Beiträge von Svanniversary

    Sorry, aber ich bin raus.
    Ist mir zu kleinkariert hier.

    Nix, da Tina. Ein bisschen dickes Fell braucht man hier schon, aber wir sind alle ganz lieb und nett (naja die meisten - ich nicht, sagen jedenfalls auch einige ;) ).


    Man gewöhnt sich an die Truppe und das eine oder andere muss man einfach aushalten. Aber es lohnt sich.


    LG Sven

    Ich mein: "er gefällt mir mehr" reicht doch völlig.

    Das bringt es finde ich auf den Punkt. Da muss man dann auch mal dazu stehen und vielleicht gibt es dann so nebenbei noch das eine oder andere Argument, warum einem das eigene Auto besser gefällt ;) .
    Mir war der RF z.B. offen zu verbaut und nicht offen genug. Bei meinem ST gibt es nur noch die Windschutzscheibe und sonst nichts ...

    @igzorn :thumbup: , exakt, die richtige Mischung macht es

    Ich persönlich finde das durchaus verwerflich. Deutschen Autokonzernen mittels Subventionen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, wo die doch in den letzten Jahren zig Milliarden an Gewinnen gemacht haben, auch dank der Subventionen, die jeder Steuerzahler letztendlich zahlen muss.
    Nehmen wir jetzt mal wieder den Klassenprimus Volkswagen als Beispiel (Nein, Sven nicht um dich zu ärgern, sondern weil er nun mal der größte ist). In 2019 haben die 2,3 Mrd. € für die Folgen des Dieselskandals aufgewendet und trotzdem noch fast 17 Mrd. € operatives Ergebnis eingefahren. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 7,3%. Davon träumt jeder Mittelständler in Deutschland!

    Was genau sollen uns die 2019er Zahlen sagen? Gehst Du jetzt zu Deinem Bäcker, Friseur, Reisebüro und sagst denen sie sollen sich wegen Corona mal nicht so haben, weil letztes Jahr lief doch alles super?
    Davon abgesehen sind diese „üblen“ Gewinne, gegen die Du Dich so echauffierst an vielen Stellen positiv wirksam geworden. Profitiert davon haben u.a. die Arbeitnehmer von VW, mit Gehalt und Bonus, die Gemeinden mit der Gewerbesteuer, die Zuliefererfirmen mit neuen und zuverlässigen Aufträgen, die Aktionäre, z.B. auch der Rentner mit seiner Geldanlage usw.


    Es geht um 2020 und die Auswirkungen von Corona. Speziell geht es darum, dass auf der einen Seite höhere Gewalt die Unternehmen in eine schwierige Lage bringt und auf der anderen Seite der Staat die Produktivität durch Auflagen stark eingeschränkt hat. Das ist sozusagen eine behördlich angeordnete Minderproduktivität.


    Das genannte Unternehmen Volkswagen verliert aktuell 2 Milliarden € pro Woche und anderen Unternehmen geht es genauso und noch viel schlimmer.


    Wenn es richtig gut ausgeht, steht da vielleicht noch eine schwarze Null am Ende des Jahres, vielleicht wird es auch ein Verlust.
    Wenn der Markt aber nicht wieder anspringt und die Kunden neue Autos kaufen, z.B. wegen einer schicken Förderung, dann hängt VW demnächst am Tropf und die Staatskasse wird für längere Zeit mit Kurzarbeitergeld und verlorenen Steuereinnahmen belastet.
    Du solltest mal sehen, was hier in WOB, BS, GF, usw. los ist. Da werden schon Schulbaustellen auf Eis gelegt und viele andere Projekte gestoppt, weil die Gemeinden merken, dass ihnen die Gewerbesteuer wegbricht.


    Ich halte es daher persönlich für mindestens genauso wichtig und legitim zu überlegen, wie man der Industrie helfen kann, wie jedem Mittelständler, jedem Freiberufler und jeder anderen Firma.


    Die anderen Staaten werden das für ihre Industrie tun. Da wäre Deutschland mal wieder ganz vorne dabei, wenn wir zur Vermeidung von „Wettbewerbsvorteilen“ der eigenen Industrie dabei nur zuschauen.


