Beiträge von Svanniversary

    Die Einzelheiten würden mich aber dann doch mal Interessieren. Warum das KW nichts war. Ist es ehre zu Driften ausgelegt? Warum wird beim Öhlins den 100/70 angeboten? Die müssen sich doch dabei was gedacht haben.

    Die Infos findest Du u.a. hier - Datensammlung Fahrwerksfedern - und in den Threads zu KW V3 und Öhlins.


    In Kurzform - es geht um die Balance, die analog zur Serienbalance mit Federn mit 70/40 N/mm vorne/hinten nahezu ideal ist.
    Mit guter Balance ist gemeint, dass das Auto möglichst neutral fährt und nicht aufgrund der Auslegung schon stark unter- oder übersteuert.
    Das V3 hat eine sehr ungünstige, übersteuernde Balance. Damit das Auto ausbalanciert ist, muss man die Fahrwerkseinstellung stark vertrimmen. Das fährt sich nicht so schön und kostet unnötig Performance. Das hat auch nichts mit driften zu tun, weil man damit ohne Gegenmaßnahmen überhaupt keine schnelleren Kurven, am Grenzbereich, fahren kann, ohne dass das Auto quer kommt.
    Die Öhlins Auslegung mit 100/70 ist eher trackoptimiert und hat für die normale Landstraße auch Nachteile. Es ist eher untersteuernd, wenn man die Fahrwerkeinstellung nicht entsprechend korrigiert.


    Wie geschrieben, in den genannten Threads ist das sehr ausführlich diskutiert worden.

    Ich würde nicht das ganze Verdeck damit einsprühen, quasi als Imprägnierung.
    Meine damit das ich damit Vogelkot entferne, also punktuell.
    Ansonsten unseren Ernst @Kugelfisch fragen der ist doch ein alter Hase was Verdecke und deren Pflege angeht.

    Punktuell ist ja viel kritischer. Daher frage ich ;) . Wenn da was bleibt, hat man einen Fleck.
    Welcher Detailer ist das bei Dir?

    Top für den Lack, geht auch auf dem Verdeck!

    Das frage ich mich schon seit einiger Zeit, ob das geht, zumal natürlich auch immer mal wieder Detailerwölkchen auf das Verdeck kommen.


    Du meinst das ist dafür geeignet? Alle? Es gibt ja auch welche ala Wash&Wax, mit Waxanteilen. Das wäre wohl nicht so gut für das Verdeck.

    Ja, stimmt. Das ist eben der große Vorteil eines guten Gewindefahrwerks. Da kann der Hersteller eine neue Federwegauslegung machen, so dass er alles rausholt was geht. Im Gegensatz dazu ist jeder mm, den eine Tieferlegungsfeder das Auto tiefer stellt, ein mm weniger Einfederweg.
    Negativfederweg war beim KW in der höchsten Stellung aber auch kein Thema. Da geht schon ein bisschen mehr, aber normalerweise hat das bisschen mehr im Alltag keine Relevanz.


    Man muss sich ja auch vor Augen halten, dass unsere Federn ca. 2 x so steif sind, wie die Serienfedern. D.h. bei gleichen Kräften auch nur halbe Einfederung. Alleine darüber habe ich mehr Reserve als das Serienfahrzeug.

    War auch einer der Gründe weshalb ich damals das Ö gewählt habe, weil die Härte des Fahrwerks unabhängig von der Fahrzeughöhe ist.

    Die Sache hat tatsächlich einen kleinen Haken. Die Begrenzung ist ja am Ende immer der Radraum, d.h. das Rad darf beim durchfedern nicht in die Radhausschale einschlagen.
    Ich muss den Federweg also immer so begrenzen, dass das nicht passieren kann. D.h. dann leider auch, dass ich Fahrwerke mit Fusspunktverstellung, wie das Öhlins, für die tiefstmögliche Einstellung auslegen muss, was geringere Federwege ergibt. Wenn ich das Auto höherdrehe gewinne ich im Gegensatz zu Fahrwerken ohne Fußpunktverstellung, mit Hilfsfeder, dann auch keinen Federweg hinzu.


