Beiträge von Svanniversary

    an ein paar Stellen hatte ich aber das Gefühl, daß der Wagen leicht nicken wollte, da kamen die Achsen leicht ungleichmäßig. Muß ich auf anderen Strecken weiter erforschen, vor allem stellt sich die Frage härter oder weicher achtern?

    Den Eindruck hatte ich auch, dass das noch nicht 100 % passt. Welche Achse kam Dir den schneller vor, bei den Unebenheiten?


    Ziel ist es, dass die Hinterachse etwas schneller ist, als die Vorderachse, so dass das Auto parallel steht, wenn die maximale Ausfederung erreicht wird.
    Die Vorderachse folgt also dem Hindernis und federt aus, dann folgt die Hinterachse. Die soll etwas schneller ausfedern, so dass beide gleichzeitig das Maximum erreichen.


    Gut probieren kann man das auch auf einer insgesamt sehr unebenen Straße. Dann sollte man das Gefühl haben, dass das Auto relativ parallel vorne und hinten schwingt und nicht allzu stark nickt.
    Richtig gut klappt das aber natürlich nur bei sehr komfortablen Abstimmungen. Mit der Abstimmung des Öhlins ist die Karosserie immer recht gut angebunden, wie es sein soll, und dadurch wird das Auto natürlich immer etwas der Straße folgen und dabei mitunter auch nicken.


    Mir kam es so vor, als wenn die Hinterachse etwas zu wenig Dämpfung hat und dadurch ein bisschen zu schnell ist. Mein Wagen steht schon auf 12/13, aber das will ich in Ruhe fahren und das wird wohl erst was am Wochenende.

    Dann wahrscheinlich wegen der Bremse vorne und für Antriebswellen an der Hinterachse. Das ist heute aber total unüblich.


    In der Firma haben wir noch so ein Ding für Spezialfälle, mit dem man ans Auto rollt und beim Wuchten drauf sitzt ;) .


    In der Zeit aus der ich das noch kenne, gab es noch keinen Vorderradantrieb ;(

    Für so alt hätte ich Dich gar nicht gehalten. Vor 1934 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frontantrieb)?

    Die Sommerräder (auch Reifen inkl Felge - Auto ist 8-fach bereift) waren in der Zeit kühl und trocken gelagert :) (aufeinandergestapelt - ja ich weiß, nicht optimal - habe mir schon einen Felgenbaum bestellt).

    Vielleicht wurden die Räder stehend gelagert?


    Früher gab es mal Wuchtgeräte mit denen die Vorderräder in montiertet Zustand ausgewuchtet werden konnten. Vermute mal, dass gute Händler sowas auch noch bieten. Demontage entfällt somit.

    S.o., die Lagerung war im Prinzip optimal.


    Das Wuchten am Fahrzeug ist ungenauer und meist sogar teurer, als das klassische Wuchten.
    Das hat man früher mal gemacht, um auch Unwuchten der Bremsscheiben und Antriebswellen zu kompensieren. Das macht also an der MX-5 Vorderachse wenig Sinn.
    Durch die hohe bewegte Masse (Rad mit Bremse und Radlager) sind die Wuchtergebnisse für das Rad schlechter, als wenn nur das Rad gewuchtet wird.
    Normalerweise sollte das bei heutigen Fertigungstoleranzen nicht mehr sinnvoll und notwendig sein, da Bremsscheiben und Antriebswellen für sich gewuchtet werden.


    Also sinnvollerweise ganz normal das Komplettrad wuchten.

    Es gab aus gut informierten Kreisen die Info, dass ein Gutachten für 70/40 erstellt werden soll. Die Nachfrage nach dieser Kombi war wohl recht hoch und ich fürchte da sind wir hier nicht ganz unschuldig daran ;) .


    Es gibt aber aktuell auch schon gute Werkstätten und Prüfer, die einem 70/40 eintragen. Das funktioniert dann über ein Vergleichsgutachten, da die 70er Feder auch im Porsche Cayman verwendet wird und dafür ein Gutachten existiert.
    Ohne Eintragung würde ich das auch nicht fahren.

    Verstehe nur nicht wieso sie beim ND als Standardauslegung 100/40 wählen wenn 70/40 beim schweren NC perfekt funktioniert haben.

    Zumal 70/40 für die Balance viel schöner ist, weil viel neutraler und weniger untersteuernd.


    Nach dem was ich so herausgefunden habe, gab es insbesondere aus D/EU immer wieder die Rückmeldung, dass andere Anbieter sportlicher sind und besser für den Track geeignet. Also wurde das beim ND, mit der steiferen Vorderachsfeder, direkt adressiert.
    Das passt auch so für die Rennstrecke, aber für den normalen Alltagsbetrieb auf der Landstraße, würde ich immer die 70/40er Variante bevorzugen. Und wenn diese jetzt demnächst auch noch ein eigenes Gutachten bekommt, dann gibt es zwei Varianten zur Auswahl und jeder kann schauen, was für ihn die beste Lösung ist.