    Es ist immer einfach auf „die da“ zu schauen, und dann auf Manager, die da oben, oder Großindustrie zu zeigen. Die sind ja unverwundbar und per se böse.
    Aber am ende hängen da wie geschrieben Millionen deutsche Arbeitsplätze dran und volkswirtschaftlich ist das nicht sinnvoll, dass die verloren gehen. Denn die Arbeitslosengelder müssen wir auch alle wieder von unseren Steuern zahlen. Und zwar für die arbeitslosen Automobilwerker in diesem Land und nicht die in Japan, Frankreich, oder Amerika.
    Insofern finde ich den Spruch mit den „Wettberbsvorteilen“ schon cool. Ja doch, lass uns versuchen hier in Deutschland Vorteile zu erzeugen. Von Vorteilen in Japan haben wir leider nichts, auch wenn wir das mit unseren japanischen Autos durchaus befördern.


    Damit ich nicht falsch verstanden werde. Mir geht es hier ausdrücklich „auch“ um die Autoindustrie. Auch viele andere Branchen und Unternehmer werden Hilfe brauchen und ich bin ein starker Befürworter dafür, dass sie die auch bekommen.
    Sicher nicht im Sinne von „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren“, aber definitiv im Sinne von jeder unnötige Arbeitslose und jeder unnötige Konkurs ist einer zu viel. Denn die Kosten tun volkswirtschaftlich noch viel mehr weh.

    Naja, in Verbindung mit einer durchaus provozierenden Frage, ergibt sich auch eine provozierende Aussage. Wenn dann noch etwas zitiert wird, was inhaltlich nicht passt, dann macht man sich eben so seine Gedanken, was da verkauft werden soll.


    Bei mir ist das ein ganz normaler Reflex und Schutzmechanismus, um Aussagen und Meldungen zu beurteilen und so z.B. FakeNews auszusortieren.


    Aber Deine Aussage war, soweit ich sie interpretiere, dass Du es nicht für notwendig hältst, jetzt in Deutschland zu überlegen, ob man die eigene Schlüsselindustrie stützen sollte.
    Das sehe ich anders und darum meine Antwort.

    ... sondern auch die erwähnte Abwrackprämie 2.0 von bis zu 6.000 €.
    Nur, soll das jetzt immer so laufen wenn die Automobilindustrie hustet :?:
    Ich hab da mal was von Nachhaltigkeit gehört. :whistling::D

    Absicht, oder nur ungeschickt formuliert?


    Die hier zitierte Verkaufsförderung, hat mal gar nichts mit einer Abwrackprämie, oder gar mit Corona zu tun, sondern ist die bereits seit längerem bekannte E-Auto-Prämie zur Förderung umweltfreundlicher Technologien.


    Im Gegensatz zur Abwrackprämie ist das nur ein Bonus für den Kauf eines Neufahrzeugs und kein Bonus für die Abgabe von Altfahrzeugen.


    Das ist schlicht eine klassische Subvention, wie sie noch an vielen Stellen üblich ist, sei es um alte Technologien am Leben zu erhalten, oder neue zu fördern.


    Aber mal sehen, ob es dann im Rahmen der Pandemie zusätzlich tatsächlich noch eine Abwrackprämie geben wird.
    Ich persönlich finde es auch nicht verwerflich zu überlegen, wie man seine Schlüsselindustrien stützen kann. Andere Länder machen das genauso und z.T. noch in viel größerem Umfang.
    Am Ende ist wohl niemand in Deutschland damit gedient, wenn Millionen von Arbeitsplätzen in Frage stehen.

    Sie hätten mal besser noch ein paar hochfeste Stahlträger in ihre Fahrzeuge einplanen sollen.

    Noch mehr Leichtbau (hochfester Stahl) hilft da auch nicht ;) . Das war eine der Technologien, mit denen wir den Golf um mehr als 100 kg abgespeckt haben. Hochfest heißt, gleiche Festigkeit bei weniger Materialeinsatz und weniger Gewicht, wie konventioneller Stahl.

    Mit einem breiteren Reifen bleibt die Spur gleich.
    Er baut nur mehr nach innen und außen auf. Daher kommt er auch nur mit der Hälfte der zusätzlichen Breite weiter raus.


    Wahrscheinlich bist Du mit einer Mischung aus breiterem Reifen und Spurplatten am besten bedient.