    Öhlins hat das aber vernünftig gelöst und lässt auch nur einen schmalen Verstellbereich zu, obwohl der Federweg tatsächlich geringer ist, als bei der Serie, oder z.B. bei einem KW V3 in höchster Einstellung.
    Bei Fahrwerken mit Fußpunktverstellung und großem Verstellbereich sollte man da sehr misstrauisch werden. Die haben dann in der Regel zu wenig Federweg.

    Fahre die Serienreifen (Bridgestone Potenza).Das Schleifen hatte ich beim Rausfahren aus der Garage (Rechtseinschlag). (enau an der Innenschale (minimal)).Konnte aber keine Abnutzungserscheinungen feststellten.. Trotz der schlechten Werte meiner AVM (siehe Anhang), fährt das Auto zwar träge,aber soweit stabil. Auch der Geradeauslauf etc. ist tadellos. Lediglich war er vor der TL (schon mit Spurplatten) agiler und etwas bissiger (mit der Serieneinstellung).

    Der sollte auch stabil fahren, wenn hinten fast 1° mehr Sturz eingestellt ist, als vorne.
    Der Nachlauf ist recht hoch, das passt zum Schleifen.

    @Svanniversary der Spider müsste, soweit ich das in Erinnerung habe, auf der Vorderachse etwa 50kg schwerer sein als der MX-5. Macht es da Sinn das Verhätlnis zwischen Vorder- und Hinterachse anzupassen?

    Wahrscheinlich schon. Der wird dann ggf. vorne ein, zwei Clicks härter brauchen, damit der Vorderwagen ausreichend bedämpft ist.
    Wie oben geschrieben, einfach darauf achten, ob das Auto auf Unebenheiten stark nickt, oder ob er schön ruhig und parallel schwingt.

    Ich interpretiere das dann mal so, dass ich auf dem richtigen Wege bin.

    Hört sich gut an und würde auch zu unseren Erfahrungen mit dem Öhlins passen. Die Federraten SPS/Öhlins sind ähnlich und wenn beide vorne und hinten jeweils mit den gleichen Ventilen bestückt sind, wäre es folgerichtig, dass sie sich auch hinsichtlich der Einstellung sehr ähnlich verhalten ;) .


    Für mich übrigens der große Vorteil einer Dämpferverstellung, dass ich sowohl die Härte verändern kann und das Verhältnis von Vorder- zu Hinterachse angepasst werden kann.

    @Ronotto


    Das weiß ich ehrlich gesagt nicht, weil ich das SPS nicht gut genug kenne. Beim Öhlins ist das so, dass das Schwingverhalten besser ist, wenn es vorne etwas härter, als hinten eingestellt ist, aber das hängt vom Ventilsystem ab und kann beim SPS anders sein.


    Das Kriterium was Du Dir dazu anschauen kannst, ist das Schwingverhalten des gesamten Autos. Wenn Du auf insgesamt welliger und unebener Straße, mit eher gleichmäßiger, stochastischer Anregung fährst, sollte das Auto in Waage bleiben und schön gleichmäßig vorne und hinten schwingen. Der Aufbau bewegt sich dabei also ungefähr parallel zur Straße.
    Wenn bei so einer (oder anderer Anregung) eine deutliche und kontinuierliche Nickbewegung entsteht ist irgendwas nicht in Ordnung.


    Ein anders Kriterium sind einzelne Bodenwellen. Beim Überfahren sollte an der Vorder- und Hinterachse ungefähr, gefühlt, das gleiche passieren. Wenn nur eine Achse, mehr schwingt, mehr oder weniger Weg macht, oder nachwippt, dann passt es nicht.


    Auf jeden Fall scheint ja Dein besserer Komforteindruck von der Hinterachse zu kommen, die jetzt weicher ist.