Beiträge von Svanniversary

    @Svanniversary
    Sven, dass mit dem KV3 habe ich noch im Hinterkopf. Wobei das sehe ich noch anders. Man muß ja auch erst einmal noch etwas besseres finden, um das "alte" Richtung "nicht so gut (wie das Neue)" zu beurteilen.

    Wo ich mich am Ende an die eigene Nase fasse ist, dass da einfach ein Eigenheit in der Auslegung drin war/ist. Da geht es nicht um hier noch ein bisschen schöner, oder bessere Dämpfer, sondern das Konzept hat ein spezielle Eigenschaft, die mich dann auch in der Praxis massiv gestört hat.
    Da habe ich schon ein bisschen gebraucht, bis ich da hintergekommen bin und hinterher war das so offensichtlich, dass man sich sofort fragt, warum einem das nicht aufgefallen ist. Da bin ich ernsthaft selbstkritisch und ärgere mich über die eigene Begriffsstutzigkeit ;) .


    Auf der anderen Seite habe ich dadurch viel recherchiert und unglaublich viel über das MX-5 Fahrwerk gelernt. Und ich hatte die Gelegenheit im ND drei Fahrwerke über längere Zeit zu fahren, Bilstein Serie, KW V3 und Öhlins Road&Track, und damit die Zusammenhänge Fahrzeug/Fahrwerk beim ND deutlich besser kennen zu lernen.
    Eigentlich auch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.


    Disclaimer: KW V3 und ST-X sind beides sehr gut gemachte Fahrwerke. Die Federauslegung und Balance ist etwas eigen, aber das ist mein persönliches Problem, dass ich mich daran so stark störe. Das Konzept hat wie alle Fahrwerke seine Vor- und Nachteile und jeder muss seine eigenen Prioritäten setzen ;) .

    Bei mir war es das KW V3. Das hat für mich überhaupt nicht gepasst. Zur Korrektur einfach das Auto gewechselt und diesmal alles richtig gemacht ;) .


    Ich habe mit meinem ersten Wagen insgesamt recht viel im Fahrwerksbereich gelernt, mit dem V3 und diversen Fahrwerkseinstellversuchen. Das war sicher Lehrgeld, aber als solches auch sinnvoll investiert (nicht unbedingt das für das Fahrwerk selber, aber das für die Einstellungen und Fahrversuche).


    Der Bastuck im G160 war keine echte Fehlinvestition, aber mir am Ende trotzdem etwas zu dröhnig. Auch hier konnte ich es dann beim zweiten ND besser machen und habe die Serienanlage drin gelassen.


    Daher war der Neustart mit Annie, G184 und Öhlins auf der anderen Seite meine bisher beste Entscheidung. Da konnte ich das Gelernte direkt umsetzen.

    Ich habe auch kaum mal Selbstkritik gehört oder gelesen, dass man mal in die Sch... gegriffen hat. Dabei kommt das öfter vor, als man denkt. ;)

    Das KW V3 war nicht das Richtige für mich und das hätte ich ggf. sogar vorher erkennen können, wenn ich da tiefer eingestiegen wäre. Das war Lehrgeld und ich stehe dazu ;) .
    Das musste ich jetzt mal los werden, damit mir nicht wieder mangelnde Kritikfähigkeit vorgeworfen wird ;) .


    Ansonsten habe ich bisher nichts anderes im Kontext MX-5 bereut.

    Ging es Dir um „nachhaltig“?


    Die Abwrackprämie war 2008. Davor und danach war lange nichts und die Autoindustrie ist im Gegensatz zu vielen anderen Branchen ganz gut klar gekommen.
    Die braucht also keine dauerhafte Subvention und insofern habe ich wohl den Kontext nicht verstanden.


    Eine Ausnahme davon ist für mich das Thema E-Mobilität und jetzt Corona.


    Die E-Mobilität stellt das komplette Geschäftsmodell in Frage und daher halte ich es auch für legitim, dass der Staat die Kunden in die gewünschte Richtung motiviert. Alles andere wäre sehr schwierig im Sinne von „ihr müsst jetzt Autos bauen, die keiner haben will und dann seht mal zu wie ihr klarkommt“.


    Corona wiederum gefährdet aktuell die gesamte Wirtschaft. Daher hatte ich ja auch geschrieben, dass ich es für sinnvoll und notwendig halte, dass die gesamte Wirtschaft unterstützt wird und dabei natürlich auch die Autoindustrie.