    Die Sommerräder (auch Reifen inkl Felge - Auto ist 8-fach bereift) waren in der Zeit kühl und trocken gelagert :) (aufeinandergestapelt - ja ich weiß, nicht optimal - habe mir schon einen Felgenbaum bestellt).
    Der Unabhängige hat sie montiert und seitdem schlägt es ein bisschen, ist nicht wild wie gesagt, aber sollte gemacht werden.


    Okay, dann gehe ich auf den Unabhängigen mal zu und frage nach. Eigentlich ist es ja aber ein Mangelzustand der Räder oder nicht? Dafür ist ja dann Mazda verantwortlich, vorallem weil das Auto an sich noch Garantie hat (wie gesagt, seit November 2019 zugelassen).


    Man kann ja auch nicht erwarten, dass man beim Erhalt des Autos erstmal auf Sommerräder wechselt und schaut, ob alles in Ordnung ist und falls ja, man dann wieder zurück auf Winterräder wechselt, weil es schneit. Oder sehe ich das falsch?

    Das flache Stapeln der Räder, kühl und trocken, ist vollkommen in Ordnung.


    Der Unabhängige ist dann raus, wenn er nur umgesteckt hat, es sei denn dabei sind Beschädigungen entstanden, oder Wuchtgewichte abgefallen.


    Der Mazda-Händler ist grundsätzlich der richtige Ansprechpartner. Üblicherweise wird er das aber auf Gewährleistung ablehnen, da die Räder
    - mehrmals montiert/demontiert wurden,
    - bei Dir gelagert wurden,
    - zwischendurch gefahren wurden.


    Wie geschrieben gibt es so etwas wie eine lebenslange Gewährleistung auf den Wuchtzustand nicht, da dieser selbst durch normalen Gebrauch und Verschleiß schlechter werden kann.


    Ich denke Du kannst da nur recht nett fragen und auf Kulanz und Kundenfreundlichkeit hoffen.


    Sind es denn die Serienräder, mit Serienreifen? Dann stehen die Chancen deutlich besser, als wenn die Räder nachträglich gekauft und montiert wurden.


    Fälle bei denen die Wuchtung ab Werk schlecht war, kenne ich hier bisher nicht. Das würde natürlich für die Argumentation sprechen, dass zwischendurch irgendetwas mit den Rädern passiert sein muss, so dass die Wuchtung schlechter geworden ist (ggf. sogar ein verlorenes Wuchtgewicht o.ä.).


    Also kurz, ich würde einfach mal nett fragen, sehe aber keinen wirklichen Anspruch auf kostenlose Nachbesserung.

    Sind die Reifen jetzt neu beim Unabhängigen aufgezogen worden, oder waren die schon einmal am Auto, sind gelagert und jetzt nur wieder montiert worden? Wenn ja, an den gleichen Positionen, oder sind die von vorne nach hinten umgesteckt worden?


    Wenn die Reifen beim Unabhängigen neu montiert wurden, dann ist er auch für eine Korrektur der Wuchtung verantwortlich und muss ggf. nachbessern.
    Wenn die Reifen jetzt ein halbes Jahr gelagert waren und Du den Fehler nicht zeitnah angezeigt hast, hast Du allerdings schlechte Karten.
    Die Unwucht kann sich z.B. durch die Lagerung, oder irgendein anderes Ereignis, wie einen Schlag ergeben haben, so dass da in der Regel keine Gewährleistung greift.
    Daher ist es auch bei vielen Werkstätten üblich, die Vorderräder bei jeder Montage zu prüfen und ggf. neu zu wuchten.


    Die Radmuttern sollten jedes Mal nachgezogen werden, wenn sie demontiert waren. Darüber hinaus ist eine zusätzliche Überprüfung alle 5-10tkm auch empfehlenswert.


    @Chipmonk77, Fahrwerkeinstellung und Reifenunwuchten/-vibrationen haben normalerweise keinen Zusammenhang.
    Wenn das Lenkrad vibriert, wird man um ein Nachwuchten in der Regel nicht darum herum kommen. Wenn man das nicht direkt nach der Reifenmontage beanstanden kann, geht das dann in der Regel auf eigene Rechnung. Das ist leider so, weil ein leichter Bordsteinkontakt schon reichen kann, damit der Reifen wieder unwuchtig wird, so dass kein Händler eine dauerhafte Gewährleistung für die Wuchtung übernehmen kann.