Beiträge von Svanniversary

    Üblicherweise ist das die Konsequenz davon, wenn man selber wenig Entwicklungstiefe hat und die Systeme zukauft. Dann spricht ein Bosch-System nicht mit dem von Conti und es wäre zu teuer, dass selber oben drauf zu setzen.
    Also muss man gewisse Dinge doppelt vorhalten, damit alle Systeme bedient werden.


    Beim AFS vermute ich, dass die Showa-Lenkung nicht die richtige Schnittstelle zum AFS hat und man auch keine Nachentwicklung betreiben wollte. Also bekommt das AFS seinen eigenen Lenkwinkelsensor.


    Die andere Alternative ist es, die Software selber zu entwickeln und die Hardware nicht einfach zu zukaufen, sondern nach eigenen Spezifikationen entwickeln zu lassen. Das ist aber sehr teuer und das klappt nur bei den Großen, bei denen das dann für Millionen von Fahrzeugen genutzt werden kann.

    Super @Sebastian S.! Vielen Dank.


    Das machen wir im Konzern auch so. Initialisierung im Stand und dann mit langem Zeitglied gefilterte Beobachtung während der Fahrt zur Nachjustage.


    Was mich immer wieder erstaunt ist, dass Mazda fast keine Sensorfusion macht.
    Das hatten wir ja oben schon bei den zwei Lenkwinkelsensoren und jetzt noch zusätzliche Beschleunigungssensoren, obwohl im Auto schon eine Inertialsensorik ist.


    Das wird wohl deutlich ungenauer sein, als die Messung an der Achse, aber dank kurzem Radstand noch ausreichend genau.
    Obwohl ich da eher an Produktkostenoptimierung, als gram strategie glaube.

    Reine SW wird es wohl nicht sein, denn irgendeine Sensorik muss ich dafür auswerten. Aber wahrscheinlich ist es dann ein bereits im Fahrzeug vorhandener Sensor.
    Vorstellen könnte ich mir die Inertialsensorik des ESC, oder eine eigene, die im jeweiligen Lichtsteuergerät untergebracht ist.

    Wie sollte ein Lenkwinkelsensor die Fahrzeuglage ermitteln?
    Der hat damit nichts zu tun. Ist schon schräg genug, dass Mazda anscheinend mit dem AFS zwei Lenkwinkelsensoren fährt.


    Jetzt könnte ich wieder über „so was kommt von so was“ philosophieren, aber das erspare ich Euch, weil Offtopic.

    Ja, genau, das ist der bekannte Stand.


    Bei der Einstellung der Nulllage, wird der Höhenstandssensor auf die neue Standhöhe angelernt und dann müssen noch die Scheinwerfer an sich richtig eingestellt werden.


    Alles richtig gemacht :thumbup: .

    4. Achsteile dürfen nicht mit Wachs besprüht werden. Ein pingeliger TÜVler wird Euch den Hosenboden aufreissen. :P

    Gute Aufstellung, bis auf: s.o.


    Das stimmt so nicht und ist im Zweifel ein Problem vom TÜV-Onkel. Wir machen das z.T. sogar ab Werk.


    Was man tunlichst vermeiden sollte ist sich Fett, oder Wachs in die Verschraubungen zu ziehen. D.h. Schrauben und Muttern möglichst auslassen und ggf. gut reinigen, bevor sie nach einer Versiegelung gelöst und wieder angezogen werden.


    Die Opel-Erfahrung kann ich so bestätigen, mit einem Kadett E und einem Vectra A.

    Die Lage des Sensors, der sich mit dem Ventil mitdreht? Spannend ;) .

    Eine Wasserwaage wäre aber bei bergaufffahrt blöd;)
    Ich habe eine 10% Einfahrt, ich teste das mal heute abend

    Das Problem hat aber jeder Sensor, da sich die Steigung und Gefälle auch eine Achslastverlagerung ergibt. Daher sind da in der Regel recht langsame Filter drauf und der Wert wird während der Fahrt korrigiert.