    Dass der Wettbewerb härter wird und dass noch ein paar Unternehmen auf der Strecke bleiben werden ist auch klar. Da kann man dann nur hoffen, dass unsere deutsche Industrie zu den Gewinnern gehört. Bisher sieht das ganz gut aus.
    Ich bekomme relativ viel mit, was bei anderen OEMs und Zulieferern los ist und dagegen geht es uns hier in WOB noch vergleichsweise gut.
    Wir können es uns immerhin leisten, die F&E weiter am laufen zu halten uns so weiter an neuen Produkten zu arbeiten. Andere OEMs sind z.T. schon komplett in der Kurzarbeit, inklusive F&E.

    Nur, soll das jetzt immer so laufen wenn die Automobilindustrie hustet :?:
    Ich hab da mal was von Nachhaltigkeit gehört. :whistling::D

    Wo zum Teufel hast du das denn gelesen :?:?(

    Da oben ...


    Das hörte sich für mich so an, als wenn Du das nicht gut heißt. Aber gut das wir darüber reden können. Dann war das offensichtlich ein Missverständnis. Deswegen hatte ich ja sicherheitshalber geschrieben, dass ich das so interpretiert hatte (nicht das es so ist).


    Wie war denn das gemeint? Das habe ich dann komplett falsch verstanden.

    Aber die Anreize müssen mMn. auch in die richtige Richtung lenken.
    (...)
    Klein- und Mittelständische Unternehmen bleiben gefühlt oft deutlich mehr außen vor.

    Ich stimme Deinem ganzen Beitrag zu und die beiden zitierten Sätze treffen es auch für mich besonders.


    Eigentlich bin ich insgesamt kein großer Freund von Subventionen, aber ganz schlimm finde ich es, wenn damit tote Pferde am Laufen gehalten werden.
    Subventionen als Lenkungsinstrument und Marktimpuls, lassen sich wohl nicht vermeiden. Zumindest die E-Mobilität bekommt man definitiv nur damit an den Start und bei der Subventionierung von alternativen Energien sehe ich das ähnlich.
    Und am Ende bin ich dann auch immer noch der Meinung, dass man es sich nicht gefallen lassen sollte, wenn andere Länder zu unseren Lasten Marktverzerrung betreiben. Da sollte man ruhig darauf reagieren.

    Öhlins mit 12/14 hatte keinen Versatz, aber ein deutliches nicken, das mit 12/13 fast eliminiert ist. Waschbrettautobahn fehlt noch, aber da erwarte ich auch eine Verbesserung. Auch schlechte Landstrassen fühlen sich mit 12/13 besser an.



    Noch ein Tip: kontrolliert mal die Federvorspannung, bei mir scheinen sich 3 Federn etwas gesetzt zu haben, hab das FW aber auch gut „eingefahren“ auf den Holperpisten auf denen ich unterwegs war.

    Passt zu meinem Gefühl, dass ich dann am Wochenende mal bestätigen möchte. 12/12 wird zu viel zu sein, also ist 12/13 wahrscheinlich der beste Kompromiss. Das ist dann eh jammern auf höchstem Niveau, weil das so Sachen sind, über die sich der geneigte Hobbyschrauber sonst keinen Kopf macht.
    Es fühlt sich aber einfach deutlich besser an und fährt sich auch besser, wenn man auch auf so etwas achtet.
    Bei der Serienabstimmung sind das mit die Hauptthemen, dass das Auto am Ende nicht nur gut fährt, sondern auch harmonisch schwingt.


    Setzen hatte ich fast gar nicht, aber ich bin in zwei Wochen nochmal zur Kontrolle bei NET. Dann schauen wir nochmal alles durch und das Fahrwerk bekommt seine finale Einstellung.


    Geplant ist:
    Sturz VA L/R -1°45'
    Nachlauf L/R 6°30'
    Spur VA gesamt 0°10' (Einzelspur L/R 0°5'/0°5')


    Sturz HA L/R -2°00'
    Spur HA gesamt 0°24' (Einzelspur L/R 0°12'/0°12')


    Aktuell fahre ich noch 20‘ Spur hinten. Der Rest ist im Rahmen der Einstellgenauigkeit schon sehr ähnlich.
    Das ist sehr fahraktiv, Grenzbereich eher schmal, Heck stabil, aber durchaus leicht zu provozieren, mit ausgeprägtem Lastwechselverhalten. Reifenverschleiß leicht erhöht.
    Muss man mögen, oder man wählt eine etwas moderatere Einstellung.