waren auch für mich noch ein paar neue Erkenntnisse dabei.
    Interessant fand ich insbesondere die Bemerkung, dass es bei der Automatik keinen Powerframe gibt und dass aufgrund der dann geringeren Steifigkeit dafür kein Bilstein Fahrwerk angeboten wird. Ist das so? Mir war das nicht bewusst.
    Genauso interessant fand ich die Erklärungen, dass man an der Anordnung der Hinterachslenker erkennen kann, wo der MX-5 kürzer als der NC geworden ist und dass die Lenkung daher anders angeordnet sind. Wobei dabei sicher auch eine Rolle spielt, dass generell die Hinterachskinematik ggü. dem NC überarbeitet wurde, was dem Auto aus meiner Sicht sehr gut getan hat.
    Und zuletzt finde ich die Erklärungen zum Leichtbau auch sehr gut.


    Leider in Englisch, aber wenn etwas nicht verständlich ist, oder Ihr Fragen habt, könnt Ihr die hier posten.