Bei Fahrwerken mit Fußpunktverstellung, kann man die Vorspannung theoretisch bei jeder beliebigen Tieferlegung genau gleich einstellen, indem man sowohl am Fußpunkt als auch an der Feder verstellt. Aber warum sollte man das tun? Die Feder ist ja eben "linear", die wird durch eine Vorspannung nicht "weicher" oder "härter", wie man es manchmal hört. Sonst ist sie nicht linear.
Richtig, aber Du veränderst den Einsprungpunkt in die Feder und dessen Härte. Das kann auf Curbs und anderen Unebenheiten deutlichen, überwiegend negativen Einfluss haben.
Aber es gibt immer wieder Witzbolde, die glauben, sich mit mehr Vorspannung mehr Federweg (in Druckrichtung) erkaufen zu können, ohne die negativen Effekte zu kennen. Wenn man meint den Weg gehen zu müssen, passt entweder die Dämpfereinstellung nicht, oder es ist generell das falsche Fahrwerk.
Ohne Hilfsfeder spanne ich ja wirklich nur vor, damit die Feder nicht klappert, oder heraus springt. Beim Öhlins sind das 2, bzw. 5 mm.
Da gibt es z.B. einen im miata.net der fortwährend darauf schimpft, dass sein Öhlins zu wenig Federweg hat und er immer unkomfortabel in die Druckanschläge fährt.
Meine Vermutung dazu - Schlechte Straße, also Dämpfer ganz auf weich für viel Komfort und sich dann wundern, dass es durchschlägt.
Bei unserem geregelten DCC können wir bei besserer Fahrdynamik weichere Federn fahren, weil wir hohe Radgeschwindigkeiten einfach mit viel mehr Dämpfung geregelt abbremsen können. Ach ja, geregelte Dämpfung im MX-5, das wäre was.