Dazu müsste es aber nicht nur "derselbe Sprit" sein,
Und zwar wirklich derselbe und nicht dieselbe Sorte, an einer anderen Tankstelle.
Dazu müsste es aber nicht nur "derselbe Sprit" sein,
Und zwar wirklich derselbe und nicht dieselbe Sorte, an einer anderen Tankstelle.
Ich hab zwar nicht wirklich Ahnung, aber ......wenn es der Sprit wäre, dann müsste ja der selbe Sprit auch die selben Symptome bei baugleichen Fahrzeugen (und evtl. auch anderen!) erzeugen, und im Moment ist er wohl alleine (zumindest im Forum) ...
Wieso? Tanken wir alle an derselben Tankstelle, die eventuell noch einen günstigen Restposten erstanden hat? Gerade im Moment ist noch viel Winterkraftstoff (ja, gibt es auch bei Benzin) in den Anlagen. Wenn dann die Temperaturen hoch sind, kann dass schonmal Probleme geben.
die Fehlersuche eingrenzen.
Genau.
Kann auch im einfachsten Fall wirklich am Sprit liegen. Jedoch hättest Du es dann öfter.
Ich bin zufällig auf Facebook über einen ähnlichen Fall in Amerika gestolpert, bei dem es wohl wirklich die Spritqualität war. Wobei die Brühe da drüben ja den Namen Sprit kaum verdient hat.
Es wäre allerdings eine recht günstige Möglichkeit das jetzt zu testen, in dem man einfach mal 1-2 Tankfüllungen Super+, oder sogar Ultimate fährt.
Nein, noch nicht drin. Aber es steht hier auch für den nächsten Ölwechsel (im Juli) bereit
.
Aktuell fahre ich noch das 5W30 Total Quarz 9000 future NFC. Beim letzten Wechsel hatte ich Ravenol noch nicht auf dem Schirm.
Danke @Detlef gute Illustration und Ergänzung für das Thema.
daß die Kombi hintere Strebe und ST-X nicht so dolle ist, deshalb geht es mir wirklich nur um die unteren.
Die Streben bringen bei jedem Fahrwerk was und das beste Ergebnis erhalte ich, wenn ich das Fahrzeug vorne und hinten versteife. Da braucht man nicht zwischen verschiedenen Fahrwerken zu unterscheiden, die Physik ist überall dieselbe und eine steifere Karosserie erleichtert dem Fahrwerk die Arbeit, weil sie es besser abstützt.
ABER hier geht es wieder um den RF, oder? Der scheint ja aufgrund seiner Dachkonstruktion hinten schon versteift zu sein, so dass die hintere Strebe nur noch einen geringeren Effekt hat.
Im Unterboden kenne ich keine Besonderheiten beim RF. Daher sollte die positive Wirkung der Streben sich da genauso zeigen, wie beim ST.
Empfohlene Reifenbreite für 9J wäre dann 225
.
Ich habe eine ältere Ausgabe die noch o.k. ist. Das hatte ich aber auch schon gehört, dass es da Auflagen gibt, die durcheinander geraten, oder schlecht lektoriert wurden. Sehr schade.
Ansonsten ist mir das gar nicht so negativ aufgefallen, aber mag sein dass die Vorbildung da eine Rolle gespielt hat.
Der Stoff ist natürlich auch recht trocken, obwohl er mich sehr begeistert
.
Nein, habe ich nicht.
Das sind eher so Daumenwerte. Die Spur geht ja unmittelbar in den Schräglauf ein und hat damit einen sehr deutlichen Effekt.
Der Reifen ist dann schon in die richtige Richtung vorgespannt, hat ein wenig Schräglauf aufgebaut und es entsteht auch schon eine stabilisierende Kraft nach innen.
Vorspur an der Hinterachse wirkt sich rechnerisch nahezu identisch aus wie ein verlängerter Radstand und bringt damit Stabilität und Ruhe ins Heck.
Durch den negativen Sturz ergibt sich zwar auch eine Kraft, die nach innen wirkt, aber die ist selbst bei hohem Sturz geringer. Der Hauptbenefit vom Sturz ist die bessere Abstützung des Reifens unter Seitenkraft, also in der Kurve.
Das ist auch der Hauptunterschied. Spur wirkt immer, während der Einfluss des Sturzes umso höher wird, umso höher die Seitenkräfte sind.
D.h. auch, dass ich bei Nässe von der Spur profitiere, vom Sturz aber fast gar nicht, weil die Seitenkräfte gering sind.
