Beiträge von Svanniversary

    Ich vermute stark, dass das in Kombination mit der 70/40er Federkombi die Grundtendenz ist.
    Das ist aber genau das Thema, dass ich mir mit der 12er Vorderachseinstellung noch einmal in Ruhe anschauen möchte.


    Eine Frage schließe ich da auch gleich mal an.
    Hat jemand schon einmal das Gefühl gehabt, dass die Federwege aufgebraucht waren und das Fahrwerk die Endanschläge erreicht hat?
    Trotz recht übler Strassen hält sich das Öhlins da bei mir sehr gut und ich hatte bisher immer das Gefühl, dass der Federweg üppig ausreicht.
    Das wäre insbesondere interessant in Verbindung mit sehr weichen Dämpfereinstellungen, bei denen das Rad dann ja mehr Weg macht.

    10/12 für sehr sportliche Fahrweise habe ich ja schon empfohlen.


    Jetzt werde ich für 12 vorne auch noch mal eine passende Hinterachseinstellung herausfahren und dann kann ich mir ggf. in Ruhe auch noch einmal 14 vorne anschauen und welche Hinterachseinstellung dazu passt.


    Dann haben wir irgendwann mal drei Grundsetups, für die sportliche, ausgewogene und eher komfortable Ausrichtung.

    Interessant. Üblicherweise fährt man die Einstellwerte zusammen mit der Feder-/Dämpfereinstellung heraus. Danach kommen dann natürlich ggf. noch Fabriktoleranzen dazu.


    Mögliche Erklärung könnte sein, dass sich FIAT am NC orientiert hat, während Mazda neu abgestimmt hat?
    Vielleicht aber auch einfach nur ein Kommunikationsproblem zwischen den beiden OEM.


    Spannend finde ich, dass ja beide Autos über dieselbe Montage laufen und daher das Band auch mit den gleichen Einstellungen und Toleranzen verlassen werden.
    Die Vorgabewerte sind da also maximal für die Werkstatt interessant.

    Wichtig ist im ersten Schritt, dass man Hinter- und Vorderachse sehr ähnlich verstellt.


    Normalerweise startet man mit gleichen Werten ringsum, schaut dass die Vorderachse passt und justiert dann die Hinterachse in kleinen Schritten passend dazu (hauptsächlich für Anlenken, Balance und paralleles Huben).


    Es macht in der Regel keinen Sinn Vorder- und Hinterachse völlig unterschiedlich einzustellen, weil ich mir dann immer an der einen oder anderen Ecke Probleme einhandele.


    Gerade das Herausfahren der Balance und des Hubverhaltens erfordert dann nmE schon recht viel Erfahrung (und eine geeignete Strecke).


    Deswegen kann ich mich auch immer wieder aufregen, wenn die Fahrwerkhersteller in ihrer Werbung suggerieren, jeder könnte einfach beliebig an den Rädchen drehen und das fährt dann immer toll.
    Dabei kann man das Fahrwerk auch beliebig verstellen und verschlechtern.

    Gute Sache, dann verratet mir doch bitte gleich mal, warum ihr alle an den Dämpfern immer nur im Zweierschritt dreht, und nur gerade Einstellungen (Klicks) fahrt.

    Ich mache das grundsätzlich so, weil ich immer mit Prinzipversuchen starte.
    D.h. erstmal so deutlich verstellen, dass ein gut wahrnehmbarer Effekt da ist, also größer zwei.
    Danach erfolgt dann ggf. das Feintuning in Einerschritten.


    Die Verstellung um einen Click ist bei allen Fahrwerken recht subtil. Da kann man dann was spüren, oder sich etwas einbilden.
    Also Reihenfolge - überzeichnender Prinzipversuch - danach Feineinstellung.


    Ich starte dabei immer mit Anlenken, dynamischen Eigenlenkverhalten und Schwingkomfort. Danach, wenn ich eine Grundeinstellung habe, kommt Balance und Hub- und Nickverhalten, was dann ggf. zur Korrektur führt.


    Für meine aktuelle Einstellung fehlt Schritt zwei noch.


    Meine Historie:
    Gestartet mit 10/10, dabei nickte das Auto aber zu stark und die Hinterachse war zu stössig und das Auto hat nicht parallel gehubt.
    Mit 10/12 hat das dann für mich gepasst.
    Das war mir zuletzt insgesamt eine Spur zu hart und zu stössig, also Prinzipversuch mit +2 ringsum. Feintuning folgt noch.