Deswegen ist das Eigenlenkverhalten des Autos auf Schnee, Nässe und Trocken in der Regel unterschiedlich. Zum Glück geht das in der Regel in die richtige Richtung, dass das Auto stabiler wird, je niedriger der Reibwert ist.
Die 1:5 Regel bezieht sich hauptsächlich auf den Verschleiß und dessen Ausgleich, bietet aber auch für normale Straßenfahrzeuge einen Anhalt für ein sinnvolles Verhältnis.
Beim MX-5 kommt man mit so einer Rechnung ungefähr auf die Serienwerte:
Vorne: 5‘ Spur x -5 = -25‘ Sturz
Hinten 10‘ Spur x -5 = -50‘ Sturz
Daran kann man schon ablesen, dass die hier üblichen Werte über ein Grad Sturz schon leicht sturzlastig werden.
Bisher halten sich die Berichte von ungleichmäßigem Reifenverschleiß aber in Grenzen, vermutlich weil die Fahrzeuge auch eher ambitioniert bewegt werden, was in erster Linie die Außenschultern der Reifen belastet und dem Sturzverschleiß entgegen wirkt.
Wenn man ungleichmäßigen Verschleiß hat, bekommt man aber Daumenwerte, in welche Richtung man korrigieren kann.
Das zeigt jedenfalls auch, dass ein Wert von 12‘ Vorspur an der Hinterachse beim MX-5 noch im Rahmen ist, insbesondere in Verbindung mit höheren Sturzwerten.
Die Wirkung der mitlenkenden Hinterräder, durch mehr Vorspur ist sehr subtil aber wirkungsvoll. Ich bin selber mal einen Prototypen mit Hinterachslenkung gefahren, der bis zu 3° an der Hinterachse einstellen konnte. Das Auto konnte man selbst bei Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h nicht mehr anstellen, oder aus der Ruhe bringen, so stabil wurde die Hinterachse.
Ich zähle mich mal nicht zu den Pflückern und fahre dennoch die 12' mit großer Freude, da mir die weiche Achse gar nicht gefallen hat. Mit weniger als 12' erscheint sie mir nicht als agil, sondern als weich, und damit kann ich schnell gefahren, wo ich eine gewisse vorhersehbare Reaktion brauche, nicht anfreunden.
Äh, ja. Was ich meinte ist, dass ich dass jetzt AUCH für normale Fahrwerke/Fahrer zugunsten eines stabilen Autos für sinnvoll halte.
Wenn man Performance orientiert ist, wird einem der Reifenverschleiß nicht ganz so wichtig sein und dann kann und sollte man das genauso für eine schön steife Hinterachse nutzen
. Die Einstell-Empfehlungen für die Gewindefahrwerke bilden das ja auch schon so ab.
Lediglich für die normale Einstellung für Serie und Tieferlegung hatte ich das aufgrund ggf. leicht erhöhten Verschleißes noch nicht vorgeschlagen. Aber genau da habe ich jetzt meine Einschätzung geändert.
Ich gebe zu - schlecht formuliert.
Haben die (doch recht hoch erscheinenden) 24" Gesamtspur hinten argen Einfluss auf den Reifenverschleiß? Und könnte man mit einer hinteren Domstrebe die Notwendigkeit zu so viel Spur etwas reduzieren?
Mmh, so schlimm ist das noch nicht und auch mitten in den Toleranzen für die Serie, beim MX-5 und auch bei anderen Herstellern.
Aber, Spur wirkt sich immer recht deutlich im Verschleiß aus. Wer hinten viel Sturz fährt, wie in der Empfehlung ab 1°30‘, sollte aber kein Problem bekommen, weil gleichzeitige hohe Spur- und hohe Sturzwerte wieder zu einem zwar leicht erhöhtem, aber gleichmäßigen Verschleiß führen. Man rechnet da 1‘ Spur auf 5‘ Sturz, d.h. die 12‘ Spur entsprechen 60‘ Sturz, was noch nicht so viel ist und in dem Kontext passt.
Aber es fehlt aktuell die Erfahrung zum MX-5 mit den Werten und ich bin da gebranntes Kind aus der Serienentwicklung und daher vorsichtig. Nach allem was ich bisher über den MX-5 weiß, halte ich das aber Stand heute für vertretbar.
Alternativen außer mehr Sturz, oder Spur gibt es nicht. Wenn ich aber viel Sturz und Spur fahre, macht es auch Sinn beides gleichmäßig hoch zu ziehen, damit der Reifen wenigstens gleichmäßig verschleißt und sich nicht einseitig abfährt.